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News des Tages: Zwei Deutsche bei Bergtour in Tirol tödlich verunglückt

Explosionen in Bagdad +++ Philippinen: 12.000 Menschen fliehen vor Vulkan +++ Deneuve entschuldigt sich bei Opfern sexueller Gewalt +++ Die Nachrichten des Tages im stern-Ticker.

Zwei Deutsche bei Bergtour in Tirol tödlich verunglückt

Zwei deutsche Bergsteiger sind bei einer Tour in der Geierkopf-Nordwand in den Ammergauer Alpen in Tirol tödlich verunglückt

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Die Meldungen im Kurz-Überblick:

  • Zwei Deutsche bei Bergtour in Tirol tödlich verunglückt (22.00 Uhr)

  • Skifahrerin stirbt bei Unfall in den Schweizer Alpen (19.48 Uhr)

  • "Cranberries"-Sängerin Dolores O'Riordan gestorben (18.20 Uhr)

  • Rügenwalder muss 5,5 Millionen Euro Kartellstrafe zahlen (16.02 Uhr)

  • Deutscher Generalkonsul besucht Deniz Yücel im Gefängnis (14.39 Uhr)

Die Nachrichten des Tages:

+++ 22.32 Uhr: Brückeneinsturz: mindestens neun Tote in Kolumbien +++

Beim Einsturz einer sich noch im Bau befindlichen großen Brücke sind in Kolumbien mindestens neun Arbeiter getötet worden. Aus noch unbekannten Gründen stürzte ein rund 280 Meter langes Stück in die Tiefe. Die an Stahlseilen befestigte Autobrücke überspannte über eine Gesamtlänge von 446 Metern ein Tal. Die Chirajara-Brücke, rund 100 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Bogotá, sollte im März eröffnet werden und Bogotá schneller mit Villavicenio verbinden. Wie die Behörden mitteilten, galten sieben Arbeiter als vermisst. Zum Zeitpunkt des Einsturzes der Stahl- und Betonkonstruktion befanden sich rund 20 Arbeiter auf der Baustelle.

+++ 22.26 Uhr: Erdbeben erschüttert Region Athen +++

Ein Erdbeben hat die Region der griechischen Hauptstadt Athen erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach ersten Messungen des Athener geodynamischen Instituts etwa 30 Kilometer nordöstlich der griechischen Hauptstadt und hatte eine Stärke von 4,2. Der Erdstoß ereignete sich demnach nur etwa zwei Kilometer unter der Erdoberfläche - es sei deshalb von Millionen Menschen im Raum Athen als stark empfunden worden, sagten Seismologen im Rundfunk.

Der Polizei wurden zunächst keine Schäden gemeldet, wie das Staatsradio berichtete. Das Beben wurde von der Mittelmeer-Erdbebenwarte in Straßburg mit einer Stärke von 4,5 gemessen. In Griechenland bebt die Erde öfter. Das Land befindet sich an der Schnittstelle von Afrikanischer und Europäischer Platte.

+++ 22.00 Uhr: Zwei Deutsche bei Bergtour in Tirol tödlich verunglückt +++

Zwei deutsche Bergsteiger sind bei einer Tour in der Geierkopf-Nordwand in den Ammergauer Alpen in Tirol tödlich verunglückt. Laut Polizei stürzten die beiden Kletterer rund 350 Meter ab. Unklar blieb zunächst, woher genau aus Deutschland die beiden kamen.

+++ 21.52 Uhr: 16-jährige Deutsche in Algerien: Rückkehr steht bevor +++

Eine in Algerien aufgegriffene 16-jährige Hamburgerin soll in den kommenden Tagen nach Deutschland zurückgebracht werden.
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur wird an einer Rückführung gearbeitet. Zuvor hatte die Polizei in der Hansestadt am Montag bestätigt, dass die junge Frau, die seit Dezember vermisst worden war, nahe der Hauptstadt Algier gefunden worden sei. Die algerische Nachrichtenseite "Ennahar Online" und andere lokale Medien berichteten, die Jugendliche sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden. Die beiden seien in der Wohnung des Mannes südwestlich Algiers gefunden worden. Das Mädchen sei zum Islam konvertiert, hieß es in Hamburger Medienberichten.

+++ 21.48 Uhr: Ryanair an Teilen der Airline Niki interessiert +++

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist an Teilen der insolventen Air-Berlin-Tochter Niki interessiert. Ryanair habe die österreichischen Verwalter der Niki Luftfahrt GmbH kontaktiert und Interesse an der Teilnahme am Insolvenzverfahren sowie an einem möglichen Kauf von verbleibenden Niki-Teilen bekundet, bestätigte die irische Airline am Abend.

Zunächst hatte die British-Airways-Mutter IAG in einem deutschen Insolvenzverfahren den Kauf von wesentlichen Niki-Teilen vereinbart. IAG wollte bei einem Kauf etwa 740 der rund 1000 Mitarbeiter übernehmen. Dann aber wurde ein zweites Insolvenzverfahren vor einem österreichischen Gericht auf Antrag des Fluggastportals Fairplane eingeleitet.

+++ 21.10 Uhr: SPD-Landesvorstand in Brandenburg für Koalitionsverhandlungen +++

Der SPD-Landesvorstand in Brandenburg befürwortet Koalitionsverhandlungen von Sozialdemokraten und Union auf Bundesebene. Der Landesvorstand habe mit neun zu zwei Stimmen für die Verhandlungen gestimmt, teilte die SPD am Abend über Twitter mit. Ministerpräsident und SPD-Landeschef Dietmar Woidke hatte zuvor angekündigt, für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen werben zu wollen.

