VG-Wort Pixel

England Ein Getränk und ein paar Rubbellose: Spontaner Kauf macht Pflegerin zur Lottogewinnerin

Losverkauf der National Lottery
Von dem Geld will die Gewinnerin Schulden abbezahlen sowie eine Fortbildung und ihren Führerschein finanzieren (Symbolbild)
© Andrew Milligan / Picture Alliance
Eine Ambulanzpflegerin aus England ist durch einen Impulskauf reich geworden: Ihr Rubbellos war fast 350.000 Euro wert. Das Geld kann die 31 Jahre alte Frau gut gebrauchen.

Spontane, impulsive Entscheidungen sind oft nicht unbedingt ratsam – sie bergen Risiken, die nicht gründlich durchdacht wurden. Vor allem, wenn es sich um Spontankäufe handelt, kann das schnell ins Geld gehen. Bianca Murton kann über solche Warnungen allerdings nur schmunzeln. Die 31-jährige Engländerin wollte sich kürzlich in einem Laden eigentlich nur ein Getränk kaufen. Aus einer spontanen Eingebung heraus nahm sie zudem noch ein Rubbellos mit.

Im Nachhinein stellte sich das als glücklicher Einfall heraus. Zu Hause glaubte Burton ihren eigenen Augen kaum: Ein Los der britischen National Lottery, das sie gekauft hatte, war 300.000 Pfund (umgerechnet etwa 345.000 Euro) wert! "Ich habe immer und immer wieder nachgeschaut und angefangen zu zittern", erzählte Burton. Ihr Partner und dessen Vater schauten sich das Los ebenfalls an, waren sich aber bis zuletzt nicht ganz sicher, ob Burton tatsächlich gewonnen hatte. Erst ein Anruf bei der Lotterie brachte Gewissheit.

Gewinnerin möchte endlich den Führerschein machen

Die glückliche Gewinnerin aus Wolverhampton möchte mit der Summe unter anderem Schulden abbezahlen. Außerdem will sie das Geld in eine Fortbildung im Gesundheits- und Pflegebereich investieren. Burton arbeitet seit zwei Jahren in der Ambulanzpflege.

England: Ein Getränk und ein paar Rubbellose: Spontaner Kauf macht Pflegerin zur Lottogewinnerin

Vor allem während der Pandemie sei das ein herausfordernder Job, erklärt sie – aber einer, der ihr auch viel Spaß bereitet: "Es ist ein wirklich lohnender Beruf. Das Lächeln auf dem Gesicht der Menschen zu sehen, die ich zu Hause besuche, fühlt sich so gut an. Du bist ein Teil ihres Lebens." Während der Pandemie habe sich ihr Arbeitspensum deutlich vergrößert. Da sie nicht Auto fahren kann, muss sie die Strecken zu den pflegebedürftigen Menschen zu Fuß bewältigen, viele Kilometer spult sie so jeden Tag ab. Deshalb möchte Burton das gewonnene Geld auch dazu nutzen, endlich den Führerschein zu machen.

Quelle:  "Birmingham Live"

epp

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker