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Nachrichten aus Deutschland: Explosiver Fund: Hamburger Polizei stellt 850 Kilo Böller und Raketen in Wohnung sicher

Würzburg: Böller-Bastler verliert drei Finger +++ Hamburg: 23-Jähriger hortet 850 Kilo Knaller und Raketen +++ Ottersberg: Junger Mann schwebt nach Böller-Bau in Lebensgefahr +++ Nachrichten aus Deutschland.

Würzburg: Böller explodiert beim Basteln - Mann verliert drei Finger

Beim Basteln mit Silvesterböllern hat ein Mann in Bayern drei Finger verloren. Die Finger seien nach dem Unfall nicht mehr auffindbar gewesen, teilte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mit. Demnach kam es zu der Explosion, als der Mann im Landkreis Würzburg am Freitagnachmittag mit den Böllern "bastelte". Weitere Details, etwa zur Art der Böller, lagen zunächst nicht vor.

Hamburg: 23-Jähriger hortet 850 Kilo Böller und Raketen

Die Hamburger Polizei hat Hunderte Kilogramm Feuerwerkskörper aus der Wohnung eines 23-Jährigen geholt. Die Beamten trugen am Samstag rund 850 Kilo Böller und Raketen aus den Wohnräumen, dem Keller und zwei Kleintransportern des Mannes, wie eine Sprecherin der Hamburger Polizei sagte. Nachbarn des 23-Jährigen hatten den Behörden demnach einen Hinweis gegeben, dass der Mann Feuerwerkskörper in großen Mengen gekauft und in seine Wohnung gebracht hatte. 

Insgesamt konnte bei dem Einsatz Feuerwerk mit einem Reingewicht an Explosivstoffen von rund 80 Kilogramm sichergestellt und mit Hilfe eines Entschärfungsteams abtransportiert worden. Die zulässige Höchstmenge für den Besitz von Feuerwerkskörpern hängt bei Privatpersonen davon ab, wo diese gelagert werden. In der eigenen Wohnung darf nach Angaben der Polizei Feuerwerk mit insgesamt einem Kilo Nettosprengmasse aufbewahrt werden. 

Wie sich im Zuge der polizeilichen Vernehmung herausstellte, war gegen den 23-Jährigen bereits in der Vergangenheit ein Verfahren wegen des illegalen Vertriebes von Feuerwerkskörpern eingeleitet worden.


Nachrichten aus Deutschland von Samstag, 29. Dezember 2018

Ottersberg: 18-Jähriger bei Böller-Bau nach Internet-Anleitung schwer verletzt

Einem Internet-Film zum Böllerbau sind drei Freunde in Niedersachsen gefolgt und haben dabei einen folgenschweren Unfall ausgelöst. Ein 18-Jähriger erlitt schwere Verbrennungen und liegt immer noch mit lebensgefährlichen Verletzungen im Krankenhaus, wie ein Polizeisprecher in Verden sagte. Die drei Freunde hätten am Donnerstagabend versucht, anhand einer YouTube-Anleitung den Böller zu bauen.

Die Bastler nutzten dabei nach Polizeiangaben Utensilien wie ein Küchensieb oder eine Waage. Der selbstgebaute Böller zündete aber nicht wie geplant und 60 Prozent der Haut des 18-Jährigen verbrannten. Ein Gleichaltriger wurde leicht verletzt, der dritte Freund kam mit dem Schrecken davon. Die Feuerwehr löschte die Flammen in der Scheune, in der die drei mit den explosiven Substanzen hantiert hatten.

Berlin: Betrunkener rast in Fußgänger-Gruppe

Ein laut Polizei betrunkener Autofahrer ist in Berlin-Wedding in mehrere Fußgänger gerast. Fünf Menschen wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher sagte. Der Autofahrer kam am frühen Samstagmorgen von der Fahrbahn ab, raste auf einen Gehweg und stieß dort mehrere Menschen um. Zur Identität der Verletzten und dem Fahrer gab es zunächst keine Informationen. Der Unfallverursacher soll betrunken gewesen sein. Weitere Details konnte der Polizeisprecher zunächst nicht nennen.


Nachrichten aus Deutschland von Freitag, 28. Dezember 2018

Lübeck: Zimmernachbarin im Krankenhaus mutmaßlich von 87-Jähriger getötet

Eine 81 Jahre alte Frau soll in einem Krankenhaus in Lübeck ihre 87 Jahre alte Zimmernachbarin getötet haben. "Wir gehen davon aus, dass sich die Frau in einem psychischen Ausnahmezustand befunden hat", sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Lübeck am Freitag. Die Seniorin sei in eine Psychiatrie eingewiesen worden. Zu den Hintergründen der Tat und zur Todesursache äußerte sich die Sprecherin nicht. Zuvor hatten die "Lübecker Nachrichten" über den Fall berichtet. Demnach passierte die Tat in der Nacht zum 22. Dezember.

Oberhausen: Mann muss nach Überfall selbst ins Gefängnis

Verkehrte Welt in Oberhausen: Erst wird ein Wohnungsloser an Weihnachten von drei Männern überfallen und zusammengetreten, dann stellte die Polizei fest, dass das 36-jährige Opfer selbst mit Haftbefehl gesucht wird, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag berichtete. Während das brutale Trio trotz Fahndung sämtlicher verfügbarer Streifenwagen türmen konnte, muss das Opfer ins Gefängnis. Einziger Trost: Erbeutet hätten sie bei ihm nichts, gab der 36-Jährige zu Protokoll.

Bad Säckingen: Pilzsammler findet Schädel im Wald

Ein Pilzsammler hat im südbadischen Bad Säckingen im Kreis Waldshut einen weiblichen Schädel gefunden. Nach Angaben der Polizei vom Freitag war der Mann am ersten Weihnachtstag am Bergsee unterwegs, als er die grausige Entdeckung machte. Der skelettierte Schädel lag in einem Waldstück, nur wenige Meter neben einem Wanderparkplatz. Die Polizei geht davon aus, dass der Schädel zu einer Frau gehört, die schon vor mindestens fünf Jahren gestorben sein dürfte. Hinweise auf Gewalteinwirkung gab es zunächst nicht. Die Staatsanwaltschaft Waldshut-Tiengen und das Kriminalkommissariat ermitteln.

Am Donnerstag durchsuchten die Fahnder das Gebiet rund um die Fundstelle. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand könnte es durchaus sein, dass der Schädel dort erst in den letzten Tagen oder Wochen abgelegt wurde", hieß es in der Pressemitteilung. Die Polizei bittet um Hinweise.

Herbolzheim: Drei Autos nach Niesattacke beschädigt

Die Niesattacke einer Autofahrerin hat in Baden-Württemberg einen Totalschaden an drei Wagen verursacht. Die 23-Jährige musste am Donnerstagabend während der Fahrt so heftig niesen, dass sie in Herbolzheim im Landkreis Emmendingen von der Fahrbahn abkam und einen geparkten Wagen rammte, wie die Polizei Freiburg am Freitag mitteilte. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das geparkte Auto auf einen weiteren Pkw geschoben. An allen drei Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Kaiserslautern: Kamele machen Ausflug

Drei Kamele eines in Kaiserslautern gastierenden Zirkus haben sich einen kleinen Weihnachtsurlaub gegönnt und sind bummeln gegangen. Sie seien am Morgen des Zweiten Weihnachtsfeiertags auf einem Parkplatz entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Die Tiere wurden mit der Hilfe der Zirkusmitarbeiter wieder eingefangen und zurückgebracht. Beschädigt hatten sie bei ihrem Ausflug nichts. Wie lange die Vierbeiner unterwegs gewesen waren, wusste die Polizei nicht.

Meerane: 33-Jähriger bei Brand von Kinderfahrrad verletzt

Beim Brand eines Kinderfahrrads in einem Mehrfamilienhaus in Meerane (Landkreis Zwickau) ist ein 33-Jähriger verletzt worden. Der Hausbewohner kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Vermutlich zündeten Unbekannte am Freitag kurz nach Mitternacht das im Treppenhaus abgestellte Fahrrad an. Das brennende Gummi am Sattel führte zu einer starken Rauchentwicklung. Ein Bewohner bemerkte den Brand und brachte das Fahrrad auf die Straße. Dort konnte es gelöscht werden. Insgesamt mussten 14 Menschen das Gebäude vorübergehend verlassen. Eine Schadenshöhe war zunächst nicht bekannt.

Vechelde: Polizei ermittelt nach Tod von Nachtangler

Nach dem Tod eines Anglers in Vechelde im Landkreis Peine hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Der Mann sei beim nächtlichen Angeln am Donnerstagabend in den Stichkanal Salzgitter gefallen, sagte eine Sprecherin zu entsprechenden Medienberichten. Ein Bekannter habe die Polizei gerufen. Der Mann konnte aber nur noch tot geborgen werden.


