HOME
+++ Ticker +++

News des Tages: Verdächtiger im Mordfall um vergewaltigte Joggerin laut Bericht festgenommen

Scherz am Münchner Flughafen missglückt: Mann muss zurück nach Indien +++ Mann findet totes Baby auf Wiese in Sachsen +++ Mehr als 30 Leichen nach Angriff in Manila +++ Wal mit 30 Plastiktüten im Magen +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

In diesem Waldstück bei Freiburg wurde die Leiche der vergewaltigten und ermordeten Joggerin gefunden

In diesem Waldstück bei Freiburg wurde die Leiche der vergewaltigten und ermordeten Joggerin gefunden

Die aktuellen Nachrichten im Überblick:

+++ 21.17 Uhr: "Terroristische Gefährdungslage": "Rock am Ring" unterbrochen +++

Das Musikfestival "Rock am Ring" ist unterbrochen worden. Das teilte der Veranstalter, die "Marek Lieberberg Konzertagentur", mit. Hintergrund für die vorläufige Unterbrechung ist demnach eine "terroristische Gefährdungslage", die von der Polizei gemeldet wurde. Um was es sich bei dieser Lage genau handelt, ist zurzeit noch unklar.

Die Besucher des Festivals wurden aufgefordert, das Gelände zu verlassen.


Das Festival auf dem Nürburgring besuchen an diesem Wochenende rund 80.000 Besucher. Auf der Bühne sollten Musikgrößen wie "Die Toten Hosen" stehen.


+++ 18.34 Uhr: Verdächtiger im Mordfall um vergewaltigte Joggerin laut Bericht festgenommen +++

Nach Informationen der "Bild" hat die Polizei im Mordfall um die vergewaltigte Joggerin bei Freiburg einen Verdächtigen festgenommen. Dabei soll es sich um einen Fernfahrer handeln. Nähere Informationen zu dem Fall will die Freiburger Polizei an diesem Samstag bei einer Pressekonferenz in Endingen mitteilen. Anfang April hatten die Beamten ein neues Phantombild herausgegeben, mit dem nach einem Mann zwischen 50 und 55 Jahren gefahndet wurde. Er soll etwa 1,75 bis 1,80 Meter groß und womöglich Lkw-Fahrer sein. Die Polizei glaubt, dass der Täter 2014 in Kufstein in Österreich bereits ein ähnliches Verbrechen verübt hat. An beiden Tatorten wurden identische Körperspuren gefunden. Damals war eine Studentin vergewaltigt und mit einer Eisenstange erschlagen worden. Dabei soll es sich um Hebewerkzeug für LKW handeln.

+++ 18.23 Uhr: Jäger erschießen menschenliebe Bärenmutter +++

Eine Anfang Mai als "Baumbesetzerin" auch in deutschen Medien bekannt gewordene Bärenmutter in der Slowakei ist von Jägern getötet worden. Das Tier habe die Jäger und Polizisten angegriffen, die es aus dem Dorf Liptovska Kokava am Fuß des Gebirges Hohe Tatra verscheuchen wollten, begründete Bürgermeister Julius Porobän in Medien den Abschuss. Die Bärin hatte Anfang Mai für Aufsehen gesorgt, als sie mit ihren zwei Jungen inmitten der Touristenstadt Stary Smokovec auf einen Baum kletterte und sich weder von der Feuerwehr noch von fotografierenden Schaulustigen vertreiben ließ. Innerhalb weniger Wochen tauchte die menschenliebende Bärin danach immer wieder in verschiedenen Dörfern auf und wurde unter dem Namen "Ingrid" zur Attraktion für Medien und Touristen.

+++ 17.49 Uhr: AfD-Spitzenkandidaten Weidel und Gauland holen sich Tipps bei der FPÖ +++

Die AfD-Spitzenkandidaten für die Bundestagswahl haben bei einem Treffen mit Politikern der rechten FPÖ über ihre Strategie für die anstehenden Wahlen in Deutschland und Österreich gesprochen. Wie die AfD mitteilte, trafen sich Alice Weidel und Alexander Gauland in einem Wiener Hotel mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache. An dem Gespräch nahmen auch die FPÖ-Politiker Harald Vilimsky und Norbert Hofer teil. 