+++ 21.01 Uhr: Rumäniens Regierungschef Tudose zurückgetreten +++

Der rumänische Ministerpräsident Mihai Tudose ist nur sieben Monate nach seiner Ernennung zurückgetreten. Er trete wegen fehlenden Rückhalts in seiner Partei zurück, erklärte Tudose nach einer Vorstandssitzung der Rumänischen Sozialdemokraten, in der ihm die Mitglieder ihr Vertrauen entzogen. Hintergrund ist ein Streit mit dem starken Mann der Partei, Liviu Dragnea.

+++ 20.31 Uhr: Berliner SPD-Spitze stellt sich gegen neue Große Koalition +++

Der Landesvorstand der Berliner SPD hat sich mehrheitlich gegen eine Neuauflage der großen Koalition ausgesprochen. Der Vorstand habe mit 21 zu 8 Stimmen für die Ablehnung von Koalitionsgesprächen gestimmt, teilte eine Parteisprecherin mit. Die Entscheidung auf dem Bundesparteitag stehe aber jedem Delegierten frei.

Damit wird die Kritik an einem neuen Bündnis von Union und SPD bundesweit lauter. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller, der auch zum SPD-Bundesvorstand gehört, hatte sich zuvor kritisch über das schwarz-rote Sondierungspapier geäußert. Berlin schickt 23 Delegierte zum Bundesparteitag am kommenden Sonntag in Bonn, insgesamt sollen 600 Delegierte über die Aufnahme von Koalitionsgesprächen entscheiden.

+++ 19.48 Uhr: Deutsche Skifahrerin stirbt bei Unfall in den Schweizer Alpen +++

Eine 19-jährige Deutsche ist beim Skifahren in den Schweizer Alpen tödlich verunglückt. Die junge Frau sei im Skigebiet Grindelwald im Kanton Bern eine Felswand hinabgestürzt, teilte die Polizei mit. Demnach war die in der Schweiz lebende Deutsche mit weiteren Skifahrern unterwegs, als sie alleine von der markierten Piste abkam, ausrutschte und an einer Felswand 30 Meter in die Tiefe stürzte.

Die Rettungskräfte trafen den Angaben zufolge sofort am Unfallort ein. Die 19-Jährige erlag auf dem Weg ins Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

+++ 18.20 Uhr: Dolores O'Riordan tot +++

Die als Frontfrau der irischen Rockgruppe The Cranberries mit dem Hit "Zombie" bekannt gewordene Sängerin Dolores O'Riordan ist tot. Sie starb überraschend im Alter von 46 Jahren in London, wie die britische Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf O'Riordans Management berichtete.

Dem Statement des Managements zufolge hielt sich die Sängerin für Aufnahmen in London auf. Angaben zur Todesursache gab es zunächst keine. Die Familie bat um Beachtung der Privatsphäre.

Das Lied "Zombie" war 1995 in Deutschland ein Nummer-eins-Hit und brachte der Band in einigen Ländern gute Chartplatzierungen. Für viele blieb das Lied vor allem wegen O'Riordans eingängigen Gesangs ("In your head, in your head / Zombie, zombie") ein Ohrwurm.

Verstorbene Cranberries-Sängerin Dolores O'Riordan : "Die Stimme einer ganzen Generation ist gerade veschwunden."

+++ 18 Uhr: Sieben afrikanische Flüchtlinge vor der Küste von Lanzarote ums Leben gekommen +++

Bei ihrer Überfahrt zur Kanaren-Insel Lanzarote sind sieben afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen. Wie ein Sprecher der spanischen Polizei mitteilte, entdeckte die von einem Anwohner gerufene Polizei in der Nähe der Küste ein Schlauchboot mit fünf Leichen, unter ihnen vermutlich drei Minderjährige. Zwei weitere Afrikaner starben demnach kurz nachdem sie die Insel erreicht hatten. 

+++ 17.11 Uhr: Kinder finden mehrere tausend Euro in einem Bach +++

Zwei spielende Kinder haben in einem Bach in Karlsruhe mehrere tausend Euro gefunden. Sie entdeckten die Geldscheine am Sonntagnachmittag im Wasser, wie die Polizei mitteilte. Danach wurden auch Passanten auf das Geld aufmerksam und informierten die Polizei.

Wem das Geld gehört, blieb zunächst unklar. Der "rechtmäßige Besitzer" kann sich laut Polizei an die zuständige Dienststelle wenden. Wie viele Scheine genau im Bach schwammen, gaben die Beamten nicht bekannt.

+++ 16.37 Uhr: llegales Autorennen in Köln - ein Verdächtiger ist Jurastudent +++

Geld- oder Freiheitsstrafen drohen zwei Teilnehmern an einem mutmaßlichen illegalen Autorennen in Köln. Die Polizei beschlagnahmte sowohl die Wagen als auch die Führerscheine der beiden Verdächtigen im Alter von 24 Jahren. Einer von ihnen sei Jurastudent, sagte ein Polizeisprecher.

Das Rennen soll demnach in der Nacht zum Sonntag im Osten Kölns stattgefunden haben. Es wurde von einer Zivilstreife des "Projekts Rennen" beobachtet, mit dem die Kölner Polizei seit zwei Jahren gezielt gegen Raser vorgeht. 2015 war bei einem illegalen Autorennen in Köln eine junge Radfahrerin ums Leben gekommen.

+++ 16.36 Uhr: Sieben Flüchtlinge vor der Küste von Lanzarote tot aufgefunden +++

Sieben Migranten aus dem südlichen Afrika sind bei dem Versuch ums Leben gekommen, die Küste der Kanarischen Inseln zu erreichen. Die Flüchtlinge seien in einem Schlauchboot nach Lanzarote unterwegs gewesen, einer gerade bei Touristen beliebten Insel des Archipels. In dem Boot seien einige Leichen entdeckt worden, andere leblose Körper seien im Meer getrieben, sagten Mitarbeiter der Guardia Civil. Einige Menschen seien ertrunken, andere an den Folgen von Unterkühlung gestorben, hieß es.