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 27. Dezember 2018

Augsburg: 27-Jähriger nach Sex mit Zwölfjähriger zu vier Jahren Haft verurteilt

Ein 27-Jähriger wurde von der Jugendkammer des Landgerichts Augsburg zu einer Haftstrafe von vier Jahren und acht Monaten verurteilt, weil er Sex mit einer Zwölfjährigen hatte. Wie die „Augsburger Allgemeine“ berichtet, ereignete sich der Vorfall im Frühjahr 2017. Demnach lernte der Mann das Mädchen, das zu diesem Zeitpunkt in die sechste Klasse ging, im Internet kennen. Sie hätte sich ihm gegenüber als 19-Jährige ausgegeben, heißt es im Bericht.

Nachdem die Kommunikation vertrauter wurde, trafen sich die beiden, hatten bei mehreren Gelegenheiten auch Geschlechtsverkehr. Den Angaben des Blattes zufolge, wusste der Angeklagte zu diesem Zeitpunkt bereits das wahre Alter des Mädchens, unterband die intime Beziehung jedoch nicht. Im Juni dieses Jahres wurde er verhaftet, nachdem sich das Mädchen einer Schulpsychologin anvertraute. Vor Gericht hätte er sich geständig und reuig gezeigt, schreibt die Zeitung, darüber hinaus hätte es Beweise in Form von selbstangefertigten Filmaufnahmen gegeben. Die mittlerweile 14-Jährige werde traumatherapeutisch behandelt. 

Braunlage: Massenanfall von Noro-Virus in Hotel

Im Maritim-Hotel in Braunlage im Landkreis Goslar ist es heute Morgen zur Auslösung eines so genannten "Massenanfalls von Verletzten" gekommen. Grund dafür waren Magen-Darm-Beschwerden mehrerer Gäste, wie der Landkreis mitteilte

Die Zahl der Betroffenen beläuft sich laut Auskunft des leitenden Notarztes demnach auf 30 Personen, die im Verlauf des Vormittags rettungsdienstlich betreut wurden. Drei Hotelgäste wurden zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Auch das Gesundheitsamt des Landkreises sei vor Ort und hat den Einsatz inzwischen vom Rettungsdienst übernommen. Als mutmaßlicher Auslöser dürfte – so die bisherige Einschätzung – eine Noro-Virusinfektion in Frage kommen, die ein Gast bereits bei Anreise in sich trug.

Ilmenau: 31-Jähriger baut betrunken Unfall und flieht aus Krankenhaus

Ein betrunkener 31-Jähriger ist bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden und später aus dem Krankenhaus geflohen. Der Mann kam in der Nacht zu Dienstag in Ilmenau von der Straße ab, fuhr auf einen Gehweg und prallte dann gegen einen Straßenbaum, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Durch die Wucht der Kollision wurde der Wagen zurück auf die Straße geschleudert. Der 31-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 2,02 Promille. Laut Polizei floh der Mann später aus der Klinik, wurde aber gefunden und zurückgebracht.

Zudem soll er massiven Widerstand gegen die Beamten geleistet und Straftaten angedroht haben. Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von rund 2800 Euro.

Dülmen: 86-Jährige erschlägt an Weihnachten ihren Ehemann

Eine 86 Jahre alte Frau soll in Dülmen (Kreis Coesfeld) ihren gleichaltrigen Ehemann getötet haben. Rettungskräfte hatten den Toten am Abend des ersten Weihnachtsfeiertages leblos in seiner Wohnung in Dülmen gefunden, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen mitteilten. Bereits die Situation in der Wohnung habe darauf hingedeutet, dass der Tod des Mannes nicht auf eine natürliche Ursache zurückzuführen sei. Bei der Obduktion sei massive stumpfe Gewalteinwirkung als Todesursache festgestellt worden.

Dringend tatverdächtig sei die 86-jährige Ehefrau, die sich in der Wohnung aufgehalten habe. Sie befinde sich seit dem ersten Weihnachtsfeiertag in einer psychiatrischen Klinik. Eine Mordkommission ermittelt. "Ein Schwerpunkt der Ermittlungen wird unter anderem darin liegen, die psychische Verfassung der Beschuldigten zur möglichen Tatzeit und die Hintergründe der Tat zu klären", heißt es. Rettungskräfte waren nach einem Hinweis aus dem privaten Umfeld des Mannes davon ausgegangen, dass er sich in einer hilflosen Lage befinden könnte und deshalb zur Wohnung gefahren.

Wesel: 84-Jährige in Messe beklaut

Böse Bescherung nach der Bescherung: Während sie die Mitternachtsmesse an Heiligabend besuchte, sind einer 84-Jährigen in Nordrhein-Westfalen die Weihnachtsgeschenke gestohlen worden. Der Dieb habe eine Seitenscheibe ihres in der Nähe des Weseler Doms abgestellten Wagens eingeschlagen, berichtete die Polizei am Donnerstag in Wesel. Der Unbekannte erbeutete die Geschenke, die die alte Dame kurz zuvor bekommen hatte: eine Porzellanschale, eine Packung Kaffee, einen Seidenschal, eine Flasche Orangensaft und eine Packung Pralinen.

Hutthurm: Marihuana-Dealer bedroht Kunden mit Pfeil und Bogen

Ein Marihuana-Züchter hat in seiner Wohnung in Niederbayern Pfeil und Bogen auf einen Kunden gerichtet. Der bedrohte Mann floh später in der Nacht auf Donnerstag aus dem Haus in Hutthurm (Landkreis Passau) und informierte die Polizei, wie diese mitteilte. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler wollte der 33-Jährige Marihuana kaufen, geriet dann aber mit dem 22-jährigen Drogenzüchter in einen Streit. Der Züchter hielt ihm die Waffe vor, schoss jedoch nicht.

Beamte rückten aus, der Drogenzüchter öffnete die Tür jedoch nicht. Deshalb kam ein Spezialeinsatzkommando und nahm den Mann auf die Wache mit. Die Staatsanwaltschaft entscheidet später, was weiter mit ihm passiert. Die Kriminalpolizei ermittelt. Einsatzkräfte fanden in seiner Wohnung Pfeil, Bogen und eine Marihuana-Aufzuchtanlage.

Rheinzabern: 23-Jährige schläft am Steuer ein und baut Unfall

Eine junge Frau ist am Steuer ihres Wagens auf der B9 bei Rheinzabern (Landkreis Germersheim) kurz eingeschlafen und hat bei einem Unfall ihr Auto zerstört. Selbst überlebte die 23-Jährige aber unverletzt, wie die Polizei am Zweiten Weihnachtstag mitteilte. Als die Frau am frühen Morgen kurz in ihrem Wagen einnickte, kam das Auto von der Straße ab. Beim Gegenlenken kam das Auto kam ins Schleudern, touchierte dabei die Mittelleitplanke. Erneut schlitterte das Auto rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Leitpfosten.

Passau: Streit um Frau führt zu Räumung von Nachtklub

Mit Pfefferspray hat ein Mann in einem Nachtklub in Bayern mehrere Menschen verletzt. Wie die Polizei in Straubing mitteilte, geriet er in der Nacht zum Mittwoch in Passau wegen einer Frau in Streit mit einem Kontrahenten. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte er das Spray ein.     Etwa 200 Gäste verließen daraufhin den Klub. Acht von ihnen klagten über Augenreizungen und Atemprobleme. Drei Menschen wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Beschuldigte wurde festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 26. Dezember 2018

Zetel: Falsche Geschenke unterm Baum - Polizei muss schlichten

Zu einem etwas ungewöhnlichen Weihnachtseinsatz musste die Polizei in Zetel im Landkreis Friesland ausrücken. Ein neun Jahre alter Junge war offenbar überhaupt nicht zufrieden mit den Geschenken unterm Weihnachtsbaum - also rief er die Polizei. Die habe vor Ort einen sehr verärgerten Jungen vorgefunden, sagte ein Polizeisprecher. Also begaben sich die Beamten sofort auf Spurensuche und verglichen die Geschenke mit dem Wunschzettel des Jungen. Und tatsächlich stimmte beides nicht überein. Letztendlich konnten die Beamten den Familienstreit aber doch noch schlichten.

Erlenbach: 41-Jähriger in Bayern durch Bauchschuss schwer verletzt

Durch einen Schuss in den Bauch ist ein 41-Jähriger in Bayern vermutlich während eines Beziehungsstreits schwer verletzt worden. Ein 28-Jähriger soll sich mit dem Opfer im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses in Erlenbach am Main im Landkreis Miltenberg gestritten und auf den Mann geschossen haben, wie die Polizei in Würzburg und die Staatsanwaltschaft Aschaffenburg am späten Dienstag mitteilten. Der mutmaßliche Schütze floh, nach ihm wurde mit einem Großaufgebot gefahndet.    

Beim Eintreffen der Polizei lag das Opfer vor dem Eingang des Hauses. Er wurde vom Rettungsdienst behandelt und in ein Krankenhaus gebracht. Seine Verletzung sei aber nicht lebensbedrohlich. Das Gebäude wurde zunächst umstellt und weitläufig abgesperrt. Es stellte sich aber heraus, dass der Verdächtige geflohen war. Vieles deute auf eine Beziehungstat hin. Die Hintergründe seien aber unklar.

