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Italien: Tragödie in der Lombardei: Vater soll Feuer gelegt haben - drei Kinder sterben

Familientragödie in der Lombardei: In einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Como sterben ein Vater und drei seiner Kinder bei einem Hausbrand. Das Feuer soll der Vater selbst gelegt haben.

Feuerwehr Italien

Die Feuerwehr löschte die Flammen - das Leben der drei Kinder und des Familienvaters konnten die Einsatzkräfte allerdings nicht retten

Bei einem Wohnungsbrand in einer kleinen norditalienischen Gemeinde nahe Como (Region Lombardei) sind ein Vater und drei seiner vier Kinder ums Leben gekommen. Die Feuerwehr hatte am Freitagmorgen auf Twitter von einem "sehr schweren Brand" im obersten Stockwerk eines Wohnhauses im Zentrum der Stadt am Comer See berichtet.


Der 49-jährige Vater sei bereits tot in der Wohnung gefunden worden, als die Rettungskräfte eintrafen, schrieb die Nachrichtenagentur Ansa. Drei der vier Kinder im Alter zwischen drei und elf Jahren starben im Krankenhaus an ihren Verletzungen, nachdem die Rettungskräfte sie zuvor noch reanimieren konnten. Ein Mädchen im Alter von fünf Jahren wird weiter in einem Krankenhaus behandelt. Italienische Medien berichten, die Fünfjährige habe sich schwerste Verletzungen zugezogen, das Mädchen kämpfe um sein Leben.

Vater soll Feuer gelegt haben

Mehreren Medienberichten zufolge soll der Vater das Feuer selbst gelegt haben. Die Mailänder Zeitung "Corriere della Sera" berichtet davon, dass der Vater den Job verloren hatte, die Mutter sei schon seit Längerem in psychologischer Behandlung.  Die Frau soll sich, so berichtet "La Repubblica", zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus befunden haben. Das Paar lebte laut dem Bericht in Trennung, der Vater kümmerte sich um die gemeinsamen Kinder.

Retter werden psychologisch betreut

Am Vormittag hätten Nachbarn das Feuer bemerkt und daraufhin die Tür zur Wohnung eingetreten, berichtet "Corriere". Ein Vordringen in die Räumlichkeiten sei allerdings nicht möglich gewesen, dazu sei der Rauch bereits zu dicht gewesen. Zudem sei ein Teil der Decke eingestürzt.

Nach dem Einsatz nahmen Rettungskräfte laut "Corriere" psychologische Betreuung in Anspruch - zu grauenvoll der Anblick, der sich ihnen geboten hatte: "Wir fanden sie alle zusammen in einem Raum, in einem großen Doppelbett", sagte ein Retter der Zeitung. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen angekündigt. 

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pg / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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