HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Mann stört Rettungsmaßnahmen und bedroht Einsatzkräfte - Frau stirbt

+++ Japanische Walfänger töten in der Antarktis 333 Zwergwale +++ Vaterschaftsklage - Muss Walter Scheel für einen DNA-Test exhumiert werden? +++Schäuble warnt vor Zunahme von Antisemitismus durch Migration +++

Immer wieder kommt es zu Attacken auf Einsatzkräfte (Symbolbild)

Immer wieder kommt es zu Attacken auf Einsatzkräfte (Symbolbild)

Die Meldungen im Überblick:

  • 14.12 Uhr: Mann stört Rettungsmaßnahmen und bedroht Einsatzkräfte - Frau stirbt
  • 11.22 Uhr: Japans Walfänger kehren mit 333 getöteten Zwergwalen aus der Antarktis zurück
  • 8.44: Vaterschaftsklage - Muss Walter Scheel für einen DNA-Test exhumiert werden?
  • 6.44 Uhr: Schäuble warnt vor Zunahme von Antisemitismus "durch Migration"
  • 6.10 Uhr: BKA stuft 760 Personen in Deutschland als islamistische Gefährder ein
  • 5.15 Uhr: Trump lässt 200 Millionen Syrien-Hilfe einfrieren

Die Nachrichten des Tages im -Ticker:

+++ 15.51 Uhr: Fan-Ärger bei Hannover 96: Bundesligist verbietet 40 Spruchbänder +++

Hannover 96 hat mal wieder Ärger mit einem Teil seiner Fans. Zum Spiel gegen RB Leipzig am Samstag bekam der Fußball-Bundesligist eine auffallend hohe Anzahl von Bannern zur Genehmigung vorgelegt. Davon lehnten die Niedersachsen gut 40 in erster Linie RB-diffamierende Spruchbänder ab. Dies geschah vor allem mit Verweis auf das Verbot von Beleidigungen. Zugelassen war aber unter anderem das Banner "Hannover sagt nein zum Produkt RB", das im Stadion zu sehen war. Verboten wurden dagegen die Banner  "Hopp, Kind und Mateschitz für den Fussball nur ein schlechter Witz" oder "Heute Dosenwerfen!" Verboten wurde unter anderem der Spruch "Sanktionen für Russland und seine Helfer!", der indirekt 96-Aufsichtsratschef Gerhard Schröder kritisiert. Das Stadion sei kein politisches Forum, wurde das Verbot begründet.

+++ 14.12 Uhr: Mann stört Rettungsmaßnahmen und bedroht Einsatzkräfte - Frau stirbt +++

Ein 67-Jähriger hat in Berlin die Wiederbelebung seiner Lebensgefährtin behindert und Einsatzkräfte mit einer Waffe bedroht. Die 50 Jahre alte Frau konnte nicht mehr gerettet werden - sie starb. Die Schusswaffe stellte sich später als Schreckschusswaffe heraus, wie die Polizei mitteilte.

Der betrunkene Mann hat den Angaben nach die 50-Jährige am Freitagmittag im Stadtteil Marzahn leblos in der Badewanne entdeckt und daraufhin die Rettungskräfte gerufen. Als die alarmierten Sanitäter und Notärzte versuchten, die Frau wiederzubeleben, hat der Mann den Angaben nach immer wieder gestört. Als er begann neben der Sauerstoffflasche zu rauchen, sperrten ihn die Retter in seinem Schlafzimmer ein. Durch die Zimmertür drohte er dann mit der Waffe.

Als die Wiederbelebungsmaßnahmen erfolglos beendet wurden, öffnete ein Sanitäter die Schlafzimmertür und sah den Mann mit der Waffe in der Hand. Er schloss die Tür wieder ab, die Rettungskräfte verließen die Wohnung und alarmierten die Polizei. Diese konnte den Mann nach eigenen Angaben in seiner Wohnung festnehmen. Er hatte sich bereits selbst aus dem Schlafzimmer befreit und die Tür zerstört.
Anschließend beschimpfte er die Polizisten und versuchte trotz angelegter Handschellen nach einem der Ermittler zu treten. Dabei stürzte der 67-Jährige und verletzte sich im Gesicht.

