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Video Merkel mahnt Europa zur Zusammenarbeit

Eine europäische Auszeichnung für eine Politikerin, die sich stets für die Belange Europas und der EU eingesetzt hat. versehen in einem Kloster rund zweieinhalb Stunden entfernt von Madrid. Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in Spanien den Preis Karl V erhalten - aus den Händen des spanischen Königs Felipe. Die 16 Regierungsjahre Merkels gingen mit großen Buchstaben in die Geschichte ein, so der Monarch in seiner Laudatio. Nur wenige Menschen könnten den europäische Einheitsgeist so verkörpern wie die Bundeskanzlerin. Merkel selbst sagte, die EU stünde dafür, dass Zusammenarbeit, Respekt und Toleranz zu Frieden, Freiheit und Wohltand führten. "In einer Zeit, in der der Mulltilateralismus unter Druck gerät und alte Konflikte auch wieder aufbrechen, ist diese Botschaft wichtiger denn je. Dabei müssen wir auch berücksichtigen, dass sich Europas Anteil an der Weltbevölkerung und der Wirtschaftskraft verringert und sich auch unsere Rolle und er Welt wandelt. Wie wir zum Beispiel mit dem Aufstieg Chinas als wirtschaftlicher, politischer und militärischer Macht umgehen und wir mit der gestiegenen Verantwortung für unsere eigene Sicherheit in Europa und für die Stabilität in unseren Nachbarregionen umgehen, das hängt ganz entscheidend davon ab, ob Europa auch wirklich mit einer Stimme spricht. Oder eben nicht." Der Preis Karl V. wird von der Europäischen Akademie on Juste, einer spanischen Stiftung verliehen. Deren Ziel ist die Verbreitung der kulturellen, historischen und sozialen Werte des Kontinents. Mit dem Preis werden besondere politische Verdienste um Europa gewürdigt.
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Die scheidende Bundeskanzlerin sprach in Spanien anlässlich der Verleihung des Europapreises Karl V. und äußerte sich dabei auch zum Umgang mit China.

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