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Bali: Ausgerutscht beim Pinkeln? 23-Jährige aus Gütersloh stürzt von Klippe und stirbt

Unglück auf Bali: Eine 23-Jährige aus Gütersloh ist im Süden der Urlaubsinsel in den Tod gestürzt. Laut indonesischen Medien musste die junge Frau urinieren und ist im Dunkeln ausgerutscht. 

Auf Bali hat eine Partynacht mit einem tragischen Unfall geendet: Wie etwa die indonesischen Nachrichtenportale "Seminyak Times" und "Balipost" berichten, ist in der Nacht zu Donnerstag eine 23-Jährige Gütersloherin (Nordrhein-Westfalen) tödlich verunglückt. Über den Vorfall berichtet auch das "Westfalen Blatt". Nach Angaben indonesischer Medien ist die junge Frau rund 80 Meter tief von einer Klippe gestürzt - offenbar, weil sie urinieren musste.

Der soll sich am Sulaban Beach in Uluwatu ereignet haben, einem beliebten Reiseziel und Surfer-Paradies. Nach Informationen von Radio Gütersloh, schreibt die "Neue Westfälische", sei die junge Frau nach bestandenem Studium auf einer Backpackertour auf Bali unterwegs gewesen. "Die Leiche wurde um 2.15 Uhr morgens gefunden", zitiert die "Seminyak Times" den Polizeichef von South Kuta. Demnach sei die Gütersloherin zuvor mit sieben Freunden feiern gewesen, bevor sie sich erleichtern musste und vermutlich am Klippenrand abgerutscht ist.

Mutter von verunglückter Gütersloherin bestätigt Tod

"Nach aktuellem Stand der Ermittlungen und den Zeugenaussagen war es dunkel und die Frau wusste wahrscheinlich nicht, dass sie sich an einer Klippe befand", so der Polizeichef. Einer der Zeugen, ein 21-jähriger Student aus Brasilien, habe noch versucht sie zu warnen doch dann sei es bereits zu spät gewesen - Rettungskräfte mit Bergsteiger-Ausrüstung konnten nur noch die Leiche der Gütersloherin bergen. 

Nach Information des Nachrichtenportals "Die Glocke" sei die Familie der jungen Frau, die in der Gütersloher Kreisstadt Spexard lebe, über das Unglück informiert worden. Die Mutter des Opfers soll den Tod ihrer Tochter der "Neue Westfälische" bestätigt haben. Mehr als die Medien wisse sie über den Vorfall derzeit allerdings auch nicht, berichtet die Zeitung.

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fs