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Video Umkämpfte Schlangeninsel im Schwarzen Meer zeigt deutliche Spuren

STORY: Satellitenbilder des US-Unternehmens Maxar zeigen ein vermutlich durch einen ukrainischen Raketenangriff getroffenes russisches Versorgungsschiff der Serna-Klasse im Schwarzen Meer. Das beschädigte Landungsschiff soll sich unweit der sogenannten Schlangeninsel nahe der ukrainischen Seegrenze zu Rumänien befinden. Ein Sprecher der ukrainischen Streitkräfte für den Militärbezirk Odessa hatte mitgeteilt, dass das russische Schiff "Wsewolod Bobrow" getroffen und in Brand gesetzt worden sei. Vor wenigen Tagen hatte das ukrainische Militär bereits Drohnenbilder eines Angriffs auf ein Schiff von der Schlangeninsel veröffentlicht. Die Angaben konnten zunächst nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden. Laut britischem Verteidigungsministerium versucht Russland wiederholt, seine Truppen auf der eroberten ukrainischen Insel zu verstärken. Falls Moskau dies mit strategischer Luftabwehr und Marschflugkörpern gelänge, könnte es das nordwestliche Schwarze Meer beherrschen. Russland hatte nach eigenen Angaben ukrainische Versuche der Rückeroberung abgewehrt. Diese seien zu einem "Desaster" mit schweren Verlusten für die Ukraine geworden. Auch diese Angaben lassen sich von unabhängiger Seite nicht überprüfen. Ein ukrainischer Präsidentenberater sagte, man werde nicht versuchen, die Insel einzunehmen. Es sei weitaus einfacher, die russischen Truppen dort zu beschießen. Die Schlangeninsel hatte weltweit Berühmtheit erlangt, als die dort stationierten ukrainischen Grenzsoldaten die Forderung eines russischen Kriegsschiffs nach ihrer Kapitulation zurückgewiesen haben sollen. Grenzsoldat Roman Hrybov wird zitiert mit den Worten "Russisches Kriegsschiff, fick dich selbst". Die Anekdote schaffte es auch auf offizielle Briefmarken der Ukraine.
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Satellitenbilder des US-Unternehmens Maxar zeigen in unmittelbarer Nähe ein beschädigtes, russisches Versorgungsschiff der Serna-Klasse.

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