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Tragischer Unfall: 30-Jähriger schießt sich mit Harpune in den Kopf - weil er einen Streit schlichten wollte

Als ein mit einer Harpune bewaffneter Mann in der Silvesternacht einen Streit anfängt, geht ein 30-Jähriger dazwischen - und wird dabei schwer verletzt.

Eine Harpune

Der Mann wurde von einer Harpune im Kopf getroffen (Symbolbild)

Picture Alliance

Silvesterabend, circa 03:30 Uhr: Während viele Menschen in Australien noch lautstark das neue Jahr begrüßen, spielen sich im Bundesstaat Queensland furchtbare Szenen ab.

Wie australische Medien berichten, ist ein 26-jähriger Mann plötzlich mit einer geladenen Harpune am Alec Cameron Drive im Örtchen Hope Vale aufgetaucht. Dieser habe mit einer anderen Person einen Streit begonnen und ein 30-Jähriger aus Kapstadt sei dazwischen gegangen. Ein Fehler, wie sich wenig später herausstellte.

Plötzlich löst sich ein Schuss

Denn als sich der Bewaffnete offenbar nicht beruhigen wollte, habe der freiwillige Streitschlichter versucht, die Harpune an sich zu nehmen. Dabei löste sich wohl versehentlich ein Schuss. In Folge dessen sei der Speer zuerst auf den Boden geschossen, dort abgeprallt und habe dann die rechte Schläfe des Schlichters getroffen. Das Geschoss sei durch den Kopf hindurchgegangen und am Hinterkopf wieder ausgetreten.

Der Verletzte sei anschließend in das Cooktown Krankenhaus gebracht und später zur weiteren Behandlung ins rund 330 Kilometer entfernte Cairns geflogen worden.

Den Angaben zufolge wurde der Träger der Harpune von der Polizei festgenommen. Ihm werde vorgeworfen, in der Öffentlichkeit bewaffnet gewesen zu sein und den Plan gehabt zu haben, Angst zu verbreiten. Voraussichtlich am 9. Januar wird er sich wohl vor Gericht verantworten müssen.

Quelle: The Daily Telegraph

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pawlo