Allenbach: Unfall auf eisglatter Bundesstraße an Weihnachten - acht Verletzte

Bei einem Unfall auf einer eisglatten Bundesstraße in Rheinland-Pfalz sind an Weihnachten acht Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei geriet ein 29 Jahre alter Mann mit seinem Auto auf der B422 bei Allenbach (Landkreis Birkenfeld) auf die Gegenfahrbahn, wo er in ein Streufahrzeug krachte. Dabei wurde der Fahrer eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Auch seine sechs Mitfahrer erlitten Verletzungen - drei Kinder im Alter von sechs Monaten bis fünf Jahren wurden leicht, drei Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren wurden schwer verletzt. Der 30 Jahre alte Fahrer des Streufahrzeugs wurde leicht verletzt. Alle acht Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.

Straubing: Mehrere Verletzte durch Pfefferspray in bayerischem Nachtklub

Mit Pfefferspray hat ein Mann in einem Nachtklub in Bayern mehrere Menschen verletzt. Wie die Polizei in Straubing mitteilte, geriet er in der Nacht zum Mittwoch in Passau wegen einer Frau in Streit mit einem Kontrahenten. Im Verlauf der Auseinandersetzung setzte er das Spray ein. Etwa 200 Gäste verließen daraufhin den Klub. Acht von ihnen klagten über Augenreizungen und Atemprobleme. Drei Menschen wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Beschuldigte wurde festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.


Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 25. Dezember 2018

Kreativ gegen teure Fotos: Blitzeranlagen werden zu Zuckerstangen

Unbekannte haben in Saarbrücken mehrere Blitzeranlagen vorübergehend unbrauchbar gemacht und sie in überdimensionale rot-weiß-gestreifte Zuckerstangen verwandelt. Drei Säulen in der Innenstadt seien verkleidet worden, sagte ein Sprecher der Polizei. "Wir haben hier sehr geschmunzelt." Die Beamten entfernten die Folie. Inzwischen funktionieren die Blitzer wieder und kontrollieren den Verkehr. Mehrere Medien hatten zuvor über die Aktion berichtet.

Ludwigshafen: Weiße Flocken im Haus: Selbst ernannter Schneemann in Gewahrsam

War der Wunsch nach einer weißen Weihnacht das Motiv? Ein Betrunkener hat in einem Treppenhaus in Ludwigshafen mit Feuerlöschpulver um sich gesprüht. Die von Zeugen alarmierte Polizei konnte den Randalierer schnell ermitteln: Er hatte das weiße Pulver noch auf seiner Kleidung, außerdem stand der leere Feuerlöscher vor seiner Wohnung.

Die Polizei nahm den 23-Jährigen mit auf die Wache. Dort sollte er eigentlich kurze Zeit später wieder entlassen werden, doch drohte er, noch vor der Dienststelle betrunken auf die Fahrbahn zu torkeln. Deshalb wurde er den Angaben zufolge kurzerhand zu seinem eigenen Schutz wieder in Gewahrsam genommen. Auf den Randalierer wartet nun ein Strafverfahren unter anderem wegen Sachbeschädigung.

Eschweiler: Auto überschlägt sich mehrfach - Betrunkener Fahrer unverletzt

Null Führerschein und 2,12 Promille - damit hat ein 27-Jähriger an Heiligabend einen schweren Unfall mit seinem Auto unversehrt überstanden. Auf einer Landstraße bei Eschweiler in Nordrhein-Westfalen kletterte der Mann unverletzt aus dem Wrack seines Autos, obwohl sich dieses zuvor mehrfach überschlagen hatte, wie die Polizei mitteilte. Der Wagen kam zunächst von der Fahrbahn ab, knallte dann gegen eine Straßenlaterne, kam ins Schleudern, überschlug sich und blieb schließlich im Straßengraben liegen.

Ein Helfer bemerkte, dass der 27-Jährige stark nach Alkohol roch und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Ein Alkoholtest ergab 2,12 Promille. Jetzt muss der Mann mit einem Strafverfahren rechnen.

Aachen: Mensch verbrennt an Heiligabend in Seniorenwohnung

Am Heiligabend ist ein Mensch in einer Seniorenwohnung in Aachen verbrannt. Die Dachstuhlwohnung eines Mehrfamilienhauses stand in Flammen, als die Einsatzkräfte in der Nacht eintrafen und brannte vollständig aus, wie die Polizei mitteilte. Noch ermittelt sie, warum das Feuer ausbrach. Ob es sich bei der verkohlten Leiche um einen Mann oder eine Frau handelt, konnte die Polizei zunächst nicht sagen. 

Die acht anderen Bewohner des Hauses, wurden nicht verletzt. Allerdings mussten sie ihre Wohnungen trotzdem verlassen, denn wegen der Hitze des Feuers waren Wasserleitungen geschmolzen, und die Polizei erklärte das Haus für unbewohnbar.


Nachrichten aus Deutschland von Montag, 24. Dezember 2018

Bonn: Restaurant-Mitarbeiter bleibt mit Arm in Speiseaufzug stecken

Aus einer höchst misslichen Lage hat die Feuerwehr einen Restaurant-Mitarbeiter in Bonn befreit: Der Mann geriet bei der Befüllung eines Speiseaufzugs mit seinem Arm zwischen Fahrkorb und Schachttür, wie die Feuerwehr am Sonntagabend mitteilte. Der Mann wurde dabei leicht eingeklemmt und konnte sich nicht mehr befreien. Die herbeigerufene Feuerwehr schaltete zunächst den Strom des Aufzugs ab, sicherte die Schachttür und hob diese dann mit einem hydraulischem Rettungsspreizer an. Dann konnte der Mann seinen Arm aus dem Aufzug herausziehen. Er wurde vor Ort durch den Rettungsdienst behandelt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 18 Einsatzkräften vor Ort.

Remscheid: Zirkusartistin stürzt acht Meter tief - schwer verletzt +++

Eine Artistin ist bei einer Zirkusvorstellung in Remscheid von einem Hochseil acht Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei verletzte sich die 32-jährige Lebenspartnerin des Zirkusdirektors schwer und wurde in die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht, wie ein Polizeisprecher in der Nacht auf Montag sagte. Die Vorstellung des Weihnachtscircus Remscheid wurde nach dem Unfall am Sonntagabend abgebrochen. Die Polizei ermittelt, wie es dazu kam. Ob die Artistin während der Show gesichert war, konnte der Sprecher zunächst nicht sagen. Nach Angaben des Remscheider General-Anzeigers war ein Feuerwehrmann unter den Zuschauern und leistete Hilfe.

Neuberg: Mann unter Drogen verursacht schweren Autounfall - sechs Verletzte

Ein unter Drogen stehender junger Autofahrer hat in der Nacht zum Heiligabend in Neuberg in Hessen einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem insgesamt sechs Menschen verletzt wurden. Nach Polizeiangaben kam der 25-Jährige in einer Kurve mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn, wo er in das Auto einer Familie krachte. Die 36-jährige Mutter erlitt durch den Zusammenprall schwere Verletzungen, ihr Mann und die neunjährige Tochter leichte. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt, seine beiden 21 und 25 Jahre alten Mitfahrer kamen mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus.


Nachrichten aus Deutschland von Sonntag, 23. Dezember 2018

Köln: Ermittlungen wegen versuchten Totschlags nach Spiel des 1. FC Köln

Beim Spiel der 2. Bundesliga zwischen dem 1. FC Köln und dem VfL Bochum am Freitagabend ist ein 24 Jahre alter Zuschauer bei einer Auseinandersetzung durch Schläge und Tritte am Kopf verletzt worden. Die Polizei teilte mit, dass noch im Stadion ein 32-jähriger Kölner vorläufig festgenommen wurde. Nach Überprüfung von Videoaufzeichnungen hat die Staatsanwaltschaft Köln ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet, hieß es in einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft und der Polizei.

Gegen den 32-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen, er sitzt in Untersuchungshaft. Dem Festgenommenen wird unter anderem vorgeworfen, seinen Kontrahenten gegen den Kopf getreten zu haben, als dieser bereits am Boden lag. Das Opfer sei nach Angaben der Ermittler ansprechbar und bereits vernommen worden.


