HOME

Germanwings-Katastrophe: Vater eines Opfers zeigt Eltern und Freundin von Andreas Lubitz an

Hätten die Eltern und die Freundin von Andreas Lubitz die Germanwings-Katastrophe verhindern können? Klaus Radner denkt ja und erstattet Anzeige gegen die Angehörigen des Piloten.

Ermittler gehen davon aus dass Andreas Lubitz im Märt 2015 absichtlich eine Germanwings-Maschine zum Absturz brachte

Ermittler gehen davon aus dass Andreas Lubitz im Märt 2015 absichtlich eine Germanwings-Maschine zum Absturz brachte

Klaus Radner verlor bei dem Germanwings-Absturz seine 33-jährige Tochter Maria und seinen einjährigen Enkel. Auch der Lebensgefährte von Maria Radner kam bei der Katastrophe ums Leben. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, hat der Unternehmer nun eine Anzeige gegen die Eltern und die Freundin von Andreas Lubitz erstattet. Der Pilot hatte die Passagiermaschine zum Absturz gebracht und 149 Menschen mit in den Tod genommen.

Radner wirft den Eltern und der Freundin von Lubitz vor, die Katastrophe nicht verhindert zu haben. Sie hätten von seinen zahlreichen Arztbesuchen gewusst, ihn aber trotzdem nicht am Fliegen gehindert.

Wie die "Bild" weiter berichtet, soll die Mutter von Lubitz ihren Sohn einen Monat vor der Tragödie zum Psychologen begleitet haben. Auch die Lebensgefährtin von Lubitz habe selbst zu Protokoll gegeben, von seinen psychischen Problemen gewusst zu haben.

Radner fürchtet, dass Beweismittel beseitigt wurden

Was bei Radner einen besonderen Verdacht erregt: Die Freundin des Piloten soll noch an dem Tag des Absturzes seine Medikamente und Arztunterlagen zusammengepackt haben. "Wieso hat sie die Sachen eingepackt?", fragt er sich. Er fürchtet, dass sie Beweismittel beseitigen wollte.

"Ich möchte, wenn es Menschen gibt, die Fehler gemacht haben, dass sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden", sagte Radner der "Bild". Sein Anwalt Klaus Brodbeck gab an, dass für seinen Mandanten die Anzeige die einzige Möglichkeit wäre, zu erreichen, dass in diese Richtung ermittelt wird. Er halte einen Straftatbestand der Beihilfe zur fahrlässigen Tötung in 149 Fällen für möglich.

Radner hatte auch bereits die Hausärztin von Lubitz verklagt. Seiner Meinung nach hätte sie wissen müssen, dass ihr Patient unter einer Psychose leidet und ihn deswegen in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen und das Luftfahrtbundesamt verständigen müssen. Außerdem hatte er er auch Lufthansa-Ärzte verklagt, weil sie dem Piloten eine Flug-Tauglichkeit attestiert hatten.

Lubitz litt schon 2008 unter psychischen Problemen

Am 24. März 2015 hatte Lubitz ein Germanwings-Flugzeug absichtlich in die französischen Alpen gesteuert. Nach der Tat kam heraus, dass er schon kurz nach Beginn seiner Ausbildung zum Piloten im Jahr 2008 unter massiven psychischen Beschwerden, darunter Schlafprobleme, Verlust von Geschmacks- und Geruchssinn und Hörstörungen, gelitten hatte.

ivi
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.