HOME

Fast so groß wie L.A.: Feuer wachsen zum größten Waldbrand der Geschichte Kaliforniens an

Hitze, Trockenheit und Winde machen ihnen die Arbeit schwer: Tausende Feuerwehrleute kämpfen in Kalifornien gegen die Waldbrände. Dennoch breiten sich die Feuer immer weiter aus. Ein Gebiet doppelt so groß wie der Bodensee liegt bereits in Asche.

Nur der Kamin steht noch: Die Waldbrände haben in Kalifornien hunderte Wohnhäuser zerstört

Nur der Kamin steht noch: Das Feuer hat in Kalifornien hunderte Wohnhäuser zerstört

DPA

Tausende Feuerwehrmänner sind in Kalifornien rund um die Uhr im Einsatz. Sie kämpfen gegen die verheerenden Waldbrände, die inzwischen jedoch zum größten Flächenbrand in der Geschichte des Bundesstaats angewachsen sind. 

Die als Mendocino Complex bezeichneten Brände nördlich von San Francisco hätten inzwischen knapp 115.000 Hektar Land verbrannt - ein Gebiet, das beinahe der Größe der Metropole Los Angeles entspreche, teilten die Behörden am Montag mit. Lediglich 30 Prozent des Brandes seien eingedämmt. Bislang kamen zwei Menschen durch das Feuer ums Leben. Hitze, Trockenheit und Winde hatten die beiden zunächst getrennt voneinander wütenden Brände - das so genannte Ranch- und das River-Feuer - zu einem Komplex zusammenwachsen lassen.

Yosemite-Nationalpark bleibt gesperrt

Weiter nördlich in Kalifornien wütet derzeit zudem das sogenannte Carr-Feuer, bei dem bereits sieben Menschen ums Leben kamen. Der Brandherd befindet sich nur wenige Kilometer vom weltberühmten Yosemite-Nationalpark entfernt. Das bei Touristen beliebte Yosemite-Tal bleibt wegen starker Rauchentwicklung für Besucher bis auf Weiteres gesperrt. 

Bereits im vergangenen Jahr hatte es in Kalifornien außergewöhnlich schwere Wald- und Buschbrände gegeben. Das sogenannte Thomas-Feuer, das am 4. Dezember ausbrach, war zuletzt als schlimmster Brand in der jüngeren Geschichte des US-Bundesstaats eingestuft worden. Das als Mendocino Complex bezeichnete Feuer verbrannte inzwischen bereits mehr Land. 

fri / AFP / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.