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Party an Heiligabend: Betrunkene Backpacker verwandeln Sydneys Traum-Strand in Müllhalde

Coogee Beach gilt als Juwel Sydneys, vor allem beliebt bei Touristen. Nach Heiligabend war der Strand jedoch kaum wiederzuerkennen: Feiernde hatten 15 Tonnen Müll hinterlassen. Die Stadt reagierte bereits.

Coogee Beach in Sydney: Beliebt bei Touristen und Einheimischen

Coogee Beach in Sydney: Beliebt bei Touristen und Einheimischen

Müll, wohin das Auge auch reicht: Überall liegen Pappteller, Flaschen, Tüten und andere Reste verstreut - und das an einem der beliebtesten Strände in Sydney. Ausgerechnet an Heiligabend haben Feiernde den Coogee Beach in Australiens Metropole in eine Müllhalde verwandelt, wie Bilder auf Twitter zeigen. "Das ist eine absolute Schande und muss sofort aufhören", schrieb eine wütende Bewohnerin aus Sydney.

Die Behörden haben bereits reagiert: Für den Coogee Beach sowie umliegende Parks und andere Grünflächen tritt nun ein Alkoholverbot in Kraft, das bis zum kommenden Sommer gelten soll. Das teilte der Gemeinderat auf Twitter mit. In einer Mitteilung ist von 15 Tonnen Müll die Rede, die bei der Feier hinterlassen worden seien - eine "Schande", heißt es. Der Gemeinderat macht betrunkene Backpacker für den Vorfall verantwortlich.

"Wir müssen den Strand und umliegende Parks all jenen überlassen, die die Anlagen friedlich nutzen", stellte der Bürgermeister des Bezirks Randwick, Noel D'Souza, klar. "Es ist enttäuschend, dass wir so reagieren müssen, aber wir müssen gewährleisten, dass sich die Bürger sicher fühlen können, wenn sie Coogee Beach, Randwicks Juwel, besuchen."

So wild feierte die Party-Meute am Coogee Beach:

Auf Facebook wurde ein Video der Party veröffentlicht: Bei strahlendem Sonnenschein sind tausende, halbnackte Menschen zu sehen, die trinken und tanzen. Viele tragen Weihnachtsmann-Mützen. Von der Grünfläche des Coogee Beach ist kaum noch etwas zu sehen, so voll ist es.

Auf Facebook brachten viele Einheimische ihre Wut gegen die vermeintlichen Störenfriede zum Ausdruck. "Backpacker, verlasst unser Land", schreibt ein Nutzer. Andere warnten: "Hier geht es nicht um Backpacker gegen Einheimische, sondern erst einmal darum, dass niemand den Strand so hinterlassen sollte."

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kis
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