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Problem-Dickhäuter Dieser Elefant macht immer wieder Ärger – die Dorfbewohner haben eine geniale Lösung

Im  Süden Chinas haben die Bewohner der Stadt Pu’er ein Problem mit einem Elefanten. Der geht häufiger mal auf die Straßen und verängstigt dort Autofahrer.


Neuerdings ist er dann aber auch immer wieder in Siedlungen gegangen und hat dort nach Futter gesucht. Dabei hat er einigen Schaden angerichtet. Ein Saatgutgeschäft ist zu seinem Lieblings-Futterplatz geworden.


Es  handelt sich um einen männlichen asiatischen Elefanten. Die Tiere stehen unter Schutz, das wissen die Bewohner hier auch und haben dem Tier nichts getan. Dennoch wollen sie nicht mit den Gefahren und den Schäden leben, die der Elefant verursacht.


Für  die lokale Forstbehörde ist klar, leben so große Tiere und Menschen im gleichen Gebiet, kommt es schnell zu Konflikten. Der Elefant ist offenbar nicht an das Zusammenleben so nahe bei den Menschen gewöhnt. Es ist keine Zerstörungswut, das Tier ist einfach nur auf Futtersuche in seinem Revier. Ein abgeräumtes Dach ist für den Elefanten vergleichbar mit einer ausgerissenen Palme, die im Weg war.


Die  Forstverwaltung will den Leuten und dem Elefanten aber helfen. Die Siedlungsgebiete werden mit solchen Elefantensperren gesichert, wenn sich das Tier nähert. Das bekommen die Anwohner mit, weil das Tier jetzt überwacht wird und Alarm ausgelöst wird, sollte  es sich kritischen Gegenden nähern.


So  will die Forstverwaltung Unfälle auf den Straßen oder Schäden an Häusern und auf Feldern vermeiden.
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Im Süden Chinas haben die Bewohner der Stadt Pu’er ein Problem mit einem Elefanten. Neuerdings geht der Dickhäuter immer wieder in Siedlungen und sucht nach Futter. Die Gemeinde hat nun eine kreative Lösung gefunden.

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