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Glück im Unglück: Erdrutsch in Mexiko begräbt 300 Häuser, bislang nur elf Vermisste

Die Folgen des Erdrutsches in Mexiko sind weniger dramatisch als zunächst befürchtet. Bestätigte Todesopfer gibt es derzeit keine, elf Personen werden vermisst. Die Erdmassen bergruben etwa 300 Häuser unter sich.

Bei dem schweren Erdrutsch im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca hat es deutlich weniger Opfer gegeben, als zunächst befürchtet. "Glücklicherweise hat sich die Bilanz total geändert" sagte Innenminister Jose Francisco Blake, als er am Dienstag (Ortszeit) in Oaxaca eintraf. "Bisher gibt es keine bestätigten Toten, es werden aber noch elf Menschen vermisst." Bei den Vermissten handele es sich um acht Kinder und drei Erwachsene.

Die Erdmassen hatten am Dienstagmorgen bis zu 300 Häuser in der Ortschaft Santa Maria Tlahuitoltepec unter sich begraben. Zunächst waren von den Behörden bis zu tausend Todesopfer befürchtet worden. Der Gouverneur des südöstlich gelegenen Bundesstaates, Ulises Ruiz, sagte später, es seien mindestens sieben Menschen getötet worden; mindestens hundert weitere würden noch vermisst. Diese Angaben wurden nun vom Innenminister korrigiert. Santa Maria Tlahuitoltepec liegt in 2400 Metern Höhe, tagelange Regenfälle hatten die Erde aufgeweicht.

AFP / AFP
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