HOME

Unfall in Bayern: Mann klettert auf Güterzug und erleidet tödlichen Stromschlag

Weil er auf einen Güterzug kletterte und dabei zu dicht an die Oberleitung geriet, ist ein Mann in München von einem Stromschlag getötet worden. Der Unfall ereignete nach einem Gaststättenbesuch.

Immer wieder kommt es zu tödlichen Stromschlägen, wenn Menschen auf Züge klettern

Immer wieder kommt es zu tödlichen Stromschlägen, wenn Menschen auf Züge klettern, wie hier in Thüringen im Winter 2014

Einen tödlichen Stromschlag hat ein Mann in München erlitten, der auf einen Güterzug geklettert und zu nah an die Oberleitung geraten war. Der 30- bis 40-Jährige sei am frühen Samstagmorgen nach einem Gaststättenbesuch mit Bekannten auf den abgestellten Zug geklettert, teilte die Polizei mit. Seine Begleiter hatten demnach einen Notruf abgesetzt.

Die Helfer konnten jedoch nur noch den Leichnam des Mannes bergen, nachdem der betroffene Abschnitt der Leitung abgeschaltet und geerdet worden war. Zu ähnlichen Unglücken kommt es immer wieder, wenn Menschen auf Züge klettern und zu nah an die Oberleitung geraten. Dort liegen 15.000 Volt Spannung an, die in einer Art Blitz überschlagen können. Schwerste Verbrennungen sind die Folge.

fin / DPA
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?