+++ 16.06 Uhr: Kampfjets aus Nato-Staaten identifizieren russische Überschallbomber +++

Belgische Kampfflugzeuge haben bei einem Abfangmanöver über der Nordsee zwei russische Überschall-Bomber identifiziert. Die russischen Flugzeuge vom Typ TU-160 Blackjack seien in einem Gebiet unterwegs gewesen, das zum Überwachungsgebiet der Nato gehöre, teilten die belgischen Luftstreitkräfte mit. Auch die eigenen Abfangjäger vom Typ F-16 seien bei dem Einsatz mit Überschallgeschwindigkeit geflogen. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministerium wurden die russischen Bomber auch von Kampfflugzeugen der britischen Luftwaffe identifiziert.

+++ 16.02 Uhr: Wurstkartell - 5,5 Millionen Euro Geldbußen für Rügenwalder +++

In einem Verfahren um das sogenannte Wurstkartell hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gegen den Hersteller Rügenwalder und zwei Verantwortliche des Unternehmens Geldbußen von insgesamt gut 5,5 Millionen Euro verhängt. Laut Kartellsenat hatte das Unternehmen zwischen 2006 und 2009 mit anderen Firmen der Branche verbotene Preisabsprachen getroffen, wie eine Gerichtssprecherin am Montag mitteilte. Das Urteil wurde demnach bereits am Freitag gefällt.

+++ 15.37 Uhr: Zahl der Touristen weltweit 2017 um sieben Prozent gestiegen +++

Die Zahl der Touristen weltweit ist im vergangenen Jahr um sieben Prozent gestiegen - das war der höchste Zuwachs seit sieben Jahren. Wie die Welttourismusorganisation (UNWTO) erklärte, wurde der Anstieg vor allem von Europa und dort vom Mittelmeerraum angetrieben, wo acht Prozent mehr Touristen hinreisten. Die Zahl der internationalen Besucher, die mindestens eine Nacht an ihrem Reiseziel verbringen, erreichte 2017 rund 1,3 Milliarden.

+++ 15:32 Uhr: UN: 350 Millionen Euro Hilfsgelder für Afghanistan benötigt +++

Die Vereinten Nationen und Hilfsorganisationen haben zu Spenden in Höhe von umgerechnet rund 350 Millionen Euro für die humanitäre Hilfe in Afghanistan aufgerufen. Damit sollen etwa 2,8 Millionen Vertriebene in diesem Jahr Unterkunft, Nahrung und medizinische Hilfe erhalten, wie das UN-Nothilfebüro (Ocha) in einem gemeinsamen Spendenaufruf mit der afghanischen Regierung mitteilte. 

+++ 15.29 Uhr: Krombacher wächst gegen Branchentrend +++

Deutschlands größte Privatbrauerei Krombacher wächst gegen den wieder rückläufigen Branchentrend. Der Gesamtausstoß der Gruppe inklusive der Erfrischungsgetränke um die Marke Schweppes stieg 2017 um 2,5 Prozent und damit erstmals über die Marke von sieben Millionen Hektoliter, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gruppenumsatz nahm noch stärker zu - um 3,6 Prozent auf gut 772 Millionen Euro. 

+++ 15.11 Uhr: Generalbundesanwalt: Noch 600 Kämpfer aus Deutschland beim IS +++

Noch rund 600 Personen aus Deutschland könnten sich nach Angaben von Generalbundesanwalt Peter Frank bei der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien oder dem Irak aufhalten. Gemeinsam mit den Sicherheitsbehörden beschäftige sich die Bundesanwaltschaft unter anderem mit der Frage, was mit diesen Kämpfern jetzt geschehe. "Bleiben sie in Syrien und im Irak? Kehren sie zurück? Hier sind jetzt vor allem unsere Nachrichtendienste gefragt", sagte Frank in einem Interview der Initiative "Gesichter der Demokratie".

Insgesamt seien knapp 1000 Personen aus Deutschland nach Syrien und in den Irak ausgereist. Zwischen 100 und 150 von ihnen seien dort ums Leben gekommen. Rund 300 seien bereits wieder zurück in Deutschland, sagte Frank.

+++ 14.56 Uhr: Teile von chinesischem Raumlabor stürzen im Frühjahr auf die Erde +++ 

Teile des 2016 außer Kontrolle geratenen chinesischen Raumlabors "Tiangong 1" werden nach Einschätzung von Raumfahrtexperten voraussichtlich in einigen Wochen auf der Erde einschlagen. "Wir rechnen irgendwann zwischen Mitte März und Mitte April mit dem Eintritt in die Erdatmosphäre", sagte Holger Krag von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt. "Die Wahrscheinlichkeit, dass auf der Erde etwas passiert, ist aber sehr, sehr gering." Dass Teile des rund 8,5 Tonnen schweren "Himmelspalasts" in Deutschland oder Österreich runter kommen, sei sogar ausgeschlossen.

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+++ 14.39 Uhr: Deutscher Generalkonsul besucht Deniz Yücel im Gefängnis +++

Der deutsche Generalkonsul Georg Birgelen hat den seit elf Monaten in der Türkei inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel im Gefängnis besucht. Birgelen habe im Hochsicherheitsgefängnis in Silivri westlich von Istanbul ausführlich mit Yücel sprechen können, hieß es aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Dem 44-jährigen Journalisten gehe es dem Umständen entsprechend gut. Yücel sitzt seit Februar vergangenen Jahres wegen Terrorvorwürfen in Untersuchungshaft, ohne dass die Staatsanwaltschaft bislang eine Anklageschrift vorgelegt hätte. 

+++ 14.38 Uhr: Tote bei Massengerangel an der Grenze zu spanischer Exklave Ceuta +++

Bei einem Massengerangel an der Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave Ceuta sind zwei Frauen aus dem nordafrikanischen Land ums Leben gekommen. Die beiden etwa 40 Jahre alten Frauen starben am Morgen wenige Hundert Meter vom Grenzposten Tarajal 2 entfernt, berichteten Medien unter Berufung auf Polizeiangaben beider Länder. Die genauen Umstände des Unglücks müssten noch geklärt werden, so die Zeitung "El Faro de Ceuta".

