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Mieses Wetter Das sind die regenreichsten Städte Deutschlands

Der Klassiker "Ostfriesennerz" ist die beste Jacke im Regen, heißt es
Der Klassiker "Ostfriesennerz" ist die beste Jacke im Regen, heißt es
© Kira Hofmann / DPA
Im niederschlagsreichen und warmen Winter hat man manchmal das Gefühl, es regnet fast durchgehend. Zeit also, einen Blick auf die Regen-Statistik zu werfen. Wo regnet es eigentlich am meisten?

Das Jahr 2020 war zwar eines der wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnung, nichtsdestotrotz gab es nicht nur Sonnenschein. Im Gegenteil, in diesem Winter fühlt es sich vielerorts so an, als würde der Regen gar nicht mehr aufhören. Nun ist man gerade in Norddeutschland niederschlagsreiche, milde Winter gewohnt, aber natürlich kommt es einem immer so vor: so viel geregnet hat es noch nie! Stimmt wahrscheinlich nicht, aber beim Wetter ist so mancher Zeitgenosse nicht rational, weil es es die Stimmung stark beeinflussen kann.

Zeit also, einen Blick auf die harten Fakten zu werfen. Mit Abstand am meisten Niederschlag gab es im vergangenen Jahr in Oberstdorf, also ganz im Süden des Landes. Ein großer Anteil daran kam natürlich als Schnee herunter. Die Gemeinde im Allgäu ist vor allem bekannt als Skigebiet. Laut Daten von Wetterkontor traf Oberstdorf eine Jahresniederschlagsmenge von rund 1.668 Litern pro Quadratmeter – etwa doppelt so viel wie in Saarbrücken auf dem dritten Platz des Rankings.

Mieses Wetter: Das sind die regenreichsten Städte Deutschlands

Die norddeutsche Metropole Hamburg, bekannt für ihre "feuchte Luft", belegt mit 668 Litern pro Quadratmeter den fünften Platz hinter der Metropolregion Köln-Bonn, wie die Statista-Grafik zeigt. Durchschnittlich hat es auf jeden Quadratmeter Deutschlands im letzten Jahr etwa 705 Liter Wasser geregnet.

tis / Statista

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