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Video Ukraine-Konflikt: Biden warnt Putin

US-Präsident Joe Biden hat seinen russischen Kollegen Wladimir Putin bei ihrem Videogipfel vor einer militärischen Eskalation in der Ukraine-Krise gewarnt. Die USA und ihre Verbündeten würden in einem solchen Fall mit militärischen und anderen Maßnahmen reagieren, hieß es nach dem gut zweistündigen Gespräch am Dienstag in einer Erklärung des US-Präsidialamts. Das russische Präsidialamt erklärte seinerseits, Putin habe es als falsch bezeichnet, sein Land alleine für die gegenwärtigen Spannungen verantwortlich zu machen. Er habe der Nato vorgeworfen, in der Nähe der russischen Grenzen aufzurüsten. Putin erklärte der russischen Mitteilung zufolge, die Nato unternehme "gefährliche Versuche, ukrainisches Staatsgebiet zu erobern". Russland sei daher "an verlässlichen, rechtlich bindenden Garantien interessiert, die eine Nato-Osterweiterung und die Stationierung von offensiven Waffensystemen in den an Russland angrenzenden Staaten ausschließen". Es sei vereinbart worden, Vertreter beider Länder mit Beratungen über "heikle Fragen" bezüglich der Ukraine zu beauftragen. Nach Angaben eines Kongressmitarbeiters soll sich Deutschland bereiterklärt haben, die Nord Stream 2 Pipeline zu schließen, sollte es zu einer Invasion der Ukraine kommen. Dies hätten US-Regierungsvertreter amerikanischen Abgeordneten mitgeteilt. Das Präsidialamt in Washington erklärte später, Deutschland habe Zusagen bezüglich Nord Stream 2 für den Fall von "aggressiven Handlungen" Russlands in der Ukraine getätigt. Wer genau diese Zusage gemacht haben soll, war zunächst unklar.
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Im Fall einer Invasion durch Russland sei mit militärischen und anderen Maßnahmen der USA und seiner Verbündeten zu rechnen, so der US-Präsident. Sein Präsidialamt verkündete später, auch Deutschland habe Zusagen gemacht.

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