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AirAsia-Absturz Taucher bergen Stimmenrekorder des Unglücksfluges


Neue Hoffnung für die Aufklärung des AirAsia-Absturzes: Taucher haben offenbar den Stimmenrekorder der Passagiermaschine geborgen. Das Gerät zeichnet die Gespräche im Cockpit bis zuletzt auf.

Zwei Wochen nach dem Absturz der AirAsia-Passagiermaschine vor der indonesischen Küste haben Taucher einem Fernsehbericht zufolge auch den zweiten Flugschreiber geborgen. Das Gerät zeichnet die Gespräche im Cockpit bis zur letzten Minute auf. Es ist, zusammen mit dem bereits geborgenen Flugdatenschreiber, der entscheidende Fund, um die Absturzursache zu ermitteln. Der Stimmenrekorder sei vom Meeresgrund gehoben worden und befinde sich an Bord eines Schiffs der Marine, berichtete der indonesische Fernsehsender MetroTV am Dienstag unter Berufung auf einen Vertreter des Verkehrsministeriums.

Marinetaucher hatten am Montag bereits die erste Blackbox der Maschine entdeckt. Der Flugdatenschreiber dokumentiert wichtige Daten wie Höhe, Geschwindigkeit und Kurs der Maschine, der Stimmenrekorder zeichnet alle Gespräche, Funkgespräche und sonstigen Geräusche im Cockpit auf. Von den Daten erhoffen sich die Ermittler Aufschluss über die genaue Ursache des AirAsia-Unglücks.

Der Airbus war am 28. Dezember auf dem Weg von Surabaya auf der Insel Java nach Singapur bei einem Sturm abgestürzt. An Bord waren 162 Menschen, bislang wurden 48 Leichen geborgen.


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