Der Mann wurde in eine Gefangenenstelle gebracht und später auf eigenen Wunsch in ein Krankenhaus gefahren. Die Staatsanwaltschaft entscheidet nun, ob die Leiche der Frau obduziert wird. Ob der Mann für den Tod der 50-Jährigen mitverantwortlich ist, war zunächst unklar.

+++ 11.22 Uhr: Japans Walfänger kehren mit 333 getöteten Zwergwalen aus der Antarktis zurück +++

Ungeachtet internationaler Proteste haben japanische Walfänger erneut in der Antarktis hunderte Wale getötet. Nach Angaben der japanischen Behörden kehrten drei der fünf Schiffe der Walfangflotte am Samstag in ihren Heimathafen Shimonoseki im Süden Japans zurück. Laut der Fischereibehörde hatte die Flotte wie geplant 333 Zwergwale erlegt. Im Gegensatz zu den Vorjahren blieben sie demnach dieses Mal von Umweltschützern unbehelligt.

+++ 8.44: Vaterschaftsklage - Muss Walter Scheel für einen DNA-Test exhumiert werden? +++

Klaus-Gert Bock ist sich sicher: "Ich bin der Sohn von Walter Scheel. Der Bundespräsident ist mein leiblicher Vater. Daran besteht überhaupt kein Zweifel", sagte er gegenüber "Bild". Sein Anwalt will deshalb die Vaterschaft feststellen lassen. Weil die anderen Kinder des 2016 verstorbenen Bundespräsidenten einen DNA-Test verweigern, bleibt am Ende eventuell nur die Möglichkeit einer Exhumierung, berichtet die Zeitung.

Für die Vaterschaft soll es zahlreiche Belege geben, etwa Briefe von Scheel an Bock, die mit "Vater" unterschrieben sind. Auch gegenüber anderen soll Scheel Bock als seinen Sohn bezeichnet haben.

+++ 6.44 Uhr: Schäuble warnt vor Zunahme von Antisemitismus "durch Migration" +++

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat vor einer Zunahme des Antisemitismus in durch die Migration gewarnt. Antisemitismus sei zwar "kein speziell muslimisches Problem", sagte Schäuble den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstagsausgabe). "Aber jetzt wird er auch durch Migration und durch den von radikalen Kräften in der islamischen Welt geschürten Hass auf Israel wieder stärker."
    Es gebe "die wachsende Sorge, dass radikale Muslime in Europa einen auch vom Antizionismus gespeisten, irrationalen Hass auf Juden verbreiten", sagte Schäuble. "Das geschieht besonders in Frankreich, aber auch in Deutschland."

+++ 6.10 Uhr: BKA stuft 760 Personen in Deutschland als islamistische Gefährder ein +++

Das stuft derzeit rund 760 Menschen in Deutschland als islamistische Gefährder ein. Mehr als die Hälfte von ihnen befindet sich im Land, wie das BKA der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mitteilte. 153 der potenziellen Gefährder seien in Haft. Insgesamt zählten die Sicherheitsbehörden mehr als 980 Menschen, die seit Beginn der Kämpfe in Syrien im Jahr 2012 aus Deutschland in die Krisengebiete ausgereist sind.

Damit verzeichnen die Experten eine leichte Entwicklung nach oben: Mitte Februar ging das BKA noch von rund 750 islamistischen im Bundesgebiet und etwa 970 Ausreisen aus Deutschland in die Krisengebiete aus.

Während die Zahl der islamistischen Gefährder zunimmt, wird die Terrorgefahr aus dem rechten und linken Spektrum vom Bundeskriminalamt deutlich geringer bewertet: 26 Personen aus der rechten Szene seien derzeit als Gefährder eingestuft, erklärte das BKA. Bei den Linksextremisten belaufe sich die Zahl auf zwei Personen.

+++ 5.15 Uhr: Trump lässt 200 Millionen Syrien-Hilfe einfrieren +++

US-Präsident Donald Trump lässt einem Medienbericht zufolge mehr als 200 Millionen Dollar an Syrien-Hilfen einfrieren. Eine entsprechende Anordnung habe das Weiße Haus an das US-Außenministerium erteilt, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag (Ortszeit). Das Geld war demnach für einen Wiederaufbau des durch den Bürgerkrieg verwüsteten Landes bestimmt.

DPA / AFP