Busfahrer rettet 30 Kinder Regionalbahn prallt auf Schulbus


Der Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Regionalzug bei Kröpelin in Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag ist glimpflich verlaufen.

Der Zusammenstoß eines Schulbusses mit einem Regionalzug bei Kröpelin in Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag ist glimpflich verlaufen. Nach Angaben der Bundespolizei war der mit rund 30 Schülern besetzte Schwenkbus am Morgen an einem beschrankten Bahnübergang wegen Straßenglätte ins Rutschen gekommen und mit dem Heck auf den Gleisen stehengeblieben. Geistesgegenwärtig habe der 28- jährige Busfahrer die Schüler aufgefordert, den Bus sofort zu verlassen. Als sich die Schranken senkten und die Bahn nahte, sei der Bus bereits leer gewesen. Der Zug habe nicht mehr rechtzeitig bremsen können und sei in das Heck des Busses geprallt.

Die 36-jährige Lokführerin erlitt laut Polizei einen Schock. Zwei Reisende wurden an der Unglücksstelle medizinisch versorgt, einer von ihnen hatte sich das Knie verletzt. Beide konnten die Reise mit dem Schienenersatzverkehr fortsetzen. Die Schüler blieben alle unverletzt. Am Bus und am Zug sei erheblicher Sachschaden entstanden. Die eingleisige Bahnstrecke zwischen Wismar und Rostock war etwa acht Stunden lang gesperrt.

DPA DPA

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