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Video Steinmeier verlegt übergangsweise Amtsgeschäfte nach Sachsen

STORY: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat seinen Amtssitz am Dienstag für drei Tage ins sächsische Freiberg im Erzgebirge verlegt. Im Rahmen der Reihe „Ortszeit Deutschland“ besucht der Bundespräsident Orte im ganzen Land, um mit der Bevölkerung ins Gespräch zu kommen. In der Silberstadt im Erzgebirge gab es einen standesgemäßen Empfang. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier: "Freiberg ist auch bekannt geworden in den letzten Jahren durch eine ausgeprägte Protestkultur. Will sagen durch viele Proteste, die gerade in der Zeit der Corona-Pandemie auf den Straßen stattgefunden haben. Über Protestkultur und die Art und Weise, wie man protestiert, werden wir uns unterhalten müssen. Natürlich auch über Corona, die Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona, den Krieg Russlands gegen die Ukraine, über Energie. Alles das sind Themen, die zur Sprache kommen werden bei Gesprächen hier am Rande, vor allen Dingen aber bei der sogenannten "Kaffeetafel kontrovers", bei der wir, zu der wir Menschen eingeladen haben, von denen wir wissen, dass sie unterschiedlicher Meinung sind. Worum es mir geht, ist, das Bild dieser Stadt in der Öffentlichkeit auch wieder zurechtzurücken, die ganze Vielfalt dieser Stadt zu zeigen, das, was Tradition ausmacht, aber das, was die heutige wirtschaftliche Stärke von Freiberg ausmacht, alles das wieder zu zeigen. Darum geht es mir. Und die Menschen miteinander in ein Gespräch zu bringen, indem man sich gegenseitig zuhört und auf Argumente hört." Freiberg ist nach Altenburg in Thüringen, Quedlinburg in Sachsen-Anhalt, Rottweil in Baden-Württemberg sowie Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern die fünfte Station der "Ortszeit Deutschland".
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Im Rahmen der "Ortszeit Deutschland" führt das Staatsoberhaupt für drei Tage seine Amtsgeschäfte aus der Stadt Freiberg.

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