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Amoklauf: Mindestens sechs Tote in München - bis zu drei Täter mit "Langwaffen" auf der Flucht

Bei Schüssen in einem Münchner Einkaufszentrum hat es mindestens sechs Tote gegeben. Das Gebiet ist großräumig abgeriegelt. Die Polizei ist auf der Suche nach bis zu drei Tätern.

München Einkaufszentrum Schießerei

Schüsse im OEZ in München - die Polizei hat das Gebiet weiträumig abgeriegelt

Im Olympiaeinkaufszentrum im Münchner Stadtteil Moosach sind Schüsse gefallen. Der Notruf sei gegen 18 Uhr eingegangen. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Das Gebiet ist großräumig abgeriegelt. Laut einem Bericht der "tz" sollen ein oder mehrere Täter flüchtig sein. Der Amokalarm sei ausgelöst, alle verfügbare Streifen und SEKs seien beim OEZ, außerdem alle Krankenwagen.

Laut Informationen der Nachrichtenagentur AFP und der "Süddeutschen Zeitung" habe es mehrere Tote und mindestens zehn Verletzte gegeben. 

Die neuesten Entwicklungen im Ticker:

+++ 21.32 Uhr: Sechs Tote bestätigt +++

Die Zahl der bestätigten Todesopfer nach dem Attentat ist auf mindestens sechs gestiegen. Das teilt die Polizei am Freitagabend über Twitter mit.

Amoklauf in München: Video dokumentiert wirres Gespräch mit mutmaßlichem Täter


+++ 21.22 Uhr: Fünf Tote, drei Täter auf der Flucht +++

Bei dem Anschlag sind mindestens fünf Menschen getötet worden, wie ein Polizeisprecher mitteilt.

+++ 21.14 Uhr: Betrieb am Münchner Flughafen läuft normal +++

Der Betrieb am Münchner Flughafen ist nach der Attacke in München mit Verletzten und vermutlich mehreren Todesopfern zunächst ungestört weitergelaufen. "Wir haben normalen Flugbetrieb", so ein Sprecher. "Man kommt mit den S-Bahnen auch zum Flughafen und auch weg, wenn auch mit Verspätungen, weil der Hauptbahnhof nicht angefahren wird." Die Lage könne sich aber jede Minute ändern.

+++ 21.00 Uhr: Autofahrer sollen Autobahnen Richtung München freimachen +++

Wegen des Großeinsatzes im Münchner Stadtgebiet hat die Polizei alle Autofahrer aufgerufen, von den Autobahnen in Richtung der Landeshauptstadt abzufahren. "Die Polizei ersucht alle Verkehrsteilnehmer, die Autobahnen auf dem Weg nach München zu meiden beziehungsweise zu verlassen, um anfahrenden Einsatzfahrzeugen auf dem Weg nach München die freie Durchfahrt zu ermöglichen", berichtet der Verkehrsservice des Bayerischen Rundfunks.


+++ 20.45 Uhr: Münchner Polizei: "akute Terrorlage" +++

Die Münchner Polizei spricht inzwischen von einer "akuten Terrorlage" in der Stadt. Drei Täter seien mit "Langwaffen" auf der Flucht.+++ 20.38 Uhr: Sicherheitskreise halten Terroranschlag in München für möglich +++

Sicherheitskreise schließen nach den Schüssen in München dpa-Informationen zufolge einen Terroranschlag nicht aus. Es gehe tendenziell in Richtung Terrorverdacht, so die Deutsche Presse-Agentur.

+++ 20.35 Uhr: Ärzte und Schwestern werden in den Dienst gerufen +++

Ärzte und Schwestern werden zu Münchner Krankenhäusern in den Dienst gerufen. "Es wurde der Alarm Massenanfall Verletzte ausgelöst", sagt der Sprecher des Universitäts-Klinikums Großhadern, Philipp Kressirer, der Deutschen Presse-Agentur.

+++ 20.34 Uhr: Twitter und Facebook reagieren +++

Die Sozialen Medien haben auf die unsichere Lage in München reagiert. Facebook aktivierte den "Safety Check" ("Sicherheitscheck") für München, womit Bewohner mitteilen können, dass sie in Sicherheit sind. Zudem twittern etliche Bewohner der Stadt den Hashtag #OffeneTür im Kurznachrichtendienst Twitter, um Menschen in München Unterschlupf zu gewähren oder zu suchen.

