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Unheimliches Naturphänomen: Hunderte Erdbeben in El Salvador - mehr als 2000 Menschen in Notunterkünften

In El Salvador bebt seit Tagen die Erde. Fast 600 Erschütterungen sind seit dem Wochenende gemessen worden. Fast 300 Gebäude wurden beschädigt, mehr als 2000 Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. 

Die Stadt San Salvador in El Salvador

Blick auf die Stadt San Salvador in El Salvador: Schon seit Tagen wird der zentralamerikanische Staat von Erdbeben heimgesucht.

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Eine Serie von Erdbeben hat den zentralamerikanischen Staat El Salvador erschüttert. Seit Samstag seien etwa 600 Erschütterungen gemessen worden, teilte das zuständige Umweltministerium am Dienstagabend (Ortszeit) mit. Betroffen sei der Osten des Landes. Dort seien mehr als 280 Gebäude beschädigt worden.
Mehr als 2000 Menschen kamen in Notunterkünften unter.

Mehr als 90 der Erschütterungen dieses sogenannten Schwarmbebens seien für die Bevölkerung zu spüren gewesen und hatten dem Ministerium zufolge Stärken zwischen 2,4 und 5,6.  Manuel Díaz Flores, Leiter der Geologie bei MARN, sagte in einem Fernsehinterview, dass sich diese Gebiete von Ahuachapán, Tacuba, bis hin zum Golf von Fonseca erstrecken: "Die gesamte vulkanische Achse ist ein Gebiet, in dem es auch viele Mängel gibt und genau dort konzentrieren sich die Schwärme."


Behörden von El Salvador befürchten weitere Erdbeben

Nach Angaben des Ministeriums sind die Beben eine Folge von Verschiebungen in der Platten der Erdkruste in der Region. Wie das Portal "Chispa.tv" berichtet, schließen die Behörden nicht aus, dass noch mehr Erschütterungen registriert werden, auch von noch größerer Stärke. 

jek / DPA