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Video Merkel: Energiepreise und Streit mit Polen Themen bei EU-Gipfel

HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Angela Merkel (CDU), Bundeskanzlerin: "Jetzt geht es um die Frage, was führt zu den hohen Energiepreisen? Die Kommission hat hierzu eine sehr gute Kommunikation vorgelegt, die die Grundlage auch unserer Beratung sein wird. Ich denke, dass wir besonnen reagieren sollten. Wir in Deutschland werden das jedenfalls tun, dass wir den Markt nicht vollkommen ausschalten sollten, sondern eher für mehr Markt sorgen sollten und im gegebenen Falle dann soziale Stützungsmaßnahmen machen, wie wir das in Deutschland zum Beispiel durch das Wohngeld auch tun. Auf der anderen Seite müssen wir Wege und Möglichkeiten finden, hier wieder zusammenzukommen. Denn eine Kaskade von Rechtsstreitigkeiten vor dem Europäischen Gerichtshof ist noch keine Lösung des Problems, wie Rechtsstaatlichkeit auch gelebt werden kann. Und ich glaube, neben dem Kernbestand der Rechtsstaatlichkeit, wo ich auch das, was die Kommission tut, natürlich unterstütze, haben wir dahinter liegend ein Problem, das wir sehr ernst nehmen sollten. Und das ist die Frage, wie stellen sich die einzelnen Mitglieder die Europäische Union vor? Ist es die "Ever-Closer-Union" auf der einen Seite oder ist es mehr Nationalstaatlichkeit? Und das ist sicherlich nicht nur ein Thema zwischen Polen und der Europäischen Union, sondern das wird auch in anderen Mitgliedstaaten diskutiert. Eigentlich ist die Konferenz der Zukunft Europas dafür ein guter Platz, um auch diese Fragen miteinander zu bereden."
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Im Kampf gegen die steigenden Energiepreise in Europa hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem EU-Gipfel in Brüssel für ein besonnenes Vorgehen geworben.

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