Vilimsky sagte den Angaben zufolge nach dem Treffen über Gauland und Weidel: "Die beiden sind top. Jetzt gilt es noch, die Geschlossenheit der gesamten Führung sichtbar zumachen." Der FPÖ-Politiker spielte damit wohl auf die Führungsquerelen vor dem AfD-Bundesparteitag im April an. Damals hatte AfD-Chefin Frauke Petry überraschend ihren Verzicht auf eine Spitzenkandidatur erklärt. Strache sagte: "Wenn die Partei geschlossen in die Wahl zieht, nimmt sie mittelfristig den selben Erfolgsweg wie die FPÖ."

+++ 17.39 Uhr: PKK will türkischen Armeehubschrauber abgeschossen haben +++

Nach dem Absturz eines Armeehubschraubers in der Südosttürkei mit 13 Toten hat die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK die Verantwortung für den angeblichen Abschuss des Helikopters übernommen. Eine PKK-Einheit habe den Hubschrauber der "türkischen Besatzungsarmee" beschossen und zum Absturz gebracht, teilte die PKK auf ihrer Internetseite mit. Nach Angaben der Streitkräfte war der Hubschrauber vom Typ Cougar dagegen nach dem Start am Mittwoch in der Provinz Sirnak kurz nach Einbruch der Dunkelheit gegen eine Hochspannungsleitung geprallt und deswegen abgestürzt.

+++ 16.35 Uhr: Polizei ermittelt wegen Vergewaltigungsverdachts auf "Mein Schiff 6" +++

Auf einer Erprobungsfahrt des jüngsten Kreuzfahrtschiffs von Tui Cruises, "Mein Schiff 6", soll eine Frau vergewaltigt worden sein. "Ich kann bestätigen, dass ein Sachverhalt der Polizei bekannt ist und Ermittlungen aufgenommen wurden", sagte ein Sprecher der Hamburger Polizei, ohne weitere Details zu nennen. Nach Angaben der Reederei geht es um den Vorwurf der Vergewaltigung. Nähere Angaben wollte auch Tui Cruises aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen nicht machen.

Nach Informationen der "Zeit" werden zwei Männer im Alter von 27 und 30 Jahren der Tat beschuldigt. Beide hätten angegeben, auf der Fahrt, die bereits Mitte Mai stattfand, in ihrer Kabine einvernehmlichen Sex mit der Britin gehabt zu haben. Alle drei seien alkoholisiert gewesen. Dem Bericht zufolge wurden die beiden Männer am folgenden Tag an Bord festgesetzt. Nach 20 Stunden seien sie in Hamburg freigelassen worden.

+++ 16.22 Uhr: Tödliche Hundeattacke: Kangal-Halterin droht Anklage +++

Die Obduktion bestätigt, was hilflose Zeugen mit ansehen mussten: Schwere Hundebisse haben zum Tod einer 72-jährigen Frau geführt. Die Debatte um den Umgang mit gefährlichen Hunden bekommt neuen Auftrieb. Die Halterin könnte vor Gericht kommen - und ins Gefängnis.


+++ 16.04 Uhr: EU und China kündigen verstärkte Klima-Zusammenarbeit an +++

Abkommen wollen die EU und China ihre Zusammenarbeit im Kampf gegen den Klimawandel verstärken. Darauf hätten sich beide Seiten bei ihrem Gipfel in Brüssel verständigt, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk. Er bezeichnete die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Klimaabkommen auszusteigen, als "großen Fehler".

+++ 15.52 Uhr: Profifußball bei 1860 München am Ende - Investor Ismaik zahlt nicht +++

Der Traditionsverein TSV 1860 München verabschiedet sich aus dem deutschen Profi-Fußball. Wie Investor Hasan Ismaik mitteilte, verweigert er eine nötige Millionenzahlung, wodurch eine Lizenzerteilung für die 3. Liga durch den Deutschen Fußball-Bund nicht möglich ist.