Hunderte Menschen warten täglich an der Grenze, um nach Ceuta zu gelangen und dort Waren einzukaufen. Sie betreiben regelmäßig Handel zwischen der Exklave und der marokkanischen Stadt Fnideq. Oft tragen die Frauen schwerste Lasten auf dem Rücken, wenn sie nach Marokko zurückkehren. Zollkontrollen gibt es nicht. Immer wieder kommt es an der Grenze zu chaotischen Zuständen.

+++ 14.27 Uhr: In Schnur verwickelter Wal auf Hawaii gerettet +++

Einen in fast 90 Meter Schnur verwickelten ausgewachsenen Buckelwal haben Rettungskräfte vor Hawaii befreit. Der Wal sei vor dem Makena-Strand auf der Insel Maui aufgetaucht, berichteten lokale Medien in der Nacht zum Montag. Aus seinem Mund hing eine fast 90 Meter lange Schnur, in der sich das Tier immer wieder verfing. Rettungskräfte mit Booten näherten sich dem Wal und konnten zunächst rund ein Drittel entfernen, bei einem weiteren Versuch dann die ganze Schnur. Daraufhin sprang das Tier mehrere Male hintereinander aus dem Wasser.

Um was für eine Schnur es sich genau handelt und wie der Wal sich darin verfangen konnte, soll nun untersucht werden. Das Tier habe nun aber sehr gute Überlebenschancen, hieß es.

+++ 13.49 Uhr: Brand auf Casino-Boot in Florida - Menschen retten sich ins Meer +++

Passagiere und Besatzung eines Casino-Shuttleboots sind im US-Bundesstaat Florida nur knapp einer Tragödie entgangen. Auf dem Schiff mit etwa 50 Menschen an Bord war am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein Feuer ausgebrochen, wie das Büro des Sheriffs von Pasco County auf Twitter mitteilte. Daraufhin sprangen die Menschen von Bord des brennenden Schiffs. Alle schafften es ans Ufer oder konnten von Rettern aus dem Waser geholt werden, wie lokale Medien berichteten.

+++ 13.44 Uhr: Videoschalte mit dem Ausland: Deutscher Lehrerpreis geht nach Aachen  +++

Schüler aus Aachen und den Niederlanden schalten sich regelmäßig im Unterricht per Video zusammen. Für dieses Projekt haben Pädagogen nun den Deutschen Lehrerpreis 2017 bekommen. Die Schüler könnten so ihre Fremdsprachenkenntnisse trainieren, lobte der Deutsche Philologenverband. Außerdem würden sie Erfahrungen im Austausch mit Menschen im Ausland sammeln.

+++ 13.36 Uhr: Jugendlicher Radfahrer mit Kopfhörern im Ohr von Zug getötet +++

Ein 18-jähriger Radfahrer ist an einem unbeschrankten Bahnübergang  in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern von einem Zug erfasst und getötet worden. Der junge Mann war auf dem Rad mit Kopfhörern unterwegs, wie die örtliche Polizei Neubrandenburg mitteilte. Er habe offenbar den sich nähernden Zug nicht gehört.

Der Übergang ist nur für Fußgänger vorgesehen und mit versetzten Sperrgittern versehen. Ein Regionalzug erfasste am Sonnabend den 18-jährigen, der durch den Aufprall tödlich verletzt wurde. Die Zugführerin erlitt einen Schock, die Reisenden blieben unverletzt.

+++ 13.21 Uhr: Verbraucherschützer warnen vor falschen Profilen auf Datingportalen +++

Verbraucherschützer haben vor falschen Profilen auf Datingseiten gewarnt und dazu einen Blick in die AGB der Portale empfohlen. Basierend auf einer eigens erstellten Liste von 316 Portalen, die potenziell fiktive Profile einsetzen könnten, identifizierte die Verbraucherzentrale Bayern 187 Seiten, die in ihren Geschäftsbedingungen angeben, fiktive Profile einzusetzen. In solchen Fällen flirtet der Nutzer nicht mit echten Menschen, sondern mit Mitarbeitern der Portale.

+++ 12.54 Uhr: Schmuck-Räuber machen Beute von "exorbitant hohem Wert" +++

Bei einem Raubüberfall auf einen Schmuck-Großhändler in Wuppertal haben vier Gangster fette Beute gemacht. Sie hätten zwei Taschen mit Gold geraubt, das einen "exorbitant hohen Wert" habe, sagte ein Polizeisprecher. Den genauen Wert wollten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht verraten.

Der Coup sei in der Nacht zum Samstag abgelaufen. Der Schmuckgroßhändler war von vier maskierten und bewaffneten Gangstern an seinem Auto überrascht worden. Einer der Verbrecher habe einen Warnschuss abgefeuert, dann sei das Quartett mit den Taschen in einer schwarzen Limousine davongerast. 

+++ 12.29 Uhr: Mehr als drei Millionen Ticket-Wünsche für Fußball-WM +++

Rund fünf Monate vor Beginn der Fußball-WM in Russland ist die Nachfrage nach Eintrittskarten für das Turnier weiter riesig. Nach Angaben der FIFA gibt es für die Weltmeisterschaft vom 14. Juni bis zum 15. Juli bislang mehr als drei Millionen Ticket-Anfragen. Das größte Interesse besteht in Russland, etwa 38 Prozent der eingegangenen Wünsche nach Karten kommen aber aus dem Ausland, darunter auch zahlreiche aus Deutschland.

