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Ölpest im Golf von Mexiko: BP scheitert mit neuem Absaug-Versuch

Weiterer Rückschlag im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko: Ein dünnes Rohr sollte das auslaufende Öl an die Meeresoberfläche leiten. Doch der Versuch scheiterte. Erfolgreich erscheint dagegen der Einsatz von Chemikalien.

Die Bemühungen des britischen Ölkonzerns BP, die aus einem lecken Bohrloch in den Golf von Mexiko strömenden Ölmassen zu stoppen, sind weiter ohne Erfolg. Alle Hoffnungen des Unternehmens ruhten auf einem dünnen Rohr. Ferngesteuerte Roboter sollten es in 1500 Metern Tiefe zum Absaugen des Öls anbringen. Doch bereits der erste Anlauf scheiterte am Samstag. Das Vorhaben sei nach technischen Problemen abgebrochen wurden, sagte BP-Manager Doug Suttles. Ein Metallrahmen an dem Rohr habe sich verzogen. Die Arbeiten sollten aber fortgesetzt werden. BP hofft, mit Hilfe des Rohrs vier Fünftel des auströmenden Öls auffangen zu können.

In der Zwischenzeit setze das Unternehmen verstärkt auf den Einsatz von Chemikalien in der Nähe des Meeresbodens, sagte Suttles. "Es scheint, dass diese chemischen Verteiler funktionieren. Durch sie gelangt viel weniger Öl an die Meeresoberfläche als zuvor." Das Mittel zersetze das Öl, damit es natürlich im Meer abgebaut werden könne. Die US-Umweltbehörde hatte den Einsatz nach, wie sie mitteilte, zahlreichen Untersuchungen zugelassen. Bisher durfte BP den Stoff nur an der Wasseroberfläche verwenden. Kritiker bemängeln, es sei zu wenig über die Folgen für die Umwelt bekannt.

US-Regierung erhöht den Druck

Unterdessen erhöhte die US-Regierung den Druck auf BP, die volle Verantwortung für die Kosten der Ölpest zu übernehmen. In einem am Samstag veröffentlichten Schreiben forderten Heimatschutzministerin Janet Napolitano und Innenminister Ken Salazar BP-Chef Tony Hayward auf, noch einmal öffentlich festzustellen, dass der Konzern für alle entstehenden Schäden der Ölkatastrophe aufkommen werde. Die US-Regierung gehe davon aus, dass BP nicht versuchen werde, eine gesetzliche Haftungsgrenze von 75 Millionen Dollar (60 Millionen Euro) in Anspruch zu nehmen, hieß es in dem Schreiben.

Dies hatte Hayward zwar bereits in der vergangenen Woche bei einer Kongress-Anhörung zugesagt. Schon jetzt hat der Konzern fast 400 Millionen Dollar für die Einsatzarbeiten im Golf von Mexiko ausgegeben, ohne den Ölfluss stoppen zu können. Niemand kann vorhersagen, wie hoch die Kosten - einschließlich Schadensersatzzahlungen - letztlich sein werden.

Verzweifelter Wettlauf gegen die Zeit

Der Wettlauf mit der Zeit wird immer verzweifelter: Seit der Explosion der Bohrinsel "Deepwater Horizon" vor mehr als drei Wochen fließen täglich mindestens 800.000 Liter Öl in den Golf, erste Ölklumpen erreichten bereits Strände in den drei Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama.

Wissenschaftler gehen inzwischen sogar davon aus, dass die Menge die bisherigen Schätzungen der Küstenwache um das Zehnfache überschreiten könnte. Forscherin Samantha Joye sagte der "New York Times", sie und ihre Kollegen hätten tief unter der Meeresoberfläche mehrere Lagen von Ölteppichen entdeckt, von denen einer 16 Kilometer lang, fünf Kilometer breit und hunderte Meter dick gewesen sei. Dies würde bedeuten, dass die Ölpest im Golf von Mexiko bereits zur größten Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA geworden ist.

AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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