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Energieknappheit in Japan Regierung weitet Stromsperren aus


Die Reaktorkatastrophe in Japan überfordert das Stromnetz des Landes. Am Dienstag hat die Regierung Kan die Stromsperren auf den Nordosten der Insel ausgeweitet.

Als Reaktion auf die massiven Reaktorausfälle weiten Japans Energieversorger die Stromsperren auf den Nordosten des Landes aus. Ab Mittwoch werde in der Region die Versorgung mit Elektrizität eingeschränkt, teilte das Unternehmen Tepco am Dienstag nach Angaben der Agentur Kyodo mit. Zuvor waren bereits Einschränkungen für den Großraum Tokio angeordnet worden.

Die Rationierungen sollen im Osten Japans mindestens bis Ende April andauern. Für den Nordosten des Landes müsse mit noch längeren Einschränkungen gerechnet werden. In Japan herrscht die Sorge vor, dass diese Maßnahmen die von Erdbeben und Tsunami ohnehin stark getroffene Wirtschaft zusätzlich behindern werden.

Die Stromsperren wirken sich auch auf das Privatleben vieler Japaner aus. So mussten sich im Raum Tokio Restaurantbesucher mit lauwarmen Speisen begnügen. Supermärkte blieben auch wegen der Stromabschaltungen geschlossen.

jwi/DPA DPA

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