Das derzeitige Verkaufsfenster ist noch bis zum 31. Januar geöffnet. Danach folgen zwei weitere Phasen, in denen Karten erworben werden können. Tickets können auf der Homepage des Weltverbandes bestellt werden. Fans, die im Sommer nach Russland reisen wollen, benötigen zusätzlich eine spezielle Fan-ID.

+++ 12:27 Uhr: Absatzrekord bei Renault  +++

Die Renault-Gruppe hat im vergangenen Jahr so viele Autos verkauft wie noch nie. Insgesamt 3,76 Millionen Pkw und leichte Nutzfahrzeuge setzte Frankreichs größter Autohersteller im vergangenen Jahr ab, wie der Konzern mitteilte. Das waren 8,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Mehr als die Hälfte der Fahrzeuge, rund 1,91 Millionen, wurde in Europa verkauft. Zur Renault-Gruppe gehören die Konzernmarken Renault, Dacia, Renault Samsung Motors sowie Lada. Deutschland ist nach Frankreich und Russland der drittgrößte Markt für die Gruppe.

+++ 12.24 Uhr: Umfrage: Mehrheit der Anhänger von Union und SPD für große Koalition +++

Trotz der parteiinternen Debatte über das Sondierungsergebnis befürwortet einer Umfrage zufolge die Mehrheit der SPD-Anhänger (56 Prozent) eine neue große Koalition. Deutlich höher fällt allerdings mit 71 Prozent die Zustimmung bei den CDU-Anhängern und mit 68 Prozent bei den CSU-Anhängern aus, wie eine am Montag veröffentlichte Forsa-Umfrage für die Mediengruppe RTL ergab.

Bei den Anhängern der übrigen Bundestagsparteien war nur eine Minderheit für eine Neuauflage der großen Koalition - bei den Grünen 31 Prozent, bei der FDP 30 Prozent, bei den Linken 24 Prozent und bei der AfD 21 Prozent. 

Twitter-Reaktionen: "Was für ein Grokolores" - Netz spottet über Groko-Einigung

+++ 12.06 Uhr: Polizei in Österreich sprengt Drogenring - 45 Festnahmen +++

Die österreichische Polizei hat in Tirol einen Drogenhändlerring gesprengt. 43 Männer und zwei Frauen wurden festgenommen. Die Verdächtigen sollen seit Frühjahr 2017 rund 50 Kilo Marihuana in Tirol verkauft haben. Sieben Kilo Marihuana im Schwarzmarktwert von 70 000 Euro seien sichergestellt worden, teilten die Behörden mit.

+++ 11.59 Uhr: 97 Menschen wegen Lynch-Angriffs auf vermeintliche Hexer verurteilt +++

In einem Fall von Lynchjustiz gegen angebliche Hexer hat ein Gericht in Papua-Neuguinea 97 Menschen wegen Mordes verurteilt. Der Gruppe wird vorgeworfen, sieben Menschen in einer Gewaltaktion mutwillig getötet zu haben, berichteten lokale Medien am Montag. Das Strafmaß werde zu einem späteren Zeitpunkt verkündet. Im April hatten die 97 Angeklagten auf nicht schuldig plädiert.

Die Verurteilten gehören nach Angaben der Staatsanwaltschaft zu einer Gruppe von 189 Männern, unter denen sich auch 69 Jugendliche befunden haben sollen. Sie wollten demnach im Dorf Sakiko angebliche Hexer aufspüren und töten.

+++ 11.52 Uhr: Länderfinanzausgleich erreicht Rekordwert +++

Der Länderfinanzausgleich zwischen finanziell besser und schlechter gestellten Bundesländern ist im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert von 11,25 Milliarden Euro angewachsen. Das bedeutet ein Plus von sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie aus Berechnungen des bayerischen Finanzministeriums hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen. Damit wurde 2017 erstmals die 11-Milliarden-Euro-Marke geknackt.

+++ 11.40 Uhr: Meteorologen warnen vor Orkanböen zur Wochenmitte +++

Deutschland steht eine stürmische Woche mit Orkanböen bevor. Selbst im Flachland rechnen Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in den kommenden Tagen mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 119 Stundenkilometern. Der Höhepunkt des Sturms wird dabei für Donnerstag erwartet. "Dann kann es im gesamten Norden und im Binnenland zu Orkanböen kommen, in Mittel- und Süddeutschland zu schweren Sturmböen", warnte ein DWD-Meteorologe in Offenbach.

+++ 11.19 Uhr: Mehr als 900 Karat: Neuer Riesen-Diamant in Lesotho gefunden +++

Er ist größer als ein Golfball und nahezu unbezahlbar: Ein 910 Karat schwerer Rohdiamant ist in einer Mine im afrikanischen Lesotho gefunden worden. Das an der Londoner Börse notierte Bergbauunternehmen Gem Diamonds erklärte, er sei vermutlich der fünftgrößte je gefundene Diamant. Der Stein sei von "außerordentlicher Qualität", seine Größe liege etwa zwischen einem Golf- und einem Tennisball.

+++ 10.59 Uhr: 1000 junge Dänen wegen Verbreitung von Jugendpornografie angeklagt +++

Mehr als 1000 junge Dänen werden angeklagt, weil sie pornografische Videos und Bilder von 15-Jährigen verbreitet haben sollen. "Wir nehmen das sehr ernst, da es große Konsequenzen für die Beteiligten hat, wenn sich solches Material ausbreitet", erklärte die Reichspolizei..

Es gehe um zwei Videos und ein Foto, die über den Facebook-Dienst Messenger vor allem unter jungen Leuten geteilt wurden, erklärte die Polizei.

