Freiburg Drei Tote bei Familientragödie


Vater, Mutter und ein Sohn sind bei einem Familiendrama in der Nähe von Freiburg im Breisgau ums Leben gekommen. Zunächst wurde die Mutter tot in ihrer Wohnung gefunden. Anschließend verursachte der Vater absichtlich einen tödlichen Unfall, bei dem neben ihm selbst auch der Sohn starb.

Bei einer Familientragödie in Gundelfingen bei Freiburg sind drei Menschen ums Leben gekommen. Das Motiv für die Tat war zunächst unklar, wie ein Polizeisprecher berichtete. Die Ursache sei im familiären Bereich zu suchen.

Eine 36 Jahre alte Frau wurde am Donnerstagabend gegen 19.50 Uhr tot in ihrer Wohnung in der Gemeinde im Breisgau gefunden. Sie sei von Angehörigen entdeckt worden. Kurze Zeit später - gegen 20.05 Uhr - gab es auf der Bundesstraße 294 in Richtung Freiburg einen Frontalzusammenstoß zwischen einem Auto und einem Lastwagen. Die Kollision sei auf gerader Strecke offenbar absichtlich herbeigeführt wurden.

Dabei wurden der 47 Jahre alte Ehemann der Frau und der gemeinsame elfjährige Sohn getötet. Der 51-jährige Lkw-Fahrer aus dem Raum Mainz wurde den Angaben zufolge bei dem Unfall nur leicht verletzt. Bei dem Zusammenstoß entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Bundesstraße wurde für mehrere Stunden gesperrt.

Die Familie sei im Vorfeld der Tat nicht auffällig gewesen, teilte die Polizei mit. Nach der Tötung seiner Frau habe der Vater seinen elfjährigen Sohn mit seinem Auto abgeholt. Die genaue Todesursache der Ehefrau war zunächst unklar. Der Polizeisprecher sprach von Gewalteinwirkung auf den Hals. Sie sei nicht erstochen worden, erklärte er. Möglicherweise wurde sie erdrosselt.

Das Obduktionsergebnis der Frau sollte im Laufe der kommenden Woche veröffentlicht werden. Ein 17 Jahre alter Sohn des Paares überlebte das Familiendrama offenbar nur, weil er zur Tatzeit nicht zu Hause war. Der Jugendliche wird psychologisch betreut.

AP AP

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