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Von Welle getroffen: Harpune löst sich und schießt Taucher quer durch den Kopf

Unfassbares Glück hatte ein Taucher in Südafrika. Der 48-Jährige war auf der Suche nach Krebsen, als sich seine Harpune löste und ihm durch den Kopf schoss. Wie durch ein Wunder blieb der Mann nahezu unversehrt.

Ein Taucher mit einer Harpune

Ein Taucher schwimmt mit einer Harpune im Meer

Getty Images

Nur zwei kleine Wunden an seinem Kopf erinnern an den schrecklichen Unfall, den Connie Hallowell aus Südafrika, kürzlich erlebte. Der 48-Jährige wurde beim Tauchen von seiner Harpune in den Kopf getroffen. Wie durch ein Wunder, wurde er dabei jedoch kaum verletzt. 

Dem Radiosender East Coast Driver erzählte der Pastor und begeisterte Taucher aus der Küstenstadt Umkomaas, wie er am Freitagnachmittag mit seiner rund anderthalb Meter langen Harpune bewaffnet, zum Speerfischen ins Meer ging. "Mich damit selbst zu erschießen ist eigentlich nahezu unmöglich. Selbst, wenn ich wollte", so Hallowell.

Welle löst den Abzug der Harpune

Vielmehr lag die Harpune auf dem Meeresboden neben ihm, während er mit den Händen nach Krebsen suchte. Das Wasser war an der Stelle rund anderthalb Meter tief. Eine Welle habe ihn und die Waffe überraschend getroffen. Die Harpune wurde dabei gegen ein Riff geschleudert, wodurch der Abzug ausgelöst und die Waffe in sein Gesicht geschossen wurde.

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Gepostet von East Coast Drive am Dienstag, 3. September 2019

Glücklicherweise wurde dabei weder ein Knochen noch das Gehirn beschädigt. Der Speer drang unterhalb des rechten Auges ein, bohrte sich durch die Nebenhöhlen und trat in Höhe des linken Auges an der Schläfe wieder aus. 

Viel Blut in der Tauchermaske

Er habe sofort gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Er erinnert sich noch an ein elastisches Schnappgeräusch, das die Harpune auslöste und dass er hart getroffen wurde. Der Schmerz sei unbeschreiblich gewesen. Für den Bruchteil einer Sekunde dachte er, er sein von einem Stück Riff getroffen worden. "Doch ziemlich schnell habe ich realisiert, dass es der Speer gewesen sein muss.", so Hallowell. 

Dann sah er das viele Blut in seiner Tauchermaske. Da habe sofort sein Überlebenswille eingesetzt. Er sei ziemlich schnell aufgesprungen und sei rund zwanzig Meter zum Ufer gewatet. "Ich habe kaum etwas gesehen". Da die Maske durch den Speer am Kopf fixiert war, konnte er sie auch nicht abnehmen. "Ich rief um Hilfe", so Hallowell. Fischer wurden auf ihn aufmerksam und brachten ihn in ein Krankenhaus, wo im in einer 45-minütigen Notoperation der Speer entfernt wurde.

Nach nur zwei Tagen im Krankenhaus, ist der 48-Jährige wieder auf dem Weg der Besserung.

Quelle: East Coast Driver

jek
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