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400 Kilometer gelaufen: Schäferhündin büxt aus und taucht ein halbes Jahr später wieder auf

Hündin Rapunzel verschwindet im August bei einem Tierarztbesuch. Sechs Monate später wird sie 400 Kilometer entfernt in der Nähe einer Autobahn gefunden. Wie sie das geschafft hat, ist für die Besitzerin ein Rätsel.


Hündin Rapunzel liegt erschöpft unter Decken

Hündin Rapunzel liegt erschöpft unter Decken

DPA

Wie sie das gemacht hat, ist ihrer Besitzerin völlig unverständlich: Schäferhündin Rapunzel war im August in der Nähe von Frankfurt ausgebüxt. Jetzt wurde sie rund 400 Kilometer entfernt in der Schweiz gefunden. Nach Angaben des Züricher Rettungsdienstes entdeckten Sanitäter den schwer verletzten, neun Jahre alten Hund in der Nacht zum Freitag an einem Autobahnrand nahe Zürich, wie der Sprecher von "Schutz & Rettung", Roland Portmann, am Dienstag sagte.

"Sie hat mich sofort erkannt"

Die Besitzerin des Hundes aus Hösbach bei Aschaffenburg hat das Tier bereits am Wochenende in der Schweiz besucht. Über das Wiedersehen mit Rapunzel sagte Jasmin Ehret-Väth: "Sie war vollkommen zugedröhnt mit Schmerzmitteln, aber hat mich sofort erkannt." Das Tier könne selbstständig Türen öffnen und sei am 15. August 2017 bei einem Tierarzt zwischen Aschaffenburg und Frankfurt abgehauen. "Sie ist vorher noch nie weggelaufen." Rapunzel habe Beobachtern zufolge zuerst sogar die richtige Himmelsrichtung nach Hause eingeschlagen, sei dann aber zu spät abgebogen. In welchem Ort genau die Hündin sich auf den Weg machte, wollte Ehret-Väth nicht sagen.

Schäferhündin Rapunzel war seit August 2017 vermisst

Schäferhündin Rapunzel war seit August 2017 vermisst

DPA


Die Besitzer suchten per Internet und Zeitung nach ihrem Familienhund von einem Züchter aus Erlensee bei Frankfurt - und konnten so seine Wanderung durch Deutschland verfolgen. "Immer, wenn wir den Hund eigentlich aufgegeben haben, wurde er wieder gesehen", sagte die 41-Jährige. Bei ihrem Besuch in der Schweiz sei Rapunzel nur noch Haut und Knochen gewesen, aber: "Wenn man nur auf den Kopf schaute, sah sie aus wie immer."

Rapunzel hatte mehrer Knochenbrüche

Der Oberarzt der Chirurgie am Tierspital der Universität Zürich, Philipp Schmierer, lobte seine Patientin: "Rapunzel ist eine ganz liebe", sagte er. "Sie lässt alles brav über sich ergehen." Die Hündin sei wegen einer Milzblutung und einer mehrfachen Beckenfraktur operiert worden. Vermutlich sei sie von einem Auto erfasst worden. Am Dienstag war sie noch auf der Intensivstation und erhielt Infusionen.
Sie müsse noch zehn, 14 Tage im Spital bleiben, sagte Schmierer. "Sie ist noch nicht ganz über den Berg, aber wir sind auf gutem Weg."


Der Oberarzt rechnet mit einer vollständigen Genesung. "Wir können zwar nicht in die Psyche eines Tieres schauen, aber nach unseren Erfahrungen tragen sie, wenn das Trauma überstanden ist, keine bleibenden Schäden davon, weder körperlich noch mental." Die Besitzerin hofft, ihren Hund in wenigen Wochen nach Hause holen zu können.

Besitzerin durch Chip schnell ermittelt

Die Sanitäter hatten Rapunzel in einem normalen Krankenwagen selbst zur Tierklinik gefahren, wie der Sprecher des Rettungsdienstes sagte - die alarmierte Tierambulanz hätte zu lange gebraucht. "Sie haben ihr über eine Sauerstoffmaske Sauerstoff gegeben und sie in wärmende Decken gewickelt", sagte Portmann. So einen Einsatz habe es noch nie gegeben. "Sie standen mitten in der Nacht vor der Entscheidung: Stirbt der Hund oder nehmen wir ihn mit?", sagte der Sprecher. Der ungewöhnliche Einsatz sei beim Rettungsdienst wie in sozialen Netzwerken durchweg positiv beurteilt worden.

Weil die Hündin einen Chip trug, konnte die Halter schnell ausfindig gemacht werden. Zwischen Frankfurt und Zürich liegen 400 Kilometer. Dass Rapunzel die lange Reise geschafft hat, hat ihr Frauchen am meisten überrascht. "Sie ist eigentlich total unsportlich und stinkend faul", sagte Ehret-Väth.



Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.