Kaiman Sammy
Er gilt als Vater aller Sommerloch-Tiere: Brillenkaiman Sammy reißt sich 1994 bei einem Sonntagsausflug von der Leine seines Besitzers Jörg Zars los und taucht im Straberger See bei Dormagen ab. Die Geschichte geht um die Welt, der Baggersee wird zum Mekka für Schaulustige und Journalistinnen – und zur Sperrzone für Badende; sogar vom „Killer-Kaiman“ ist die Rede. Nach fünf Tagen endet das Spektakel harmlos: Ein Taucher fängt Sammy mit bloßen Händen. Das Tier verbringt anschließend noch rund 20 Jahre in einem Tierpark.
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