Das dänische Gesetz verbietet das Teilen von pornografischen Videos und Fotos von Unter-18-Jährigen. Eine Verurteilung könne bedeuten, dass man nicht mehr in einem Kindergarten arbeiten oder Fußballtrainer sein dürfe, erklärte die Polizei

+++ 10.45 Uhr: Emirate werfen Katar Abfangen von Passagierflugzeug vor +++

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben Katar vorgeworfen, eine Passagiermaschine der Emirate mit Kampfflugzeugen abgefangen zu haben. Die Maschine sei während eines Flugs nach Bahrain abgefangen worden, teilte die zivile Luftfahrtbehörde mit. Es handele sich um eine "ungeheuerliche Bedrohung der Sicherheit in der zivilen Luftfahrt und einen klaren Verstoß gegen internationales Recht".

+++ 10.31 Uhr: Südafrika bestellt wegen "Drecksloch"-Äußerung US-Botschafterin ein +++

Nach der mutmaßlichen Äußerung von US-Präsident Donald Trump über "Drecksloch"-Staaten hat Südafrika die amtierende US-Botschafterin einbestellt. Das Treffen am Montag solle Geschäftsträgerin Jessye Lapenn die Möglichkeit geben, den Kommentar zu erklären, wonach Haiti, El Salvador und die Staaten Afrikas "Dreckslöcher" seien, erklärte das Außenministerium. Die Beziehungen zwischen den USA und Südafrika müssten auf gegenseitigem Respekt und Verständnis basieren, forderte das Ministerium. 

+++ 10.09 Uhr: Fast die Hälfte aller Asylklagen in erster Instanz erfolgreich +++

Fast jeder zweite Flüchtling, der gegen die Ablehnung seines Asylantrags klagt, ist damit in erster Instanz vor den Verwaltungsgerichten erfolgreich. In rund 44 Prozent aller Verfahren erhielten die Kläger in den ersten neun Monate des vergangenen Jahres Schutz als Asylberechtigte oder gemäß der Genfer Konvention, wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Zahlen der Bundesregierung berichtete.

Die Erfolgsquote ist bei Syrern mit 69 Prozent und bei Afghanen mit 61 Prozent besonders hoch. In der nächsten Instanz würden aber viele Urteile wieder aufgehoben, hieß es weiter. Die Zahlen beziehen sich demnach auf die sogenannte bereinigte Schutzquote und berücksichtigen allein inhaltliche Entscheidungen, keine formalen.


+++ 9.59 Uhr: Mindestens 75 Verletzte nach Einsturz von Zwischengeschoss in Indonesiens Börse +++

Nach dem Einsturz eines Zwischengeschosses der indonesischen Börse in Jakarta steigt die Zahl der Verletzten rapide an. Nach neuen Angaben von Polizeisprecher Setyo Wasisto wurden mindestens 75 Menschen bei dem Sturz des Zwischengeschosses in die Eingangshalle des Gebäudes verletzt. Börsenchef Tito Sulistio hatte zuvor von 20 Verletzten gesprochen, nach seinen Angaben gab es aber keine Toten.

+++ 9.57 Uhr: Airbus A380 droht das Aus +++

Dem Riesen-Airbus A380 droht das Aus: Wenn es weiter keine neuen Bestellungen gebe, werde das frühere Prestigeprojekt eingestellt, kündigte Airbus-Verkaufsdirektor John Leahy bei der Bilanz-Pressekonferenz in Paris an. Der A380 ist seit gut zehn Jahren auf dem Markt.

Leahy sagte, derzeit verhandele Airbus noch mit der Fluggesellschaft Emirates über Neubestellungen. Wenn die Gespräche erfolglos verliefen, gebe es aber "keine andere Möglichkeit, als das Programm einzustellen", betonte er.

Seit Januar 2016 bleiben Bestellungen für den A380 aus. Den ersten kommerziellen Flug absolvierte der Riesenflieger am 25. Oktober 2007 für Singapur Airlines nach Sydney. Danach bestellten Fluggesellschaften mehr als 300 Maschinen.

Festlicher Gruß: A380 malt gigantischen Weihnachtsbaum in Deutschlands Himmel

+++ 09.57 Uhr: Seehofer weist SPD-Forderung nach Nachbesserungen zurück +++

CSU-Chef Horst Seehofer hat die Forderung von Teilen der SPD nach Nachbesserungen am Sondierungsergebnis kategorisch zurückgewiesen. Es dürften nun nicht einseitig von den Sozialdemokraten Dinge aufgesattelt werden, die sie vorher nicht hätten durchsetzen können, sagte Seehofer vor einer CSU-Vorstandssitzung in München vor Journalisten. "Man kann jetzt nicht hinterher das alles wieder in Frage stellen."

Seehofer sagte, die Ergebnisse seien durch "harte, aber faire Verhandlungen" entstanden. "Die Sondierungsergebnisse sind und bleiben die Grundlage für die Koalitionsverhandlungen." Er hoffe, dass SPD-Chef Martin Schulz beim Parteitag der Sozialdemokraten am Ende Erfolg haben werde. "Wir wollen die große Koalition", sagte Seehofer.

+++ 09.43 Uhr: US-Motorsport-Legende Gurney mit 86 Jahren gestorben +++

Die Motorsport-Legende Dan Gurney ist an den Folgen einer Lungenentzündung gestorben. Der Amerikaner, der als erster Pilot Siege in der Formel 1, der Nascar- und der IndyCar-Serie feierte, wurde 86 Jahre alt. Er starb am Sonntag (Ortszeit) in Kalifornien. 

+++ 9.29 Uhr: Amnesty fordert sofortige Freilassung von 16-jähriger Palästinenserin +++

Amnesty International hat die sofortige Freilassung einer 16-jährigen Palästinenserin gefordert, die wegen tätlichen Angriffs auf einen israelischen Soldaten angeklagt ist. Vor Beginn des Prozesses gegen Ahed Tamimi und ihre Mutter Nariman vor einem israelischen Militärgericht veröffentlichte die Menschenrechtsorganisation die Forderung.

