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Video Todesopfer bei Überflutungen in Kanada

Über Tage anhaltender Regen hat in der kanadischen Provinz British Columbia zu massiven Überschwemmungen geführt und Erdrutsche ausgelöst. Die Fluten führten zu Sperrungen zahlreicher Autobahnen. Auch Zufahrten zum Hafen von Vancouver, dem größten Hafen Kanadas, wurde unterbrochen. Behörden forderten Tausende Menschen zum Verlassen ihrer Wohnungen auf. Allein in der Stadt Merrit sollten 8000 Menschen ihre Häuser räumen, da der Pegel eines nahe gelegenen Flusses schnell anstieg. Viele von ihnen waren am Dienstag immer noch in ihren Häusern gefangen, darunter Bailee Allen. "Unser Haus ist in Ordnung, wir liegen etwas oberhalb der Stelle, an der es zu Überschwemmungen kam. Wir hatten Glück. Das Haus meiner Tante und meines Onkels steht im Wasser, und das Haus meiner Cousine, die vor zwei Tagen ein Baby bekommen hat, ist völlig überschwemmt. Sie können nirgendwo hin. Wir warten alle darauf, was als Nächstes passiert. Es herrscht eine große Unsicherheit. Es wird Jahre dauern, bis wir wieder da sind, wo wir mal waren." Nach Angaben lokaler Medien kam bisher mindestens ein Mensch ums Leben. Rettungskräfte durchsuchten mit Baggern und Leichenspürhunden Schlammmassen auf der Suche nach Opfern.
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Behörden forderten Tausende Menschen zum Verlassen ihrer Wohnungen auf. Allein in der Stadt Merrit sollten 8000 Menschen ihre Häuser räumen.

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