+++ 15.23 Uhr: Deutsche Diplomaten besuchen inhaftierte Journalistin Tolu in Istanbul +++

Die in der Türkei inhaftierte deutsche Journalistin Mesale Tolu hat erstmals Besuch vom deutschen Diplomaten konnten die 33-jährige Übersetzerin und Journalistin wie geplant in Haft besuchen, wie es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin hieß. In dem 90-minütigen Gespräch hätten sie sich davon überzeugen können, dass es Tolu "den Umständen entsprechend gut geht". Das Generalkonsulat werde umgehend beim türkischen Außenministerium den nächsten Haftbesuch beantragen, hieß es. Die aus Ulm stammende Mutter eines zweijährigen Sohnes war Ende April in Istanbul festgenommen worden und sitzt mit ihrem Kind im Istanbuler Frauengefängnis Bakirköy. Ihr Ehemann wurde bereits Anfang April in Ankara in Haft genommen.

+++ 14.46 Uhr: So wird das Wetter an Pfingsten +++

Das Pfingstwochenende wird nochmal warm, aber auch sehr schwül und es kann kräftig knallen. Danach ist es mit den Hochsommer-Temperaturen erst einmal vorbei, wie Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst sagte.

Schon am Samstag stehen Gewitter bevor. Sie kommen von Westen und breiten sich im Tagesverlauf ostwärts aus - inklusive Starkregen, großen Hagel und Sturmböen. Südlich der Donau und östlich der Elbe bleibt es aber trocken und sonnig. Es wird bis zu 30 Grad warm. "In der Nacht zum Sonntag verlagert sich der Gewitterschwerpunkt in den Osten und Süden des Landes", sagte der Meteorologe. Ansonsten beruhigt sich das Wetter von Westen her. Am Pfingstmontag ist es im Norden oft bewölkt, aber es gibt nur einzelne Schauer. Im Süden und später auch im Osten sind wieder kräftige Regenfälle zu erwarten. Gebietsweise kann es auch wieder stark gewittern. 


+++ 14.28 Uhr: Favre-Wechsel nach Dortmund geplatzt +++

Der Wechsel von Trainer Lucien Favre zu Borussia Dortmund ist geplatzt. Favres Verein OGC Nizza teilte "öffentlich und ein für alle Mal" mit, dass der Schweizer in Frankreich bleiben wird. "Diese Entscheidung ist eindeutig und unumstößlich", teilte der Erstliga-Club mit: "Sie wurde Borussia Dortmund mitgeteilt. Und natürlich hat auch Lucien Favre sie verstanden und akzeptiert. Das Thema ist beendet."

+++ 14.25 Uhr: Zukunft des abschiebebedrohten Afghanen weiter ungewiss +++

Die Zukunft eines von der Abschiebung bedrohten 20-jährigen Afghanen in Nürnberg ist weiter offen. Die Regierung von Mittelfranken legte Beschwerde gegen einen Beschluss des Amtsgerichts Nürnberg vom Vortag ein, um eine Abschiebehaft für den 20-Jährigen zu erreichen, wie eine Sprecherin mitteilte. Das weitere Vorgehen werde geprüft. Am Donnerstag war der junge Afghane nach der Gerichtsentscheidung auf freien Fuß gekommen. Die Richterin hatte entschied+++ 14 Uhr: Bisherige SPD-Generalsekretärin Barley neue Bundesfamilienministerin +++en, dass er nicht bis Ende Juni in Sicherungshaft muss. 

Der Wechsel an der Spitze des Bundesfamilienministeriums ist perfekt. Die bisherige SPD-Generalsekretärin Katarina Barley löste als Familienministerin ihre Parteifreundin Manuela Schwesig ab, die Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern werden soll. Nach der Ernennung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier legte Barley im Bundestag ihren Amtseid ab. Hintergrund des Führungswechsels im Familienministerium ist der krankheitsbedingte Rücktritt des bisherigen Schweriner Regierungschefs Erwin Sellering (SPD), dem Schwesig nachfolgen soll. Neuer Generalsekretär der SPD und damit Nachfolger Barleys in diesem Amt wird der SPD-Wirtschaftsexperte Hubertus Heil, der dieses Amt bereits von 2005 bis 2009 innehatte.