Nachrichten aus Deutschland von Samstag, 22. Dezember 2018

Weeze: 18-Jähriger baut tödlichen Autounfall - fünf Teenager schwer verletzt

Ein 18-Jähriger hat mit seinem Auto und fünf jungen Mitfahrern einen tödlichen Verkehrsunfall in Nordrhein-Westfalen gebaut. Dabei kam am Freitagabend ein gleichaltriger Mitfahrer ums Leben, die fünf anderen Teenager im Alter zwischen 17 und 18 Jahren wurden allesamt schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Demnach war das Auto nur für fünf Insassen ausgelegt, außerdem waren einige von ihnen nicht angeschnallt. Der Fahrer hatte den Angaben zufolge auf der Bundesstraße 9 zwischen Goch und Weeze (Kreis Kleve) bei Dunkelheit die Kontrolle über seinen Wagen verloren, der daraufhin gegen einen Baum prallte. Das Todesopfer starb noch am Unfallort, die fünf Schwerverletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Eltmann: Lastwagenfahrer wird aus Versehen unter Papierhaufen begraben

Ein Lastwagenfahrer ist in einem Recyclingbetrieb in Bayern von einem Baggerfahrer aus Versehen in einem Papierhaufen versenkt worden. Nach einer etwa zweistündigen Suche mit zwei Rettungshunden entdeckten Helfer den Mann "in senkrechter Stellung" und gruben ihn aus. Der 69-Jährige habe großes Glück gehabt, teilte die Polizei am Samstag mit. Demnach kam er mit Prellungen und Schürfwunden davon. Der Mann hatte tonnenweise Altpapier an einen Recycling-Betrieb im unterfränkischen Eltmann geliefert - und stand noch neben der Ladung, als ein Mitarbeiter des Betriebs das Papier mit einem Bagger zu einem Haufen auftürmte. Als der Lkw-Fahrer kurze Zeit später nicht mehr zu finden war, wurde die Feuerwehr alarmiert, die den Mann schließlich mit Hilfe der Rettungshunde fand.


Nachrichten aus Deutschland von Freitag, 21. Dezember 2018

Ratingen: 85-Jähriger von Müllwagen tödlich überrollt

Ein 85 Jahre alter Mann ist in Ratingen bei Düsseldorf von einem Müllwagen überrollt worden und gestorben. Der Mann habe am Freitag auf dem Weg zu seinem Auto den Parkplatz eines Einkaufscenters überqueren wollen und sei dabei von dem Müllfahrzeug erfasst worden, teilte die Polizei mit. Der Rentner wurde zu Boden geschleudert und von dem schweren Lkw überrollt. Ein zufällig anwesender Arzt eilte zu Hilfe, konnte aber nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Fahrer des Müllwagens und eine Augenzeugin erlitten einen Schock.

Berlin: Polizist soll Frau vergewaltigt haben

Ein Berliner Polizist soll eine 24-jährige mit Faustschlägen traktiert und vergewaltigt haben. Gegen den 45-Jährigen sei Haftbefehl erlassen worden, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Freitag mit. Der Haftbefehl wurde demnach am Donnerstag vollstreckt. Der Beamte sei dringend verdächtig, in der Nacht des 14. Dezember in Berlin-Schöneberg die Frau in einem Auto festgehalten und misshandelt zu haben. Mit der 24-Jährigen soll er laut Mitteilung zunächst bezahlten Geschlechtsverkehr vereinbart haben. Um nicht vereinbarte Sexualpraktiken durchzusetzen, habe er die Frau dann vergewaltigt.

Untersuchungshaft wurde vom Gericht wegen Flucht- und Verdunklungsgefahr angeordnet.

Amberg: Akku von E-Zigarette explodiert - Mann erleidet schwere Verbrennungen

Ein Akku ist in Bayern in der Hosentasche eines Mannes explodiert. Wie die Polizei mitteilte, fuhr der 32-Jährige am Donnerstag im oberpfälzischen Amberg mit seinem Auto aus einer Tiefgarage. In seiner Hosentasche hatte er zwei Ersatzakkus für seine E-Zigarette. Den Angaben zufolge explodierte plötzlich einer der Akkus und setzte Hose und Jacke des Fahrers in Brand.

Schnell weitete sich das Feuer auf den Gurt und den Fahrersitz aus. In der Folge verlor der Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen und fuhr in Schrittgeschwindigkeit in ein geparktes Auto. Dem 32-Jährigen gelang schließlich mit Hilfe seiner Beifahrerin, das Feuer zu löschen. Der Mann erlitt schwere Verbrennungen, die 31-Jährige brachte ihn in eine Klinik.

Furth im Wald: Autoknacker schließt sich in Pkw ein

Ein Autoknacker hat sich in Furth im Wald (Bayern) aus Versehen selbst im Fahrzeug eingeschlossen. Er brach nach Polizeiangaben vom Donnerstag die Beifahrertür auf, schloss sie hinter sich - und bedachte nicht die Zentralverriegelung. Somit saß er in dem Wagen fest. Den Spuren zufolge versuchte der Täter erst, über die Heckklappe aus dem Auto zu gelangen, scheiterte aber. Also zertrümmerte er die Frontscheibe mit den Füßen und schlüpfte durch die Öffnung. Unter Verdacht steht ein 23-Jähriger, den die Polizei nach dem Vorfall am Montag aufgriff. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

Waldshut-Tiengen: Verdächtiger nach Bombendrohung festgenommen

Nach einer anonymen Bombendrohung gegen das Amtsgericht im südbadischen Waldshut-Tiengen ist ein 46 Jahre alter Mann festgenommen worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, wurde er am Donnerstag geschnappt. Es soll sich um einen "vielfach" vorbestraften Deutschen handeln. Er habe sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Ihm wird Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vorgeworfen.

Nach Angaben der Ermittler vom Freitag gibt es keine Hinweise auf ein tatsächlich geplantes Bombenattentat. Das Gericht und angrenzende Gebäude wurden aber nach der Drohung sicherheitshalber geräumt. Die Umgebung wurde weiträumig abgesperrt.

Bückeburg: Getöteter Radler: Unfallfahrer weiter flüchtig

Zehn Tage, nachdem ein Radler im Kreis Schaumburg (Niedersachsen) im Verkehr tödlich verletzt wurde, gibt es vom Unfallfahrer weiter keine Spur. "Wir haben nicht den geringsten Hinweis", sagte ein Polizeisprecher in Stadthagen am Freitag. "Wir hoffen aber darauf, dass sich doch noch mögliche Zeugen melden."

Am späten Abend des 11. Dezember hatte ein Unbekannter in Bückeburg einen 70 Jahre alte Radfahrer angefahren, als dieser die Straße überqueren wollte. Der Unfallfahrer flüchte, ohne sich um das sterbende Opfer zu kümmern. Als andere Verkehrsteilnehmer den Mann an einer Kreuzung fanden, war er bereits tot. Nach der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass er von einem größeren Fahrzeug angefahren wurde.

Bayreuth: Haftbeschwerde im Mordfall Peggy

Im Mordfall Peggy hat der Anwalt des 41-jährigen Tatverdächtigen Beschwerde gegen den Haftbefehl beim Amtsgericht Bayreuth eingereicht. Die Beschwerde sei eingegangen und werde nun geprüft, sagte ein Sprecher des Landgerichts am Freitag. Zuvor hatte der Bayerische Rundfunk berichtet. Es gebe keinen Beweis für die Beteiligung seines Mandanten an der Tötung des neunjährigen Mädchens, sagte Anwalt Jörg Meringer dem Sender. Der 41-Jährige habe auch nichts mit der Beseitigung der Leiche zu tun. Zum Inhalt der Haftbeschwerde wollte der Gerichtssprecher zunächst keine Angaben machen. Auch wann darüber entschieden wird, sei offen.

Peggy war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Im Juli 2016 fand ein Pilzsammler Teile ihres Skeletts in einem Wald bei Rodacherbrunn im thüringischen Saale-Orla-Kreis, knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort entfernt. Vergangene Woche kam der 41-Jährige unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

Stralsund: Autofahrer übersieht Lebensgefährtin - Frau stirbt

Ein 39-jähriger Mann hat in einer Tiefgarage in Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) seine Lebensgefährtin mit dem Auto erfasst und getötet. Die 35-Jährige starb am Mittwochabend noch an der Unfallstelle, teilte die Polizei mit. Die Reanimierungsmaßnahmen des Notarztes blieben erfolglos. Der Mann war alkoholisiert. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Stralsund ordnete eine Obduktion an, um das Unfallgeschehen vollständig aufzuklären.

Vaterstetten: Mann mit mehreren Kilo illegalen Böllern erwischt

Rund neun Kilo illegale Silvesterkracher haben Zollbeamte bei einer Kontrolle auf der Autobahn 94 bei Parsdorf in Vaterstetten (Bayern) beschlagnahmt. In einem Auto seien 577 Knallkörper aus dem Kosovo und Bulgarien gefunden worden, ohne die in Deutschland vorgeschriebene Sicherheitskennzeichnung, teilte der Zoll  mit. Den 45-Jährigen Fahrer erwartet eine Anzeige wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und weil er laut Polizei keine Genehmigung für die Einführung der Böller vorweisen konnte. Auch Zigaretten ohne deutsche Steuerzeichen seien an Bord des Wagens gefunden worden. Für sie habe der Mann etwa 400 Euro Tabaksteuer nachgezahlt.

