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Verstörende Bilder aus Neuseeland So brutal geht es in der Milchindustrie zu

Schockierende Bilder aus Neuseeland zeigen die grausame Seite der Milchindustrie. Undercover, mit versteckten Kameras, filmen Farmwatch und die Tierrechtsorganisation SAFE die brutalen Misshandlungen an
den Kälbern von Milchkühen.
Nur wenige Stunden nach der Geburt werden die Jungtiere von ihren Müttern getrennt. Geboren werden die Tiere nur, um die Milchproduktion zu gewährleisten. Denn um den Milchfluss aufrecht zu erhalten, müssen Milchkühe jedes Jahr ein Kalb gebären.
Diese sogenannten Bobby-Kälber, werden zum Schlachten abtransportiert.
SAFE berichtet, dass jede Saison mehr als zwei Millionen dieser Kälber gerade einmal vier Tage nach ihrer Geburt getötet werden.
Das Filmmaterial zeigt, wie die hilflosen Kälber in übervolle Käfige gesperrt oder brutal in Trucks geworfen werden. Einige lässt man ohne Nahrung und Wasser in winzigen, dreckigen Käfigen zurück als wären sie Abfall.
Tierschützer aber auch andere Milchbauern sind schockiert über den respektlosen Umgang mit dem Leben der Tiere.
Auch in Deutschland gibt es Missstände in der Milchindustrie. Immer wieder macht vor allem die Tierschutzorganisation Peta darauf aufmerksam. So veröffentlichte sie Bilder über verwahrloste und misshandelte Milchkühe auch auf deutschen Höfen.
Die Tierrechtsorganistion SAFE will mit ihrem Clip wachrütteln und bewusst machen, wieviel Grausamkeit in der Produktion von Milch steckt.
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Diese Bilder verderben die Lust auf Milch: Damit Kühe Milch geben, müssen sie im Jahr mindestens ein Kalb gebären. Wie zum Teil mit den für die Industrie nutzlosen Jungtieren umgegangen wird, zeigen Bilder von Tierschützern - und schockieren. 

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