+++ 13.30 Uhr: Muslime protestieren mit demonstrativem Fastenbrechen am Trump Tower +++

Mit einem demonstrativen Gebet vor dem New Yorker Trump Tower haben dutzende Muslime gegen muslimfeindliche Äußerungen des US-Präsidenten protestiert. Etwa hundert Muslime verneigten sich mitten auf der Fifth Avenue zum Gebet. Aus Solidarität schlossen sich ihnen mindestens genauso viele Nicht-Muslime an. Nach dem gemeinsamen Gebet teilten die Aktivisten Reis, Hähnchen und Pizza auf der Straße. Die gesamte Aktion fand unter strenger Beobachtung der Polizei statt - der Trump Tower ist Sitz der Trump Organization und Wohnort von Donald Trumps Frau Melania und seinem jüngsten Sohn Baron.

+++ 13.18 Uhr: Polizei in Manchester untersucht verdächtiges Auto +++

Fast zwei Wochen nach dem Terroranschlag auf ein Popkonzert in Manchester hat die Polizei in der Stadt ein verdächtiges Autos entdeckt und die Umgebung vorübergehend abgeriegelt. Der weiße Nissan Micra sei "möglicherweise für die Ermittlungen von Bedeutung" und werde untersucht, teilte die Behörde auf Twitter mit. Die Anwohner mussten ihre Häuser verlassen. Es handle sich dabei um eine Vorsichtsmaßnahme, hieß es. Die Polizei bat die Bevölkerung um Informationen, ob das Auto in den vergangenen Monaten bewegt worden sei.

+++ 12.59 Uhr: Zweiter Wachmann der deutschen Botschaft in Kabul gestorben +++

Nach dem verheerenden Anschlag im Kabuler Diplomatenviertel ist ein zweiter afghanischer Wachmann der deutschen Botschaft gestorben. Der Mann sei seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte das Auswärtige Amt mit. Bei dem Sprengstoffanschlag nahe der deutschen Botschaft waren am Mittwoch mindestens 90 Menschen getötet und Hunderte verletzt worden. Laut Auswärtigem Amt erlitt auch eine deutsche Diplomatin leichte und eine afghanische Botschaftsmitarbeiterin schwere Verletzungen.

+++ 12.46 Uhr: Nur gut die Hälfte der Beschäftigten hat einen Tarifvertrag +++

In Deutschland hat weiterhin nur gut die Hälfte aller Beschäftigten einen Tarifvertrag. Im vergangenen Jahr arbeiteten 56 Prozent der deutschen Arbeitnehmer in Betrieben, die an einen Flächen- oder Haustarif gebunden waren, wie das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung auf der Grundlage einer repräsentativen Betriebsumfrage berichtete. Von den übrigen 44 Prozent der Arbeitnehmer erhielt etwa die Hälfte Leistungen, die sich an den Flächentarifverträgen orientierten, ohne dass die Arbeitgeber dazu verpflichtet gewesen wären. Zusammen wurden also rund 78 Prozent nach Tarif bezahlt.

+++ 12.34 Uhr: "Politbarometer": Deutsch-amerikanische Beziehungen auf neuem Tiefpunkt +++

Das Verhältnis zwischen den USA und Deutschland hat nach Ansicht der Deutschen einen neuen Tiefpunkt erreicht. Mehr als zwei Drittel der Bürger (68 Prozent) halten die Beziehungen laut dem am Freitag veröffentlichten ZDF-"Politbarometer" für schlecht und damit so viele wie noch nie in der Umfrage. Kurz vor der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten hatten dies nur 14 Prozent so gesehen. Bei einer Umfrage im Oktober 2016 hatten noch 82 Prozent der Befragten das Verhältnis der beiden Länder als gut bezeichnet. Jetzt vertreten diese Auffassung nur noch 29 Prozent.