Leipzig: Unbekannte zünden Kinderwagen in Wohnhaus an

In Leipzig (Sachsen) haben Unbekannte einen Kinderwagen im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses angezündet. Durch den Brand wurden zwei Menschen verletzt, wie die Polizei mitteilte. Rettungskräfte brachten einen Mann und eine Frau mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus. Das Feuer qualmte am frühen Freitagmorgen so stark, dass das ganze Treppenhaus voller Rauch war. Die Feuerwehr konnte verhindern, dass der Brand auf das Gebäude in der Eisenbahnstraße übergriff. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Garmisch-Partenkirchen: Kleintransporter überrollt Frau

Eine Frau ist in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) von einem Kleintransporter überrollt und dabei getötet worden. Die 68-Jährige lief am Donnerstagnachmittag auf einem Gehweg, als der Fahrer des Transporters nach links auf einen Parkplatz einbiegen wollte. Dabei übersah der 55-Jährige wohl die Fußgängerin und überrollte sie, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Obwohl die Frau sofort in ein Krankenhaus gebracht wurde, starb sie dort an ihren schweren Verletzungen.


Nachrichten aus Deutschland von Donnerstag, 20. Dezember 2018

Recklinghausen: Autofahrer kracht in Bushaltestelle

Ein Autofahrer ist in Recklinghausen in eine Gruppe wartender Menschen an einer Bushaltestelle gerast und hat eine Person getötet und mehrere Personen verletzt. Auch der Autofahrer erlitt Verletzungen. Nach Informationen der Polizei war der Mann auf einer Straße in Richtung Innenstadt unterwegs, als er von seiner Fahrbahn abkam und auf die Gegenseite geriet. Dort fuhr er in die an einem Bushäuschen wartende Menge. Über die Ursache war zunächst nichts bekannt. "Wir ermitteln die Hintergründe und können noch nichts ausschließen", sagte eine Polizeisprecherin.

Diese Meldung wurde nach ihrer Erstveröffentlichung um aktuelle Informationen ergänzt.

nachrichten deutschland - unfall bushaltestelle

"Wir ermitteln die Hintergründe und können noch nichts ausschließen", sagte eine Polizeisprecherin nach dem Vorfall in Recklinghausen

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Hamburg: Siebenjähriger attackiert Lehrerin - Polizeieinsatz

In einer Hamburger Grundschule ist ein Siebenjähriger offenbar so stark ausgerastet, dass sich die Leiterin gezwungen sah, die Polizei zu rufen. Wie unter anderem das "Hamburger Abendblatt" berichtet, soll der Junge aus noch ungeklärtem Grund derart in Rage geraten sein, dass er seine Lehrerin getreten, gekniffen und ihr die Hand verdreht haben soll. Weil er sich in der Folge nicht beruhigen ließ, habe die Schulleiterin die Polizei verständigt, schreibt die Zeitung über den Vorfall aus dieser Woche.

Als die Beamten an der Schule eintrafen, hatte sich das Kind dem Bericht zufolge bereits beruhigt. Weil auch niemand verletzt worden war, sei die Streife nach wenigen Minuten wieder abgerückt, heißt es.

Wildau: 80-Jähriger schlägt nach Unfallflucht Polizisten

Nach einem Auffahrunfall mit drei Autos in Wildau (Brandenburg), ist ein 80-Jahre alter Fahrer vom Tatort geflüchtet und hat einen Polizisten geschlagen. Am Mittwochabend kurz nach 17 Uhr krachten drei Autos auf einem Parkplatz ineinander, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein 80-Jähriger entfernte sich dann mit seinem Wagen vom Unfallort, in einer Sackgasse war die Fahrt aber vorbei. Als er zu Fuß flüchten wollte, konnten ihn Polizisten stoppen. Dabei schlug er einem Polizisten ins Gesicht und verletzte ihn leicht. Wie sich herausstellte war das Auto des Mannes mit einem falschen Kennzeichen unterwegs.

Altentreptow: Unbekannte erbeuten Tausende Euro bei Supermarktüberfall

Zwei unbekannte Täter haben am Mittwochabend einen Supermarkt in Altentreptow (Mecklenburg-Vorpommern) überfallen und mehrere Tausend Euro erbeutet. Die mit Sturmhauben maskierten Männer kamen gegen 21.30 Uhr in den Markt und bedrohten die drei Mitarbeiterinnen mit einem Messer, wie die Polizei  mitteilte. Sie flohen anschließend in unbekannte Richtung. Auch ein Fährtenhund und mehrere Streifenwagenbesatzungen konnten sie nicht finden. Die Polizei sucht nun Zeugen, die etwas beobachtet haben.

Bad Oldesloe: Gewaltvideos kursieren an Schule - Ermittlungen eingeleitet

Ein über Whatsapp verbreitetes Gewaltvideo beunruhigt Eltern und Politik im Norden. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien (CDU) erstattete wegen den an Schulen in Bad Oldesloe kursierenden Gewaltvideos Anzeige gegen Unbekannt. Die Ministerin sei sehr besorgt wegen dieser Vorfälle und habe deshalb die Ermittlungsbehörden eingeschaltet, sagte Ministeriumssprecher Thomas Schunck am Donnerstag. Zuvor hatten örtliche Medien darüber berichtet.

Die Videos würden über den Messengerdienst Whatsapp verbreitet und zeigten die Misshandlung eines etwa sechs Monate alten Kleinkindes, sagte der Sprecher der Polizeidirektion Ratzeburg, Holger Meier. Der oder die Urheber des Clips seien unbekannt. In einer Sprachnachricht werden die Empfänger aufgefordert, das Video zu teilen. "In der Nachricht ist davon die Rede, dass das Video zu Aufklärungszwecken weiter verbreitet werden solle. Davor können wir nur warnen", sagte Meier. "Auch das Verbreiten von Gewaltdarstellungen ist strafbar", sagte er.

Greifswald: Frau von unseriösem Schlüsseldienst abgezockt

In Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern) hat ein unseriöser Schlüsseldienst die Notsituation einer Frau ausgenutzt und für eine letztlich miserable Arbeit eine horrende Summe in Rechnung gestellt. Wie die Polizei berichtet, hatte sich die 40-Jährige am Dienstag ausgesperrt und im Internet nach Hilfe gesucht. Dabei ging sie jedoch zu gutgläubig ran und bekam es so mit einem unseriösen Anbieter zu tun, wie sich herausstellen sollte.

Demnach brauchte der "Handwerker" nicht nur völlig überzogene zwei Stunden, um das Schloss aufzubohren. Auch baute er ein nicht funktionierendes neues in die da bereits beschädigte Tür ein. Kostenpunkt: 1080 Euro. Die Frau wandte sich offenbar aber erst später an die Polizei. Ob sie den Rechnungsbetrag bezahlte, ist nicht überliefert. Die Polizei indes warnt davor, den erst besten Suchtreffer im Internet auszuwählen und rät stattdessen, gezielt nach Firmen vor Ort zu suchen. Seriöse lokale Anbieter würden für eine zugefallene Tür werktags maximal 75 bis 100 Euro verlangen, am Wochenende bis zu 125 Euro, heißt es.

Bochum: Hund aus Brückengeländer befreit

Auf dem Weg zu seinem Besitzer beim morgendlichen Spaziergang ist ein fünf Jahre alter Hund in Bochum in einem Brückengeländer steckengeblieben. Dem Tier wurde zum Verhängnis, dass es den Weg zu seinem Herrchen durch das Geländer abkürzen wollte. Die Rettungskräfte mussten den Rüden mit schwerem Gerät aus seiner Zwangslage befreien, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Besitzer hatte gegen 9.00 Uhr am Mittwoch die Feuerwehr alarmiert. Nach einem rund 45 Minuten langen Einsatz konnten Hund und Herrchen den Spaziergang fortsetzen.

nachrichten deutschland - hund brücke

Nach rund 45 Minuten konnten Hund und Herrchen ihren Spaziergang fortsetzen

Frankfurt: Mann in Obdachlosenunterkunft getötet

In einer Obdachlosenunterkunft in Frankfurt ist in der Nacht zum Donnerstag ein Mann getötet worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers sind die Hintergründe der Tat noch völlig unklar. Auch zum Tathergang oder der Frage nach einer Tatwaffe äußerte sich der Sprecher am Morgen zunächst nicht. Das Opfer sei offenbar ein Bewohner des Obdachlosenheims im Ostpark gewesen. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Worms: Lkw-Fahrer stirbt bei Unfall - langer Stau

Bei einem schweren Unfall ist am Donnerstagmorgen auf der Autobahn 61 bei Worms (Rheinland-Pfalz) ein Lkw-Fahrer tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei waren zwei Lkw an dem Unfall beteiligt, der genaue Unfallhergang blieb zunächst unklar. Der Fahrer des zweiten Lasters sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Sperrung beider Fahrbahnen der A61 in Richtung Süd dauerte zunächst an, es bildete sich ein kilometerlanger Rückstau.


