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Video US-Notenbankchef signalisiert schwächere Zinserhöhung

STORY: Vor der letzten Sitzung der US-Notenbank FED im laufenden Jahr hat Notenbankchef Jerome Powell eine weniger aggressive Gangart bei den Zinsen angekündigt. Bereits im Dezember könne die Zeit gekommen sein, Tempo bei den Zinsanhebungen herauszunehmen, sagte der Chef der Federal Reserve am Mittwoch in Washington. Einen Zinsschritt in Höhe von 0,5 Prozentpunkten wird an den Finanzmärkten nun als wahrscheinlich erachtet. Die Fed hatte Anfang November den Leitzins zum vierten Mal in Folge um 0,75 Prozentpunkte erhöht. Mittlerweile haben mehrere Währungshüter signalisiert, dass sie kleinere Schritte befürworten könnten. Denn es mehren sich die Anzeichen, dass der hohe Inflationsdruck stärker als gedacht zurückgeht - sowohl bei den Verbraucher- als auch bei den Erzeugerpreisen. Um die Inflation in den Griff zu bekommen, ist es laut Powell nötig, das geldpolitische Niveau für einige Zeit auf einem restriktiven Niveau zu halten, das die Wirtschaft zügelt. Dies gilt als Absage an eine Zinssenkung, mit der manche Investoren für das nächste Jahr rechnen. Es gelte, die Geldpolitik "nicht zu früh" zu lockern, mahnte der Fed-Präsident.
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In den USA mehren sich die Anzeichen, dass der hohe Inflationsdruck stärker als gedacht zurückgeht - sowohl bei den Verbraucher- als auch bei den Erzeugerpreisen.

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