+++ 11.55 Uhr: Bundesrat billigt einstimmig Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen +++

Die größte Verfassungsreform der laufenden Legislaturperiode ist unter Dach und Fach: Der Bundesrat billigte einstimmig die Neuordnung der Bund-Länder-Finanzen, die der Bundestag am Donnerstag beschlossen hatte. Von 2020 an sollen die Länder jährlich knapp zehn Milliarden Euro vom Bund erhalten, außerdem wird sich der Bund künftig an der Schulfinanzierung beteiligen und eine Infrastrukturgesellschaft für die Bundesautobahnen errichten.

+++ 11.27 Uhr: Merkel: Deutschland und die Welt beim Klimaschutz "entschlossener denn je" +++

Nach dem angekündigten Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Deutschlands Entschlossenheit zum Festhalten an der Vereinbarung bekräftigt. "Diese Entscheidung kann und wird uns alle, die wir uns dem Schutz unserer Erde verpflichtet fühlen, nicht aufhalten", sagte sie in Berlin. "Entschlossener denn je werden wir in Deutschland, in Europa und in der Welt alle Kräfte bündeln."

+++ 11.10 Uhr: Nach Anschlag fordern Demonstranten in Kabul Abgang der Regierung +++

Nach dem schweren Anschlag in Kabul haben in der afghanischen Hauptstadt Hunderte Demonstranten den Rücktritt der Regierung und der für die Sicherheit Verantwortlichen gefordert. Sie verlangten zudem die Hinrichtung von Mitgliedern der Taliban und ihrer Verbündeten aus dem islamistischen Hakkani-Netzwerk. Bei dem Selbstmord-Anschlag mit Hilfe eines mit Sprengstoff gefüllten Lastwagens waren am Mittwoch mindestens 90 Menschen getötet und 460 verletzt worden. Auch die deutsche Botschaft wurde schwer beschädigt.

+++ 11.07 Uhr: Röntgenbild deckt Zigaretten-Schmuggel auf +++ 

Ein Schmuggler hat in Oberbayern 11.000 Zigaretten in einem Reserverad und im Fahrzeugdach seines Kleintransporters versteckt. Erst durch den Einsatz einer Röntgenanlage ist das aufgeflogen. Wie das Hauptzollamt Rosenheim mitteilte, hatten Zöllner am Montag auf der Autobahn 8 einen Kastenwagen kontrolliert. Auf den ersten Blick konnten die Beamten nichts Verdächtiges feststellen. Doch dann kam eine Röntgenanlage zum Einsatz. Die Zigaretten sollen nun vernichtet werden. Gegen den 26 Jahre alten Fahrer wurde Anzeige erstattet. Die fällige Tabaksteuer musste er an Ort und Stelle berappen.

+++ 9.53 Uhr: Scherz bei Kontrolle am Münchner Flughafen geht schief +++

Mit der direkten Rückkehr nach Indien hat ein Familienvater an der Sicherheitskontrolle am Münchner Flughafen einen dummen Scherz bezahlen müssen. Nach Angaben der Bundespolizei vom Freitag hatte der 42-Jährige am Vortag mit seiner Familie aus Mumbai kommend weiter nach Budapest fliegen wollen. Als seine Frau einem routinemäßigen Sprengstofftest unterzogen wurde, gab der Mann mehrfach an, sie habe eine Bombe dabei.

Wenig später beteuerte der Inder zwar noch, er habe doch nur einen Scherz gemacht. Es half aber nichts mehr: Während seine sieben Familienmitglieder weiter nach Ungarn reisen durfte, ging es für den 42-Jährigen umgehend zurück in die Heimat. Zudem hat er eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat am Hals.

Instagram-Account : Diese unglaublichen Dinge nehmen Passagiere mit ins Flugzeug


+++ 9.02 Uhr: Dobrindt plant laut Bericht Fahrverbot bei Handynutzung am Steuer +++

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant einem Medienbericht zufolge Fahrverbote als Strafe für die Handynutzung am Steuer. Bei einer Gefährdung anderer solle ein einmonatiges Fahrverbot verhängt werden, berichtete die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf eine geplante Verordnung aus dem Bundesverkehrsministerium. Das Bußgeld für Handy-Verstöße wie telefonieren oder SMS schreiben am Steuer solle von 60 auf 100 Euro steigen. Radfahrer sollen statt bisher 25 Euro künftig 55 Euro zahlen müssen. Dem Bericht zufolge heißt es im Bundesverkehrsministerium zur Begründung, die derzeitige Regelung werde "nicht ernst genommen".