Nachrichten aus Deutschland von Mittwoch, 19. Dezember 2018

Dortmund: 15-Jährige vergewaltigt - Polizei sucht Zeugen

Nach der Vergewaltigung eines 15 Jahre alten Mädchens sucht die Polizei dringend mögliche Zeugen des Vorfalls vom späten Dienstagabend. Angaben der Beamten zufolge war der Teenager zu Fuß im Bereich der Schillingstraße/Weisbachstraße unterwegs, als der unbekannte Täter sie unvermittelt von hinten anging und vergewaltigte. Anschließend flüchtete der Mann. 

Die Polizei sucht nun Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder den Tatverdächtigen haben flüchten sehen. Dieser wird wie folgt beschrieben:

  • ca. 180 Zentimeter groß und von normaler Statur
  • hellhäutig
  • sehr ungepflegtes Aussehen
  • dunkle Kleidung

Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0231/132-7441 entgegen.

Lauter-Bernsbach: Autofahrer nach Sturz in Fluss tot geborgen

Ein Autofahrer ist mit seinem Fahrzeug in einem Fluss im Erzgebirgskreis gelandet und gestorben. Der 33-Jährige war mit seinem Wagen in Lauter-Bernsbach (Sachsen) aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, eine Böschung hinabgestürzt und in dem Fluss gelandet, wie die Polizei mitteilte. Demnach stand das Auto vollständig unter Wasser, als die Retter eintrafen. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Stützerbach: Mit 2,7 Promille zum Dönerladen

Folgenreicher Heißhunger: Im thüringischen Stützerbach hat die Polizei einen Mann erwischt, der sich stark alkoholisiert ins Auto gesetzt hatte, um sich einen Döner zu besorgen. Wie die Beamten berichten, war der 47-Jährige zuvor Zeugen aufgefallen, weil er in Schlangenlinie fuhr. Taumelnd habe er sich anschließend den Döner gekauft, um seine Fahrt dann fortzusetzen. Einer der Zeugen folgte ihm und bekam so mit, wie der Betrunkene zunächst einen Metallzaun rammte, dann aber unbeeindruckt weiterfuhr.

Beim Einparkversuch auf einem Parkplatz stieß der Mann zudem gegen das Auto des Zeugen. Inzwischen informierte Polizisten stellten bei der später durchgeführten Kontrolle Alkoholgeruch fest und ordneten einen Atemalkoholtest an. Ergebnis: 2,7 Promille. Daraufhin wurde der Führerschein des Mannes beschlagnahmt, sein Autoschlüssel sichergestellt. Der Schaden der "Döner-Tour" beläuft sich demnach auf rund 3000 Euro.

Essen: Blindgänger gefunden - A52 wird gesperrt

Die Autobahn 52 soll wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe an der Anschlussstelle Essen-Süd am Mittwoch zeitweise gesperrt werden. Der Verkehr in Richtung Essen/Dortmund werde ab Rüttenscheid/Norbertstraße abgeleitet, teilte die Stadt Essen mit. Von der A40 in Richtung Düsseldorf werde die Auffahrt zur A52 in dieser Zeit gesperrt. Die Weiterfahrt auf der A40 in Richtung Duisburg sei weiter möglich. Wann genau die Entschärfung stattfinde, sei noch nicht entschieden. Am Morgen war in einem Neubaugebiet, nur wenige hundert Meter von der Autobahn entfernt, eine amerikanische Fünf-Zentner-Bombe gefunden worden.

Kiel: Kleinkind fällt in Teich und muss wiederbelebt werden

Bei einem Ausflug seiner Kindertagesstätte ist ein 19 Monate alter Junge in Kiel in einen Teich gefallen. Die beiden Erzieherinnen der Gruppe bargen den Jungen am 11. Dezember aus dem Wasser, wie die Polizei erst am Mittwoch mitteilte. Das Kind musste anschließend wiederbelebt werden. Die Polizei sucht nun Zeugen. Insbesondere haben die Ermittler Fragen an einen Spaziergänger, der sich während des Vorfalls mit den Erzieherinnen unterhalten haben soll. Warum der Junge in den Teich fiel, war zunächst unbekannt. Die Eltern des Kindes haben Strafanzeige gegen die Kita wegen Verletzung der Aufsichtspflicht erstattet. Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" über die Rettungsaktion berichtet.

Berlin: Polizist bei Kontrolle angefahren - Schuss auf Auto

Bei einer Verkehrskontrolle in Berlin-Neukölln ist ein Polizist angefahren und verletzt worden. Daraufhin schoss ein Polizist auf das flüchtende Auto, wie eine Polizeisprecherin sagte. Ob die Beamten einen oder mehrere Schüsse abgegeben haben, war zunächst nicht bekannt. Zuvor wollten zwei Streifenbeamte den Fahrer eines Autos wegen einer Ordnungswidrigkeit überprüfen. Dieser gab laut Polizei Gas und flüchtete. Bei seiner Flucht fuhr er den Beamten an. Die Polizei ermittelte am Mittag mit einem größeren Aufgebot vor Ort. Zu Medienberichten, wonach es sich bei dem Flüchtigen um einen Intensivtäter handeln soll, konnte die Polizeisprecherin zunächst nichts sagen.

Amberg: Mann flüchtet mit Tempo 210 vor der Polizei

Weil er keinen Führerschein besitzt, ist ein Autofahrer in Bayern mit Tempo 210 vor der Polizei davongerast. Eine Streife hatte den Mann am Dienstagnachmittag zur Kontrolle angehalten, weil er den Verkehr behindert hatte. Der 25-Jährige gab aber Vollgas und flüchtete. Die Polizei verfolgte ihn auf der Bundesstraße zwischen Ursensollen und Amberg. Als das Auto des Mannes später in einem Wald steckenblieb, flüchtete der Fahrer zu Fuß und konnte kurz danach festgenommen werden. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, wie die Beamten am Mittwoch mitteilten.

Bad Segeberg: Mann bei Arbeitsunfall schwer verletzt

Ein Arbeiter ist in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein) mit der Hand in die Walzen einer Teigverarbeitungsmaschine geraten und dabei schwer verletzt worden. Der Mann konnte erst nach 45 Minuten von der Feuerwehr befreit werden. Die Maschine wurde von den Rettungskräften Stück für Stück abgebaut, um die linke Hand des Mannes, der dabei bei vollem Bewusstsein war, zu befreien.

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war laut der Feuerwehr noch unklar. Der schwer verletzte Arbeiter wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Mehrere Arbeiter des Teigherstellers, die bei dem Unfall einen Schock erlitten, wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt.

Traisen: Haus nach Frittierversuch unbewohnbar

Bei einem missglückten Frittierversuch ist ein Einfamilienhaus in Traisen (Rheinland-Pfalz) in Brand geraten. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wollten ein 35 Jahre alter Bewohner und seine 32-jährige Frau am Dienstagabend in der Küche des Hauses Pommes frites in einem Topf zubereiten. Dabei habe das verwendete Öl Feuer gefangen.

Die Bewohner konnten sich laut Polizei noch rechtzeitig aus dem Haus retten, sie seien vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht worden. Der Mann erlitt leichte Verletzungen an Händen und Unterarmen. Das Haus sei nach den Löscharbeiten unbewohnbar, hieß es. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Wolfach: 85-Jähriger stürzt in Bach und stirbt

Ein 65-Jähriger ist bei Arbeiten an einer Hütte im baden-württembergischen Wolfach in einen Bach gestürzt und ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war er am Dienstag mit Instandsetzungsarbeiten beschäftigt gewesen. Aus noch ungeklärter Ursache fiel er dabei drei Meter tief in ein angrenzendes Flussbett - den Angaben zufolge ohne Fremdeinwirkung. Ob er wegen gesundheitlicher Probleme fiel, konnte ein Polizeisprecher zunächst nicht sagen. Es sei aber davon auszugehen, dass der Sturz Ursache für den Tod gewesen sei.

Dreilützow: Bewohner retten sich aus brennendem Haus

Nach einem Brand in einem Doppelhaus in Dreilützow (Mecklenburg-Vorpommern) sind beide Gebäudehälften nicht mehr bewohnbar. Die sechs Bewohner, die in der Nacht zu Mittwoch im Gebäude waren, konnten es nach Angaben der Polizei selbst verlassen und sind unverletzt. Der Brand sei aus noch unbekannter Ursache in einer Doppelhaushälfte ausgebrochen, griff jedoch über den Dachstuhl auch auf die zweite Haushälfte über, wie die Polizei am Morgen mitteilte. Der Sachschaden wird auf rund 150.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Hasbergen: Frauenleiche gefunden - Polizei vermutet Gewaltverbrechen

Nach dem Fund einer Leiche in einem Waldstück nahe Osnabrück (Niedersachsen) geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Das habe die Obduktion der älteren Frau ergeben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Das Opfer ist bislang nicht identifiziert. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung um Hinweise.

Die Frau ist 1,60 Meter groß, hat tätowierte Augenbrauen und auffällig lackierte Fingernägel. Außerdem zieht sich eine 17 Zentimeter lange Operationsnarbe vom Brust- zum Schambereich. Die Leiche war am Montagnachmittag von einer Spaziergängerin entdeckt worden. Eine Mordkommission ermittelt.