Tamimi hatte im vergangenen Monat einen Soldaten vor laufender Kamera ins Gesicht geschlagen und damit großes Aufsehen erregt. Ihr werden auch Angriffe auf israelische Sicherheitskräfte in weiteren Fällen vorgeworfen. Laut Amnesty hat sie eine Haftstrafe von bis zu zehn Jahren zu befürchten.

+++ 8.41 Uhr: Japan sichtet chinesisches Atom-U-Boot nahe umstrittener Inseln +++

Ein atombetriebenes chinesisches U-Boot hat sich einer von Japan kontrollierten Inselgruppe im Ostchinesischen Meer genähert und damit Tokio provoziert. "Wir sind ernsthaft besorgt über Handlungen, die einseitig die Spannungen erhöhen", sagte der japanische Verteidigungsminister Itsunori Onodera zu Reportern.

Das angriffsfähige U-Boot der Shang-Klasse war vergangene Woche am Rande japanischer Hoheitsgewässer nahe der Senkaku-Inseln gesichtet worden. Peking schickt immer wieder Schiffe in die Gegend. Die Regierung in Tokio protestierte bei China wegen des Vorfalls.

+++ 8.28 Uhr: Dennis Rodman nach Alkoholfahrt kurzzeitig festgenommen +++

Ex-Basketball-Star Dennis Rodman (56) ist wegen Alkohols am Steuer kurzzeitig festgenommen worden. Das berichteten am Sonntag mehrere US-Medien unter Berufung auf die Polizei im kalifornischen Newport Beach. Demnach wurde Rodman am Samstagabend (Ortszeit) von Beamten angehalten und fiel bei einem Alkoholtest durch. Er habe die Nacht in einer Zelle verbracht und sei am nächsten Morgen entlassen worden.

+++ 8.19 Uhr: Verletzte bei Angriff auf Schule in russischer Stadt Perm +++

Maskierte Angreifer haben in einer Schule der russischen Stadt Perm zahlreiche Menschen mit Messerstichen verletzt. In russischen Medien war unterschiedlich von neun oder elf Verletzten die Rede. Eine Lehrerin sei schwer verletzt worden, die anderen Betroffenen seien Schüler. Zwei Angreifer seien festgenommen worden, teilten die Sicherheitsbehörden der Stadt mit, die etwa 1100 Kilometer nordöstlich von Moskau liegt. Angaben zum Hintergrund der Attacke gab es zunächst nicht. In örtlichen Medienberichten war teils von einem Streit unter Schülern, teils von Angreifern von außen die Rede.

+++ 08.00 Uhr: GSG 9 soll vergrößert werden +++

Die Anti-Terror-Einheit der Bundespolizei, GSG 9, soll um ein Drittel vergrößert werden und einen zweiten Standort in Berlin bekommen. Das sagte der Kommandeur der Einheit, Jerome Fuchs, im RBB-Inforadio. Grund sei die anhaltende terroristische Bedrohung. Die GSG 9 müsse gerade in der Hauptstadt schnell reagieren können, sagte Fuchs. Zur Personalstärke machte er aus taktischen Gründen keine Angaben. Bewerben können sich demnach ausschließlich Polizisten.

+++ 7.26 Uhr: Ryanair & Co. bescheren Fraport Passagierrekord +++

Der Antritt von Ryanair und das Wachstum von Großkunden wie Lufthansa haben dem Frankfurter Flughafen 2017 einen neuen Passagierrekord beschert. Dank starker Zuwächse auch im Dezember zählte Fraport im abgelaufenen Jahr 64,5 Millionen Fluggäste und damit 6,1 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das im MDax notierte Unternehmen mitteilte. Offiziell hatte Fraport-Chef Stefan Schulte zuletzt ein Plus von gut fünf Prozent angepeilt. 2016 hatte der Konzern sogar einen Rückgang der Passagierzahlen erlitten und darauf mit einer stärkeren Ausrichtung auf Billigflieger wie Ryanair reagiert.

 +++ 7.24 Uhr: Mindestens zwölf Tote bei Zusammenstoß zwischen Lkw und Rikscha +++

In Indien sind beim Zusammenstoß eines Lastwagens mit einer vollbesetzten Rikscha mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich am Sonntagabend auf einer Landstraße im östlichen Bundesstaat Jharkhand, wie die Polizei mitteilte. Die Rikscha war den Angaben zufolge auf der Rückfahrt von einem Hindu-Festival, als sie im Bezirk Gumla von dem Laster gerammt wurde. Der Fahrer des Lasters flüchtete, nach ihm wird gefahndet. Vier weitere Passagiere der Rikscha wurden den Polizeiangaben zufolge mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. In Indien sterben jedes Jahr mehr als 150.000 Menschen bei Verkehrsunfällen. Ursachen sind unter anderem die schlechten Straßen, der Zustand der Fahrzeuge und waghalsiges Verhalten am Steuer.

+++ 7.01 Uhr: Stockwerk in Börse von Jakarta eingestürzt - Bericht über Verletzte +++

In der Börse der indonesischen Hauptstadt Jakarta ist Medienberichten zufolge ein Stockwerk eingestürzt. Mehrere Menschen seien verletzt worden, berichteten lokale Medien. Auf Bildern waren eine von Trümmern übersäte Halle und Rettungsarbeiten zu sehen. Die genaueren Hintergründe und die Zahl der Opfer waren zunächst unklar.

+++ 6.39 Uhr: Explosionen in Bagdad +++

Bei einer Doppelexplosion im Zentrum der irakischen Hauptstadt Bagdad sind am Montagmorgen mindestens 27 Menschen getötet worden. Das teilte das irakische Innenministerium ohne weitere Angaben mit. Die Detonationen ereigneten sich demnach auf dem Platz der Luftfahrt in unmittelbarer Nähe einer Gruppe von Bauarbeitern, wie Augenzeugen berichteten. Nach Angaben der Augenzeugen wurde dabei eine nicht näher genannte Zahl von Menschen verletzt.