+++ 8.37 Uhr: Totes Baby auf Wiese in Sachsen gefunden +++

Auf einer Wiese in Sachsen ist ein toter Säugling gefunden worden. Ein Mann habe das eingewickelte Neugeborene am Donnerstag nahe eines Feldweges in Wilkau-Haßlau entdeckt, teilte die Polizei in Zwickau am Freitag mit. Zu Alter, Herkunft oder Todesursache des Kindes können bisher keine Angaben gemacht werden.
Der Leichnam soll gerichtsmedizinisch untersucht werden, hieß es. Die Polizei sucht Zeugen.

+++ 8.18 Uhr: Macron nach US-Klima-Entscheid: Kommt nach Frankreich +++

Nach der Abkehr vom Pariser Klimaabkommen hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron die übrigen Länder aufgerufen, dem Abkommen treu zu bleiben. US-Präsident Donald Trump habe einen "Fehler für die Zukunft unseres Planeten" begangen, sagte Macron in einer Fernsehansprache. "Ich sage Ihnen heute Abend mit viel Kraft: Wir werden keinen weniger ehrgeizigen Vertrag neuverhandeln. In keinem Fall."

Macron lud amerikanische Wissenschaftler und Unternehmer ein, die von Trumps Entscheidung enttäuscht sind, nach Frankreich zu kommen, um gemeinsam an Lösungen für das Klima zu arbeiten. Macron sprach zunächst auf Französisch und anschließend auf Englisch. "Ich rufe Sie auf, zuversichtlich zu bleiben. Wir werden erfolgreich sein. Denn wir sind voll engagiert. Denn wo immer wir leben, wer immer wir sind, wir alle teilen die gleiche Verantwortung: Make our planet great again. Thank you."

+++ 8.04 Uhr: Ausstellung zeigt Plastik aus dem Magen eines Wals +++

Das Universitätsmuseum in Bergen zeigt in einer Ausstellung große Mengen Plastik aus dem Magen eines Wals. Das sechs Meter lange Tier war im Januar an der norwegischen Westküste bei Sotra gestrandet und musste getötet werden. "Es war offensichtlich, dass der Wal krank war und Schmerzen hatte", sagte damals der Zoologe Terje Lislevand. Die Ausstellung, die seit Freitag besucht werden kann, soll auf das Problem der Vermüllung der Meere aufmerksam machen und erklärt unter anderem den neuesten Forschungsstand zum Problem des Mikroplastiks.

Der über zwei Tonnen schwere Kadaver sollte ursprünglich für ein Museum aufbereitet werden, bei der Obduktion machten Forscher dann aber eine gruselige Entdeckung: Im Magen des Tieres waren mehr als 30 Plastiktüten und andere Gegenstände aus Kunststoff. Der Darm hingegen war leer, der Wal war am Verhungern. Das Plastik hatte vermutlich einen Pfropfen im Magen gebildet.

+++ 7.27 Uhr: Umweltschützer demonstrieren nach Trump-Entscheidung vor US-Botschaft +++

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat vor der US-Botschaft in Berlin gegen den angekündigten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen demonstriert. Aktivisten projizierten am frühen Freitagmorgen eigenen Angaben zufolge in Anlehnung an die Twitter-Botschaften von US-Präsident Donald Trump "Total Loser, so sad!" ("Totaler Verlierer, so traurig") und andere Sprüche an die Fassade des Gebäudes. 

