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Bombenalarm in Lourdes 30.000 Pilger in Sicherheit gebracht


Schreck für die Pilger von Lourdes. Der französische Wallfahrtsort musste am Mittag wegen einer Bombendrohung evakuiert werden. Mehr als 30.000 Gläubige wurden in Sicherheit gebracht.

Nach einer Bombendrohung ist am Sonntag der französische Wallfahrtsort Lourdes evakuiert worden. Rund 30.000 Pilger wurden nach Behördenangaben vor der Mittagsmesse in Sicherheit gebracht. Ein Sprecher des Heiligtums sagte, bei der Polizei sei eine Drohung eingegangen. Wie "Radio Vatikan" berichtete, sollten um 15 Uhr vier Bomben detonieren.

Die Evakuierung der Gläubigen ging nach Angaben des Sprechers "ruhig" vonstatten, zu einer Panik ist es nicht gekommen. Sprengstoffexperten durchsuchten den Marienwallfahrtsort nach dessen Räumung, bis zum Sonntagnachmittag haben sie allerdings keine Auffälligkeiten entdeckt.

Am 15. August, dem katholischen Feiertag Mariä Himmelfahrt, kommen alljährlich besonders viele Gläubige nach Lourdes, darunter zahlreiche Kranke und Behinderte, die sich eine Linderung ihrer Leiden erhoffen.

Pilgerstätte für Millionen Gläubige

Das 15.000-Einwohnerstädtchen im Südwesten Frankreichs ist als Ort der Marienerscheinung einer der weltweit am meisten besuchten römisch-katholischen Wallfahrtsorte. Jahr für Jahr pilgern Millionen Gläubige nach Lourdes. Der Quelle in der Grotte der Wallfahrtskirche werden Heilkräfte zugeschrieben. Gläubige berichten immer wieder von Wunderheilungen durch das Quellwasser. 2008 hat Papst Benedikt XVI. Lourdes besucht.

Mai/APN APN

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