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Video Merkel weist auf geopolitische Bedeutung des Westbalkan hin

O-Ton Angela Merkel, Bundeskanzlerin: "Ich halte von diesen Perspektiven nicht so viel, sondern ich halte etwas davon, dass wir unser Wort halten. Wenn die Bedingungen erfüllt sind, dann kann ein Beitritt erfolgen. Bis jetzt könnte kein Beitritt erfolgen, weil noch von keinem der Länder die Bedingungen erfüllt sind." "Es spricht alles dafür, dieses Gebiet auch in das Gebiet der Europäischen Union zu integrieren. Natürlich auf der Basis auch der sonstigen Kriterien Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung und vielem anderen mehr. Also es gibt ein immenses geostrategisches Interesse, diese Länder zu Mitgliedern der Europäischen Union zu machen." "Und es geht hierbei nicht darum, dass wir den Ländern des westlichen Balkans einen Gefallen tun, sondern es ist im Kern Interesse nach meiner festen Überzeugung der Europäischen Union, was unsere Sicherheit, unseren friedlichen Weg anbelangt und auch was unsere Prosperität anbelangt." "Der gesamte Beitrittsprozess dauert jetzt bereits zwei Jahrzehnte. Darauf ist heute schon hingewiesen worden. Wir haben einiges erreicht, aber es liegt noch sehr viel vor uns. Und deshalb war diese Konferenz oder dieser informelle Rat so wichtig, weil er noch einmal betont hat. Trotz all der Schwierigkeiten sind wir uns einig, dass diese Länder zur Europäischen Union gehören." "Wusste gar nicht, dass es in Slowenien so viel regnen kann. Das kennt man sonst nur von Deutschland. Aber kommen Sie auch trockenen Fußes nach Hause?
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"Bis jetzt konnte kein Beitritt erfolgen, weil noch von keinem der Länder die Bedingungen erfüllt sind", sagte Kanzlerin Angela Merkel mit Blick auf Serbien, Montenegro, Albanien, Nord-Mazedonien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo.

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