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5 Jahre nach dem Unglück: Das Unglück der Costa Concordia bleibt "unauslöschbare Erinnerung"

Genau vor fünf Jahren ereignete sich das tragische Unglück der Costa Concordia. 32 Menschen starben, nachdem das Schiff auf einen Felsen aufgelaufen war. 

Costa Concordia: 5 Jahre nach dem Unglück

Costa Concordia: 5 Jahre nach dem Unglück

Es ist wieder Freitag, der 13.: Exakt fünf Jahre nach dem Schiffsunglück der "Costa Concordia" hat Italien der Opfer gedacht.
"Fünf Jahre danach gibt es auf Giglio nicht mehr die Concordia, aber es bleibt unauslöschbar die Erinnerung an die Opfer dieser nationalen Tragödie", erklärte Umweltminister Gian Luca Galietti auf Twitter.
Das Kreuzfahrtschiff war am 13. Januar 2012 vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen aufgefahren und gekentert. 32 Menschen starben, darunter 12 Deutsche.


Bei einer Gedenkveranstaltung in dem toskanischen Küstenort Porto Santo Stefano sagte der Chef des Zivilschutzes, Fabrizio Curcio, das Unglück habe gezeigt, dass das Land in der Lage sei, zusammenzustehen. Das Wrack wurde nach Genua geschleppt und wird dort verschrottet.

Schiffsunglück der Costa Concordia 2012

Schiffsunglück der Costa Concordia 2012


Im Februar 2015 wurde der Ex-Kapitän Francesco Schettino unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt. Er hatte das Schiff mit mehr als 4000 Passagieren zu nah an die Insel gesteuert. Gegen das Urteil legten Verteidigung und Staatsanwaltschaft Berufung ein, die jedoch abgelehnt wurde. Der Rechtsstreit ist allerdings noch nicht beendet.

kg / DPA
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