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Video Verletzte nach Tornado in Kiel

Verletzte und Schäden gab es am Mittwochabend in Kiel. Gegen 18 Uhr fegte ein Tornado durch das Stadtgebiet und deckte Dächer ab und riss Dachziegel von den Häusern. In der Kieler Innenförde wurden mehrere Ruderer von der Windhose überrascht und nach Angaben der Feuerwehr teilweise schwer verletzt. Einige wurden durch herumfliegende Teile getroffen. Andere wurden durch die Kraft der Windhose ins Wasser gezogen. Die Kieler Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von Fahrzeugen und Rettungspersonal vor Ort und versorgte die Verletzten. Tornados entstehen bei kräftigen Schauern und Gewittern, wenn starke Temperaturgegensätze herrschen. Dann erzeugt die frei werdende Kondensationswärme und eine starke vertikale Zunahme der Windgeschwindigkeit einen rotierenden Aufwindschlauch. Nach Angaben der Europäischen Unwetter-Datenbank hatte der Tornado in Kiel die moderate Intensität F1 auf der Fujita-Skala. In diese Klasse werden Tornados mit Windgeschwindigkeiten zwischen 118 und 180 Kilometern pro Stunde eingeteilt. Der Tornado hinterließ den Angaben nach eine rund 10 Kilometer lange Schadenspur, die bis zu 60 Meter breit war.
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In der Kieler Innenförde wurden mehrere Ruderer von der Windhose überrascht.

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