+++ 20.20 Uhr: Polizei ruft "Sonderfall" aus +++

Die Landeshauptstadt München hat den "Sonderfall" wegen einer "Amoklage" ausgerufen. Die Bürger wurden über das Smartphone-Warnsystem Katwarn aufgefordert, ihre Wohnungen nicht zu verlassen.

+++ 20.08 Uhr: Hauptbahnhof evakuiert +++

Der Hauptbahnhof in München wird evakuiert, wie die Deutsche Bahn mitteilt: "Der Zugverkehr wurde komplett eingestellt." Die Räumung erfolge wegen eines Polizeieinsatzes, die Züge aus allen Richtungen würden vorzeitig an Bahnhöfen im Umland gestoppt.

+++ 20.07 Uhr: Polizei: drei mutmaßliche Schützen +++

Die Polizei geht inzwischen von drei mutmaßlichen Schützen aus und beruft sich dabei auf Zeugen.

+++ 19.53 Uhr: Ermittlerkreise: Vermutlich sechs Tote +++

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet von sechs Toten. Dies will sie aus Ermittlerkreisen erfahren haben. Offiziell wollte ein Polizeisprecher die Zahlen nicht bestätigen, "der Polizeieinsatz läuft."

+++ 19.55 Uhr: Münchner Polizei weiß nicht, "wo sich die Täter befinden" +++

+++ 19.53 Uhr: Bayrisches Innenministerium bestätigt drei Tote +++

Das bayerische Innenministerium bestätigt, dass es drei Tote bei dem Anschlag gegeben habe.

+++ 19.50 Uhr: Keine Gefahrenlage am Stachus +++

Die Feuerwehr teilt mit, dass es keine Gefahrenlage am Stachus gegeben habe. Eine Mitarbeiterin des Tollwood bestätigte gegenüber der "tz" auch, dass es auf dem Festival keine Schüsse gegeben habe.

+++ 19.44 Uhr: Innenminister Herrmann auf dem Weg nach München +++

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ist nach den Schüssen in einem Münchner Einkaufszentrum auf dem Weg zurück in die Landeshauptstadt. Dies sagte ein Sprecher des Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. 

+++ 19.38 Uhr: Großeinsatz in Münchner Innenstadt +++

Auch in der Münchner Innenstadt gibt es inzwischen einen Großeinsatz der Polizei. Zahlreiche Menschen seien aus der Fußgängerzone zum Stachus gelaufen. Leute hätten geschrieen und seien in Tränen ausgebrochen, berichtet ein DPA-Reporter.

+++ 19.23 Uhr: Polizei geht von Amoklauf aus +++

Wie eine Sprecherin der Polizei sagte, begann die Schießerei in einer McDonalds-Filiale: "Wir gehen von einem Amoklauf aus."

+++ 19.10 Uhr: Täter soll mehreren Stellen geschossen haben +++

Der oder die Täter sollen an drei Stellen geschossen haben. Offenbar sei auch der Katastrophenalarm in Münchner Kliniken ausgerufen worden. Es mehren sich zudem laut "tz" die Gerüchte, dass es Schüsse am Stachus, am Odeonsplatz und am Alternativ-Festival Tollwood, das nahe des Olympiaeinkaufszentrum liegt, gegeben haben soll.

+++ 19.01 Uhr: Münchner Verkehrsbetriebe stellen Betrieb ein +++

Aus Sicherheitsgründen haben die Münchner Verkehrsbetriebe ihren Betrieb eingestellt. Die Polizei fordert via Twitter auf: "Meiden Sie die Umgebung um das #OEZ - Bleiben Sie in Ihren Wohnungen. Verlassen Sie die Straße!"

+++ 18.55 Uhr: Mitarbeiter des OEZ können ihre Geschäfte nicht verlassen +++

Mitarbeiter von OEZ-Geschäften bestätigten gegenüber der "Süddeutschen Zeitung", dass sie gerade ihre Läden nicht verlassen können." 

tim / AFP / DPA
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