Kolumne "Die Stunde Null" Die Reichen sollen zahlen in der Krise. Klingt gut. Ist es auch?

Ein Pärchen posiert auf einer Yacht – für viele der Inbegriff von Reichtum und Luxus.
Ein Pärchen posiert auf einer Yacht – für viele der Inbegriff von Reichtum und Luxus.
© Christoph Hardt / Geisler-Fotopress / Picture Alliance
Die Vermögen in Deutschland sind ungleich verteilt. SPD und Linkspartei fordern deshalb gerade jetzt eine Vermögensabgabe der Reichen. Ist das in dieser Krise eine gute Idee?
Von Horst von Buttlar

Als Kind mochte ich diese Bilder in Rätselheften und Zeitschriften, unter denen stand: „Finden Sie den Fehler.“ Entweder musste man zwei Bilder vergleichen oder in einem Bild suchen, ob da eine Linie fehlte oder die Perspektive falsch war. Nun kann ich hier nichts für Sie zeichnen, deswegen versuche ich es mal mit drei Sätzen:

1. Tausende Unternehmen kämpfen gerade in Deutschland ums Überleben.

2. 90 Prozent der Unternehmen in Deutschland sind in Familienhand.

3. SPD-Chefin Saskia Esken fordert zur Bewältigung der Krise eine Vermögensabgabe.

Und jetzt also: Finden Sie den Fehler. Wir können ihn auch gemeinsam suchen.

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