Salach: Lkw erfasst Frau mit Rollator - tot 

Eine 79-Jährige ist im Kreis Göppingen (Baden-Württemberg) von einem Lastwagen erfasst und tödlich verletzt worden. Der 60 Jahre alte Lastwagenfahrer habe die Frau mit Rollator übersehen und mit dem Sattelzug erfasst, als er von einem Grundstück in Salach auf eine Straße einbog, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Frau starb noch an der Unfallstelle.


Nachrichten aus Deutschland von Dienstag, 18. Dezember 2018

Kulmbach: Mutter und Baby sterben kurz hintereinander nach der Geburt

Tragische Geschichte im oberfränkischen Kulmbach: Ein neugeborener Junge und seine 33-Jährige Mutter sind unmittelbar nach der Entbindung kurz hintereinander im Krankenhaus verstorben. Wie das Nachrichtenportal „inFranken.de“ am Montag berichtete, verlief die Geburt zunächst problemlos. Allerdings hätte der kleine Junge nach der Entbindung nicht geatmet und konnte von den Ärzten nicht reanimiert werden. Anschließend traten bei der Mutter Komplikationen auf, die eine Operation nötig machten. Auch sie verstarb kurz darauf. 

Dem Bericht zufolge ist die Todesursache in beiden Fällen unklar. Die bestmögliche medizinische Versorgung war demnach laut Klinikleitung während des gesamten Zeitraums gewährleistet. Wie bei ungeklärten Todesfällen üblich, hätte die Klinik die Polizei eingeschaltet. Eine Obduktion soll nun Klarheit über die Todesursache bringen. Mutter und Kind hinterlassen einen 36-jährigen Partner und Vater.

Berlin: Brandstifter nimmt Nachwuchs zum Feuerlegen mit

Wollte er den Nachwuchs für sein fragwürdiges Hobby begeistern? In Berlin hat ein Mann offenbar sein Kind im Kinderwagen mitgenommen, als er einen Brand an einem Supermarkt legte. Wie die Polizei am Dienstag berichtet, ereignete sich der Vorfall bereits am 14. Oktober. Demnach betrat der Verdächtige an jenem Tag gegen 17.30 Uhr den Hof eines Supermarktes in der Badstraße Berlin-Wedding. "Dort soll er gezielt in den Bereich des Außenlagers gegangen und Gegenstände wie Verpackungsmaterialien und Rollwägen in Brand gesetzt haben", schreiben die Beamten. Das Feuer griff laut Polizei auch auf umliegende Bäume sowie eine  benachbarte Schule über. Nun suchen die Ermittler nach Zeugen. Hinweise können unter Telefon (030) 4664-912222 abgegeben werden. 

Aschersleben: Toten Bär in Paket versendet

In einem Paket aus Russland haben Zollbeamte in Sachsen-Anhalt einen Bärenkopf samt Fell entdeckt. Die ungewöhnliche Post kam von einem Mann, der seinem in Halberstadt lebenden Bruder ein Weihnachtsgeschenk machen wollte, wie das Hauptzollamt Magdeburg mitteilte. Der Empfänger wollte das Paket vor rund einer Woche beim Zollamt abholen. Beim Öffnen der Post kam dann der präparierte Braunbär zum Vorschein. Da Bären unter Artenschutz stehen, beschlagnahmten die Mitarbeiter die Sendung und informierten das Bundesamt für Naturschutz.

Schwäbisch Hall: Betrunkener stürzt Steilhang hinab

Ein Mann ist in Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg) in der Nacht zum Dienstag betrunken acht Meter in die Tiefe gestürzt und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei hatte er auf dem Heimweg zu Fuß offenbar die Orientierung verloren. Er meldete sich noch bei seiner Familie, konnte der aber nur einen ungefähren Standort durchgeben. Die Polizei suchte daraufhin nach dem 51-Jährigen - auch mit einem Hubschrauber. Zudem leuchtete die Feuerwehr das Gelände aus. Wie sich herausstellte, war der Mann an einem Steilhang etwa acht Meter abgestürzt. Er wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Adelsdorf: 83-Jähriger verbrennt in seinem Haus

Ein Mann ist bei einem Feuer in seinem Haus in Adelsdorf (Bayern) ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, konnte der 83-Jährige ein Zimmer, in dem der Brand am Montagabend ausgebrochen war, nicht mehr rechtzeitig verlassen. Seine 80 Jahre alte Ehefrau wurde von Einsatzkräften mit leichten Verletzungen aus dem Haus gerettet. Zunächst betreuten Rettungskräfte die Frau, dann Angehörige. Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst nichts sagen.

Viernheim: Verkäuferin schlägt Räuber mit Dose in die Flucht

Die Angestellte einer Tankstelle in Hessen hat einen bewaffneten Räuber mit einer Dose voller Süßigkeiten in die Flucht geschlagen. Der mit einem Schal maskierte Mann bedrohte die Frau am Montagabend in Viernheim mit einer Pistole, wie die Polizei mitteilte. Der Räuber forderte von der 59-Jährigen Geld - doch diese warf stattdessen eine Süßigkeiten-Dose nach ihm. Der Täter rannte daraufhin fluchtartig aus der Tankstelle und entkam. Die Frau, die allein in der Tankstelle gewesen war, blieb unverletzt.

Dresden: Entlaufenes Zebra stirbt 

Eines der vier entlaufenen Zebras in Dresden ist gestorben. Die Polizei korrigierte ihre Angaben auf Nachfrage am Montag. Zunächst hieß es, dass alle vier Zirkus-Zebras eingefangen worden seien. Die Todesursache war noch unbekannt. Die Beamten vermuteten, dass das Tier zu viel Stress beim Einfangen erlitt. Die drei restlichen Zebras konnten zurück in den Zirkus gebracht werden.

Krefeld: Feuerwehr rettet Dackel

Mit einer Kettensäge und zwei Brechstangen hat die Feuerwehr in Krefeld den Dackel "Cedi" aus einer Notlage gerettet. Der Teckel war am Montag mit seinem Frauchen durch einen Wald spaziert und dabei zwischen einen Stapel Holzstämme gefallen, wie die Einsatzkräfte mitteilten. Dabei hatte er sich seine Hinterläufe eingeklemmt. Auch seiner Besitzerin gelang es nicht, ihm aus der Klemme zu helfen. Erst die sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten das Tier. "Cedi" wurde unversehrt der Besitzerin übergeben.


Nachrichten aus Deutschland von Montag, 17. Dezember 2018

Flensburg: Jugendliche wollen mit geklautem Bus nach Berlin fahren

Zwei Jungen und ein Mädchen sind am Sonntagabend bei dem Versuch, in Flensburg einen Kleinbus zu klauen, gefasst worden. Nach Angaben der Polizei wollten die drei 14-Jährigen in die Garage einer Berufsschule einbrechen, um den dort parkenden Schulbus zu stehlen und damit noch am Abend nach Berlin zu fahren. Allerdings lösten die Teenager schon beim Aufbrechen des Garagentors den Alarm aus. Der Wachdienst konnte das Mädchen direkt an der Schule festhalten. Die beiden Jungen konnten fliehen, wurden aber wenig später in der Innenstadt von der Polizei aufgegriffen.

Die Polizei hörte das Trio auf der Wache an und schickte es danach nach Hause. Bei der Vernehmung gaben die Verdächtigen an, dass sie einen Ausflug nach Berlin machen wollten. Die zwei Jungen wurden bereits in der Vergangenheit von der Polizei wegen versuchten Autodiebstahls erwischt.

Hamburg: Mann rast mit 5,5 Promille gegen eine Rettungswache

Mit mehr als 5,5 Promille Atemalkohol ist ein polnischer Autofahrer in Hamburg-Altona von der Polizei kontrolliert worden. Die Beamten seien am Sonntag auf den 54 Jahre alten Mann aufmerksam geworden, weil er mit seinem Auto und lauter Musik in der Auffahrt der Feuer- und Rettungswache Altona gestanden habe, teilte die Polizei am Montag mit. Er habe dabei den Motor aufheulen lassen und sei dann gegen eine Mauer in der Auffahrt gefahren. Der Mann habe sich nach dem Aussteigen kaum auf den Beinen halten können und musste von den Polizisten gestützt werden. Zudem hatte er laut Polizei keine Fahrerlaubnis dabei und konnte nicht nachweisen, dass das Auto, das außerdem nicht versichert war, ihm gehört.

Überlingen: Autofahrer rettet halbnackten Schlafwandler

Großes Glück im Unglück hatte ein Schlafwandler, der am frühen Sonntagmorgen kurz vor zwei Uhr von einem Autofahrer im Bereich des Burgbergs in Überlingen (Baden-Württemberg) angetroffen wurde. Der 44-jährige Mann war dem Zeugen aufgefallen, wie er trotz Minusgraden nur mit Unterhose bekleidet offenbar verwirrt umherirrte. Nachdem der Zeuge den 44-Jährigen zum Aufwärmen in sein Fahrzeug gesetzt hatte, wachte dieser wieder auf und gab an, Schlafwandler zu sein, bislang jedoch hierbei noch nie sein Haus verlassen zu haben. Durch eine hinzugerufene Streifenwagenbesatzung wurde der Unglücksrabe in die Obhut einer Verwandten gebracht.

