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Schweinsteiger als Spielzeugsoldat: Nazi-Begeisterung? Andere Länder, andere Unsitten!

Eine Hongkonger Firma verkauft eine Nazi-Puppe, die verdächtig an Bastian Schweinsteiger erinnert. Empörend? Ja! Aber nicht ungewöhnlich. Andere Länder, andere NS-Unsitten, wie diese irren Beispiele zeigen.

Ein Restaurant mit dem Namen Hitler's Cross 2006 in der indischen Stadt Kharghar

Das Kreuz mit Hitler: Das Restaurant in der indischen Stadt Kharghar, rund 50 Kilometer nördlich von Bombay, löste 2006 einen Proteststurm in Indiens jüdischer Bevölkerung aus. Der Besitzer änderte daraufhin den Namen seines Lokals.

Dem Spielzeughersteller DiD aus Hongkong steht Ärger ins Haus: Nachdem bekannt wurde, dass die Firma eine Nazi-Puppe verkauft, die aussieht wie Bastian Schweinsteiger und auch noch Bastian heißt, werde der Nationalmannschaftskapitän rechtliche Schritte gegen das Unternehmen einleiten, berichtet "Sport1" unter Berufung auf Schweinsteigers Management.

Der Nazi-Basti ist 30 Zentimeter groß, wiegt zwei Kilo, trägt eine an die Wehrmachtsuniform angelehnte Montur mit Hakenkreuz, Stahlhelm und Dolch und ist Schweinsteiger wie aus dem Gesicht geschnitten. Die Aufregung des Fußballweltmeisters ist daher mehr als verständlich. Völlig ungewöhnlich ist der Fall allerdings nicht: Während der WM 2010 nannte eine südafrikanische Zeitung den Deutschen sogar den "neuen Führer" mit der "furchterregenden Aura von Adolf Hitler" und bezog auch gleich den Rest der DFB-Elf in ihren Nazi-Vergleich ein.

Sieht man sich in der Welt um, so entdeckt man in vielen Ländern einen ziemlich hemmungslosen Umgang mit der NS-Zeit. In Pakistan zum Beispiel ist Adolf Hitler für viele eine Kultfigur. Und auf den Straßen von Islamabad fährt auch schon mal ein Auto mit "I like Nazi"-Aufkleber rum, wie "Spiegel"-Autor Hasnain Kazim feststellte. Es geht aber auch noch irrer, wie diese zehn Beispiele zeigen:

Mexiko

Philippinen


USA


Brasilien

Indien

China

Thailand


Russland

Neuseeland


Italien








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