+++ 6.34 Uhr: Polizeieinsatz in Schule in Nürnberg "zerstörte viel Integrationsarbeit" +++

Der Polizeieinsatz an einer Nürnberger Berufsschule zur Abschiebung eines jungen Afghanen hat nach Einschätzung des Schulleiters "viel Integrationsarbeit" zerstört. Im Unterricht werde das Thema Flucht und Integration immer wieder thematisiert. "Das Verhalten der Polizei war da extrem kontra-produktiv", sagte der Direktor der Berufsschule 11, Michael Adamczewski, der Deutschen Presse-Agentur.

Kurz nach Schulbeginn waren am Mittwoch Polizeibeamte in die Schule gekommen, um den 20 Jahre alten Asef N. abzuholen. Er sollte noch am selben Abend mit dem Flugzeug in seine Heimat abgeschoben werden.

Mitschüler setzten sich vor den Streifenwagen, hinderten die Beamten an der Abfahrt. Danach kam es zu tumultartigen Szenen mit bis zu 300 Demonstranten. Das örtliche Amtsgericht lehnte am Donnerstag die von der Zentralen Ausländerbehörde der Regierung von Mittelfranken beantragte Abschiebehaft ab. Asef N. ist deshalb wieder auf freiem Fuß.

+++ 6.25 Uhr: Trump-Regierung zieht im Streit um Einreiseverbot vor Oberstes Gericht +++

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump ist im Streit um Einreiseverbote für Menschen aus sechs mehrheitlich muslimischen Ländern vor den Obersten Gerichtshof des Landes gezogen. Das Justizministerium habe das Oberste Gericht gebeten, sich mit diesem "wichtigen Fall zu befassen", teilte Ministeriumssprecherin Sarah Isgur Flores in Washington mit. Sie zeigte sich überzeugt, dass die Richter das Recht des Präsidenten anerkennen werden, sein Land "vor Terrorismus" zu schützen.

Trump hatte Ende Januar, nur zehn Tage nach seinem Amtsantritt, ein erstes Dekret mit pauschalen Einreisestopps unterzeichnet. Die damalige Anordnung betraf Bürger von sieben muslimischen Staaten und alle Flüchtlinge. Nachdem dieser erste Einreise-Erlass von Richtern außer Kraft gesetzt worden war, schob der Präsident dann die jetzige, leicht abgemilderte Neufassung nach, mit der er bislang aber ebenfalls vor Gericht scheiterte.

+++ 6.23 Uhr: Pferde von Autos angefahren und getötet +++

Bei einem Verkehrsunfall in Sachsen sind zwei Pferde gestorben und zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Eine Gruppe von fünf Pferden sei am späten Donnerstagabend von einer Koppel ausgerissen und auf die Bundesstraße 95 bei Borna (Landkreis Leipzig) gelaufen, teilte die Polizei mit.

Ein 24 Jahre alter Autofahrer sah die Tiere in der Dunkelheit zu spät und erfasste eins von ihnen mit seinem Wagen. Sein Auto überschlug sich dabei und blieb auf dem Dach liegen. Ein 51-Jähriger stieß mit seinem Auto mit einem weiteren Pferd zusammen. Beide Fahrer kamen schwer verletzt in Krankenhäuser.

Die zwei Pferde verendeten noch an der Unfallstelle. Die übrigen drei Tiere waren zunächst auf der Flucht und wurden von der Polizei gesucht. Die B95 war mehrere Stunden voll gesperrt.

+++ 06.07 Uhr: Mehr als 30 Leichen nach Angriff auf Casino in Manila entdeckt +++

Bei einem Angriff auf einen Hotel- und Casinokomplex in der philippinischen Hauptstadt Manila sind Dutzende Menschen umgekommen. Nach Angaben der Polizei starben 36 Menschen an Rauchvergiftung. Der Täter war gegen Mitternacht in das Gebäude eingedrungen, hatte mit einer automatischen Waffe geschossen und Teile eines Spielsaals in Brand gesetzt. Die Polizei sprach von einem mutmaßlichen Raubüberfall. Der Schütze sei vermutlich Ausländer.