+++ 5.29 Uhr: 12.000 Menschen fliehen aus Gefahrengebiet um Vulkan auf Philippinen +++

Aus Sorge vor einem baldigen Ausbruch des Vulkans Mayon sind auf den Philippinen mehr als 12.000 Menschen aus der Gefahrenzone geflohen. Vulkanologen warnten, ein Ausbruch stehe möglicherweise unmittelbar bevor. Der Vulkan habe schon mehrfach Rauch ausgespuckt, in den vergangenen 24 Stunden sei der Berg zudem von Erdstößen und Steinschlägen erschüttert worden. Der Krater des Vulkans war am Morgen glühend rot.

Der Zivilschutz forderte mehr als 12.000 Menschen auf, das Gefahrengebiet in einem Radius von sieben Kilometern um den Vulkan zu verlassen. "Es ist für Familien gefährlich, in dem Gebiet zu bleiben und Asche einzuatmen", sagte der örtliche Chef des Zivilschutzes, Claudio Yuco. Weil es in den vergangenen Woche viel geregnet habe, könne ein Vulkanausbruch zudem gefährliche Schlamm- und Schuttlawinen auslösen.

+++ 2.42 Uhr: Auto fliegt in Obergeschoss eines Hauses +++

Auto fliegt in Obergeschoss eines Hauses

Der Fahrer und sein Beifahrer wurden schließlich mit leichten Verletzungen von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit

Ein unter Drogeneinfluss stehender Raser ist in Kalifornien mit seinem Auto bei einem Zahnarzt gelandet - im ersten Stock. Der Mann hatte nach Polizeiangaben sein Auto gestern mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch Santa Ana in Kalifornien gesteuert und war dabei auf den erhöhten Mittelstreifen der Hauptstraße beraten, wie die "L.A. Times" berichtete. Dort hob das Auto plötzlich ab und flog in eine Zahnarztpraxis im Obergeschoss eines Hauses, der Wagen bleib in der Fassade stecken. Der Fahrer und sein Beifahrer wurden schließlich mit leichten Verletzungen von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit.

+++ 1.54 Uhr: Neun zerstückelte Leichen in Geländewagen in Mexiko gefunden +++

Mexikanische Polizisten haben in einem Geländewagen im Bundesstaat Veracruz neun zerstückelte Leichen gefunden. Wie die Polizei gestern mitteilte, hatten die Ermittler einen Hinweis auf den Wagen bekommen, der in der Stadt Xalapa verlassen am Straßenrand stand. Die Leichen lagen demnach gut sichtbar in dem Auto, in dem nach Angaben aus Armeekreisen auch zwei Drohbotschaften gefunden wurden.

Erst am Freitag hatten Polizisten in Veracruz einen grausigen Fund gemacht: Auf der Motorhaube eines Autos in der Ortschaft Sayula de Alemán wurden fünf abgetrennte Köpfe entdeckt. Beigefügt war eine Drohbotschaft des Drogenkartells Jalisco Nueva Generación.

Die "Gärten von Humaya": Die pompösen Gräber der Drogenbosse

+++ 1.27 Uhr: Deneuve entschuldigt sich bei Opfern sexueller Gewalt +++

Filmstar Catherine Deneuve (74) hat sich nach ihrer umstrittenen Kritik an Folgen der #MeToo-Debatte bei den Opfern sexueller Gewalt persönlich entschuldigt. In einem am Sonntagabend erschienenen Beitrag der Zeitung "Liberation" wandte sie sich direkt an die Opfer und versuchte, einen kritischen Text aus der Vorwoche zu relativieren: "Ich grüße alle Opfer dieser verabscheuungswürdigen Taten, die sich durch den Artikel in "Le Monde" beleidigt fühlen, ihnen und ihnen allein biete ich meine Entschuldigung an." Sie hielt allerdings an dem ursprünglichen Beitrag fest, der ihrer Ansicht nach "nicht enthält, dass Belästigung gut ist, sonst hätte ich den Text nicht unterschrieben".

+++ 0.58 Uhr: Ford will elf Milliarden Dollar in E-Autos investieren +++

Der zweitgrößte US-Autobauer Ford will sein Engagement bei Elektroautos massiv erhöhen. Der Konzern werde bis 2022 über elf Milliarden Dollar (9,0 Mrd Euro) in batteriebetriebene und Hybrid-Fahrzeuge investieren, kündigte Ford-Manager Jim Farley gestern bei der Detroiter Automesse an.

Bislang hatte das Unternehmen 4,5 Milliarden Dollar bis 2020 hierfür aufwenden wollen. Noch ist der Anteil von E-Autos in den USA und den meisten anderen großen Märkten verschwindend gering. Doch aufgeschreckt vom Hype um Tesla forcieren die großen Autokonzerne ihre Bemühungen inzwischen deutlich.

+++ 0.47 Uhr: Bewährungsstrafe für Femen-Aktivistin nach Attacke auf Tschechiens Präsident +++

Nach ihrer Attacke auf den tschechischen Präsidenten Milos Zeman ist eine ukrainische Aktivistin der Frauenrechtsgruppe Femen zu drei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht in Prag ordnete gestern zudem die Ausweisung der 27-jährigen Angelina Diasch an, wie deren Anwältin mitteilte. Diasch habe das Urteil akzeptiert, um so schnell wie möglich in die Ukraine zurückkehren zu können.

Diasch hatte sich am Freitag in Zemans Wahllokal mit nacktem Oberkörper auf den tschechischen Präsidenten gestürzt, als dieser gerade seine Stimme für die Präsidentenwahl abgeben wollte. Sie beschimpfte Zeman mehrmals als "Putins Nutte", bevor sie von seinen Leibwächtern überwältigt wurde. Der Vorfall hatte in den sozialen Netzwerken in Tschechien für heftige Empörung und Mitgefühl für den 73-Jährigen gesorgt.

tyr/kng/fs / AFP / DPA