Hilfsorganisationen Katastrophenhilfe in Haiti ist "große Herausforderung"


Die Unterstützung der Erdbebenopfer in Haiti kommt auch nach Einschätzung von Hilfsorganisationen nur schleppend voran. Es seien bislang vor allem Spähtrupps im Land, die die Lage überprüften, sagte World-Vision-Mitarbeiter Urs Bernhard am Freitag im ZDF-Morgenmagazin.

Die Unterstützung der Erdbebenopfer in Haiti kommt auch nach Einschätzung von Hilfsorganisationen nur schleppend voran. Es seien bislang vor allem Spähtrupps im Land, die die Lage überprüften, sagte World-Vision-Mitarbeiter Urs Bernhard am Freitag im ZDF-Morgenmagazin. Die Organisation sei eine große Herausforderung. "Die Versorgung wird sich in den nächsten Stunden verschlechtern." Gebraucht würden Wasser, Nahrung und medizinische Versorgung.

Ähnlich äußerten sich die Ärzte ohne Grenzen. "Was wir hören, sind dramatische Einzelschicksale", sagte der Geschäftsführer der deutsche Sektion, Frank Dörner. Er äußerte sich aber zuversichtlich, dass sich die Lage in den kommenden Tagen verbessern werde. Mehrere Hilfsflüge würden erwartet.

Nach dem verheerenden Erdbeben verließen unterdessen die ersten Deutschen Haiti. Es handele sich um eine Gruppe von sechs Personen, die mit dem Flugzeug nach Deutschland zurückgeflogen sei, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes in Berlin. Allerdings gehe man auch davon aus, dass Bundesbürger auf dem Landweg in die benachbarte Dominikanische Republik gereist seien. Darüber gebe es keine näheren Informationen. Auch zu möglichen deutschen Todesopfern sei bislang nichts bekannt.

APN APN

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