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Deutsche Polizeigewerkschaft "Duisburg ist ungeeignet für die Loveparade"


Zu klein, zu eng. Rainer Wend, der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, gibt Stadt und Veranstaltern die Schuld an der Tragödie auf der Loveparade.

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat die Schuld für die Katastrophe bei der Duisburger Loveparade Stadt und Veranstaltern gegeben. Der Vorsitzende der Gewerkschaft, Rainer Wendt, sagte der "Bild"-Zeitung vom Montag: "Letztlich sind Stadt und Veranstalter für die Tragödie verantwortlich." Wendt führte weiter aus, er habe schon vor einem Jahr gewarnt, Duisburg sei kein geeigneter Ort für die Loveparade. "Die Stadt ist zu klein und eng für derartige Veranstaltungen." Der Polizeigewerkschafter sieht das Problem nicht beim Festival-Gelände selbst, sondern bei den Wegen dorthin. Eine Schuld der Polizei sieht Wendt nicht.

Im Gedränge an einem Zugangstunnel zum Festgelände waren am Samstag bei der Loveparade 19 Menschen ums Leben gekommen. Rund 340 Menschen wurden verletzt. Augenzeugen äußerten scharfe Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen.

AFP AFP

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