Bielefeld: Firma nach chemischer Reaktion evakuiert

In einem Bielefelder Pharma-Unternehmen haben Laborabfälle in einem Sammelbehälter chemisch reagiert und einen Brand ausgelöst. Wie die Feuerwehr mitteilte, rückte sie am Vormittag mit speziellen Schutzanzügen zu dem Chemikalienbrand aus. Alle anwesenden rund 50 Menschen konnten das Gebäude verlassen. Es seien auch mehrere Rettungswagen geordert worden, da man zunächst von einem Chemieunfall mit neun Schwerverletzten ausging, sagte der Sprecher.

Man habe aber keinen der neun vor Ort versorgten Betroffenen in eine Klinik bringen müssen. "Sie waren praktisch unverletzt und konnten nach Hause gehen." Die chemische Reaktion der Laborabfälle habe zu einer Hitze-Entwicklung geführt, die den Brand auslöste. Nach rund zweieinhalb Stunden zog sich die Feuerwehr zurück. Rund 110 Kräfte waren insgesamt im Einsatz. Radio Bielefeld hatte zuerst berichtet.

Osnabrück: Einbrecher verliert Gebiss und wird identifiziert

Durch ein am Tatort verlorenes Gebiss hat die Polizei in Osnabrück nach einem versuchten Einbruch den mutmaßlichen Täter identifiziert. Dieser soll am Sonntagabend eine Scheibe an einem Wohnhaus eingeworfen und auf der Flucht Schuhspuren im Schnee hinterlassen haben, wie die Beamten am Montag mitteilten. Sie verfolgten die Spuren bis zu einem polizeibekannten Mann zurück, der vorläufig festgenommen wurde.    

Der 46-Jährige bestritt die Zerstörung der Scheibe, doch die Beamten stellten eine deutliche Lücke im Gebiss des Manns fest. Der Täter wurde vorläufig festgenommen und sollte in eine psychiatrische Klinik gebracht werden.

Murrhardt: Kutscher bei Unfall schwer verletzt - ein Pferd verendet

Ein 85 Jahre alter Kutscher ist bei einem Unfall mit seinem Gespann in Murrhardt (Baden-Württemberg) schwer verletzt worden. Eines der Pferde rannte in Panik gegen einen Baum und verendete, wie die Polizei in Aalen mitteilte. Der 85-Jährige war am Sonntag mit zwei weiteren Menschen mit der Kutsche unterwegs, als die beiden Pferde plötzlich in Panik gerieten und losgaloppierten. Die Kutsche schleuderte hin und her. Als das Pferd gegen den Baum prallte, stürzte der Kutscher vom Gespann. Er wurde mit schwersten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Seine beiden Mitfahrer blieben unverletzt.

nachrichten deutschland - kutschunfall murrhardt

Eines der Pferde rannte nach dem Unfall in Panik gegen einen Baum und verendete

DPA

Nusbaum: Schulbus fängt Feuer auf dem Weg zum Unterricht

Für die Schüler eines Gymnasiums in der Nähe des rheinland-pfälzischen Nusbaum begann die Woche mit einem großen Schrecken. Als sie mit dem Schulbus durch den Ort Nusbaum fuhren, bemerkten einige im Heckbereich des Fahrzeugs sitzende Kinder einen ungewöhnlichen Geruch, der aus dem Motorraum zu kommen schien. Als sie zum Busfahrer liefen und ihn darauf aufmerksam machten, handelte dieser prompt. Er hielt den Bus an und sorgte dafür, dass alle Passagiere schleunigst ausstiegen. Die Eile war auch angebracht, denn wenige Minuten später stand das gesamte Fahrzeug in Flammen. 

Mehr als 30 Rettungskräfte der benachbarten Feuerwachen waren im Einsatz, um den Bus zu löschen, der jedoch komplett ausbrannte. Wie es zu dem plötzlichen Feuer kommen konnte, muss nun geklärt werden. Die Kinder blieben allesamt unverletzt und wurden mit einem ordentlichen Schreck in den Gliedern durch einen Ersatzbus zur Schule gebracht. Der dortige Lehrer dürfte allerdings einige Schwierigkeiten gehabt haben, an diesem Tag für Ruhe zu sorgen. 

Trier: 87-Jähriger schießt auf jüngeren Mann

Nach Schüssen in einem Mehrfamilienhaus im Norden von Trier hat die Polizei einen 87-Jährigen festgenommen. Ersten Erkenntnissen der Ermittler zufolge wurde bei einem familiären Streit ein 47-Jähriger durch einen Schuss schwer im Brustbereich verletzt. Eine Zeugin hatte die Schüsse gehört und am Sonntagnachmittag die Polizei alarmiert. Der 87-Jährige ließ sich nach Angaben der Polizei widerstandslos festnehmen. In der Wohnung habe sich außerdem eine 76-jährige Frau befunden. Sie wurde in die Obhut des Rettungsdienstes übergeben. Ob die Frau verletzt ist, dazu gab es zunächst keine Angaben. Der 47-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Wandlitz: Möglicherweise Wolf bei Unfall auf der A11 getötet

Bei einem Unfall auf der Bundesautobahn A11 ist am Sonntag vermutlich ein Wolf ums Leben gekommen. Nach einer ersten Begutachtung des Kadavers seien die Beamten zu dem Schluss gekommen, dass es sich um das geschützte Tier handele, sagte ein Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums auf Anfrage. Endgültige Klarheit soll die Begutachtung durch einen Experten ergeben.

Das Tier war zwischen den Anschlussstellen Wandlitz und Finowfurt Richtung Norden von einem Auto erfasst worden. Menschen wurden bei dem Unfall auf der Autobahn, die an der nordöstlichen Stadtgrenze von Berlin endet, nicht verletzt.

Erfurt: Drei Tote nach missglücktem Überholmanöver

Bei einem missglückten Überholmanöver auf der Bundesstraße 7 zwischen Erfurt und Gotha sind drei Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handele es sich um Erwachsene, teilte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale der Polizei auf Anfrage in Erfurt mit. Ein elfjähriger Junge schwebe in Lebensgefahr. Ein weiteres Kind und ein Mann wurden schwer verletzt. Der Unfall habe sich am Sonntag bei Frienstedt, einem Ortsteil von Erfurt, ereignet.

Nach bisherigen Ermittlungen geriet ein 36 Jahre alter Autofahrer mit seinem Wagen beim Überholen in den Gegenverkehr und stieß mit einem anderen Fahrzeug zusammen. Er und seine 29-jährige Beifahrerin starben bei dem Aufprall, ein zwei Jahre altes Mädchen, das mit im Auto war, erlitt schwere Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich um die Tochter der tödlich verletzten Frau. Der Fahrer war der Lebensgefährte der 29-Jährigen.

In dem entgegenkommenden Auto starb die 60 Jahre alte Fahrerin. In ihrem Wagen wurden der elfjährige Junge lebensgefährlich und ein 36-Jähriger schwer verletzt. Ein dritter Wagen sei beim Ausweichen von der Fahrbahn geraten und gegen einen Baum geprallt. Der 47 Jahre alte Fahrer wurde leicht verletzt.

Die Bundesstraße wurde für die Bergungsmaßnahmen mehrere Stunden gesperrt. Der Verkehr staute sich. In dem Stau habe es Folgeunfälle gegeben, bei denen weitere Menschen schwer verletzt wurden, teilte die Polizei mit. Neben einem Polizei- sei auch ein Rettungshubschrauber im Einsatz gewesen. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauerten an.

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Die Bundesstraße wurde für die Bergungsmaßnahmen mehrere Stunden gesperrt

DPA

Hittfeld: Zug überfährt Wildschwein-Rotte 

Eine Rotte Wildschweine hat in der Nacht zum Montag bei Hamburg den Bahnverkehr für mehrere Stunden lahmgelegt. Die Wildschweine seien um kurz nach Mitternacht in Hittfeld im niedersächsischen Landkreis Harburg auf die Schienen gelaufen, sagte eine Bahnsprecherin am Morgen. Trotz Notbremsung überfuhr ein Intercity-Zug mehrere Tiere. Durch die Verunreinigung an dem IC und an den Schienen konnten die 150 Passagiere nicht mehr weiterfahren. Sie wurden mit einem Ersatzzug nach Hamburg gebracht. Die Feuerwehr rückte mit schwerem Gerät an, um die Strecke freizuräumen. Die Bahnstrecke zwischen Buchholz und Hamburg-Harburg ist mittlerweile wieder freigegeben.

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 10. bis zum 16. Dezember finden Sie hier: 

 

Quellen: "InFranken.de" / Presseportal"Hamburger Abendblatt" "Augsburger Allgemeine"

mod / sve / rös / DPA / AFP