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Blindflug durch Unwetter Piloten müssen Passagierjet mit zerstörter Frontscheibe notlanden


Ein US-Inlandsflug gerät in eine Unwetterfront und wird massiv beschädigt. Die Frontscheibe wird von mehreren großen Hagelkörnern getroffen. Die Piloten entscheiden sich für eine Notlandung.

Mit viel Glück im Unglück wurde niemand verletzt: Ein Inlandsflug in den USA ist am Wochenende in eine Unwetterfront geraten und dabei schwer beschädigt worden. Baseballgroße Hagelkörner sollen auf die Front der Maschine eingehämmert, dabei die Nase verbeult und die Windschutzscheibe stark beschädigt haben. Das berichtet unter anderem CNN.

Wie auf Bildern des Unglücksfliegers zu sehen ist, sprang die Scheibe an mehreren Stellen, brach jedoch nicht ein. Dennoch dürften die Piloten kaum noch etwas gesehen haben. Sie leiteten den Sinkflug ein und setzten am nächstgelegenen Flughafen zur Notlandung an. Erst nachdem die Passagiere sicher gelandet und aus dem Flieger ausgestiegen waren, offenbarte sich ihnen das Ausmaß der Zerstörung. Augenzeugen sprachen gegenüber CNN von Löchern an den Triebwerken, die durch Blitzeinschläge verursacht worden seien. "Es waren die angsterfülltesten zehn Minuten meines Lebens", sagte eine Passagierin.

Eigentlich sollte die in in Boston, Massachusetts gestartete Maschine in Salt Lake City im US-Bundesstaat Utah landen. Die Notlandung fand in Denver im benachbarten Bundesstaat Colorada statt. Die Passagiere wurden mit einem anderen Flugzeug an ihren Zielflughafen gebracht.

fin

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