Bei dem Schützen handelt es sich nach Angaben von Polizeichef Ronald dela Rosa um einen Einzeltäter. Er habe Spielchips in Millionenwert in seinen Rucksack gepackt und sei geflüchtet. Erst nach fünfstündiger Suche mit einem Großaufgebot an Polizei habe man seine Leiche in einem Hotelzimmer gefunden. Er habe sich selbst in Brand gesteckt. Laut Dela Rosas Kollegen Oscar Albayalde war der Mann weiß, groß und sprach Englisch.

US-Präsident Donald Trump - im Profil fotografiert - spricht vor dem Weißen Haus in ein Mikrofon und gibt eine Erklärung ab


pg/fin / DPA / AFP
Ich brauche dringend Hilfe bei der EM rente
Guten Tag mein Name ist Carsten Langer ich bin 46 Jahre alt und Versuche seit März 2015 die EM Rente zu beckommen meine Ärzte sagen ich kann nicht mehr Gutachten der Kranken Kasse sieht das auch so nur die Gutachter der Rentenkasse Sehens anders war schon vor sozial Gericht 1 Instanz Richterin sagt ich kann nicht am Gutachten vorbei entscheiden ihre Empfehlung ich sollte in die 2 Instanz weil sie meint das ich auch nicht mehr Arbeits fähig bin die 2 Instanz sagt laut Gutachten könnte ich noch arbeiten aber ihre Meinung nach könnte ich auch nicht mehr arbeiten ich sollte doch auf ein Urteil verzichten und ich sollte neu Rente beantragen und der zwischen Zeit wurde ich zur Berufs Findung geschickt die nach sechs Wochen von der Rentenkasse abgebrochen wurde habe auch erfahren das die Rentenkasse mir keine Umschulung mehr zutraut auf den Rat ich sollte noch Mal EM Rente beantragen bin ich in Reha gegangen damit ich auch neue Arzt berichte habe die Reha hat den Aufenthalt von 4 auf drei Wochen verkürzt und mich entlassen als nicht arbeitsfähig für den allgemeinen Arbeits Markt und ich kann keine 3 Stunden arbeiten das hat der Rentenkasse wieder nicht gereicht hatich wieder zum gutachter geschickt der mir 45 Minuten fragen gestellt hat und jetzt heißt es ich kann wieder voll arbeiten auf den allgemeinen Arbeits Markt Meine Erkrankungen sind Ateose in beiden knieen und mehreren Finger Gelenken Verschleiß in beiden Fuß, Hüft, Schulter und elebogen Gelenken dazu Gicht im linken Daumen satel Anhaltende Schmerzstörungen Wiederkehrende Depressionen Übergewicht Hormonstörungen Wirbelsäulenleiden Bandscheibenschädigung Schlaf Atem Störung Schlafstörungen eine ausgeprägte lese und rechtschreib Schwäche Panick Attacken ( Zukunftsangst) Suizidale Gedanken 1 Suite Versuch Laut aus Zügen einiger Befunde Bin ich nicht mehr Stress resistent Darf keinen akort machen keine Schicht Arbeit keine gehobene Verantwortung überaschinem oder Personen tragen usw Aber al das reicht nicht für die EM Rente Mittlerweile bin ich von der Kranken Kasse ausgesteuert das Arbeitsamt hat mich nach 9 Monaten abgemeldet und seit April wäre die Renten Kasse nicht mehr für mich zuständig aber da ein laufendes verfahren ist hmm keine Ahnung Da ich Mal gut verdient habe habe ich eine bu abgeschlossen aber da die über 900 euro mir zählt und das schon fast 3 Jahre habe ich kein Anspruch auf Harz 4 Grundsicherung Wohngeld oder sie Tafel für essen nein ich darf dafon mich noch mit 260€ freiwillig Kranken versichern Deswegen konnte ich meine Wohnung mir nicht mehr leisten und bin auf einen Campingplatz gezogenitlerweil habe ich eine Freundin und wir teilen uns die Wohnung Bitte ich brauche dringend Hilfe mir wird das alles zuviel werde mich parallel zu ihnen auch an den svdk wenden aber vielleicht können sie unterstützend helfen ich weiß echt nicht weiter und meine schlechten Gedanken werden wider sehr stark Mfg