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Horror in Vergnügungspark Menschen hängen vertikal in Achterbahn fest

Passagiere in einer Achterbahn
Eine Viertelstunde hingen die Passagiere in der Achterbahn fest (Symbolfoto)
© Uwe Anspach/ / Picture Alliance
Achterbahn-Horror bei Dreamworld in Australien: Weil ein Sensor versagte, hingen sechs Menschen eine Viertelstunde in ihren Sitzen fest. Es ist nicht der erste Zwischenfall in dem Vergnügungspark.

Für sechs Menschen wurde am Donnerstag eine Achterbahnfahrt im australischen Queensland zum Albtraum. Wie der Nachrichtensender "9 News" berichtet, stoppte das Fahrgeschäft BuzzSaw im Vergnügungspark Dreamworld plötzlich in 20 Meter Höhe. Die eingeschlossenen Fahrgäste hingen vertikal in ihren Waggons fest. Schuld war offenbar ein technischer Defekt an einem der Sensoren, der das Fahrgeschäft automatisch zum Stehen brachte.

Sensoren stoppen Achterbahn

Rund 15 Minuten soll es gedauert haben, bis die Betreiber die ängstlichen Passagiere wieder zurück auf den Boden bringen konnten. Wie ein Sprecher des Parks mitteilte, sind die Fahrgeschäfte mit computergesteuerten Stopp-Sensoren ausgestattet. Sie reagieren entweder auf das Verhalten der Fahrgäste oder auch auf Wetterbedingungen. Die genaue Ursache für den Zwischenfall soll nun untersucht werden.


Es ist nicht der erste Zwischenfall in dem Park. Erst im vergangenen Jahr kam es auf derselben Achterbahn zu einem ähnlichen Zwischenfall. Die Passagiere hingen damals rund eine halbe Stunde in dem Fahrgeschäft fest. Vor zwei Jahren starben vier Menschen bei einem Unfall auf der Wildwasserbahn Thunder River Rapids. Eines der Floße kippte um, zwei Personen wurden herausgeschleudert, zwei eingeklemmt. Das Fahrgeschäft wurde anschließend abgerissen.

Megan Connolly auf der Achterbahn
jek

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