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Truppenübungsplatz Bergen Panzerunfall in der Heide: Getöteter Offizier war Bewerter der Übung

Ein Kampfpanzer Leopard 2 A7+
Zwei Menschen sind auf dem Truppenübungsplatz Bergen in Niedersachsen ums Leben gekommen, als ein Kampfpanzer mit einem militärischen Geländewagen kollidiert ist (Archivfoto)
© Clemens Niesner / DPA
Der Offizier, der bei einem Panzerunfall in der Lüneburger Heide getötet worden ist, war ein Bewerter der Übung. Der zweite Tote war sein Fahrer, ein Zivilangestellter der Bundeswehr.

Der bei einem Panzerunfall in der Lüneburger Heide getötete Offizier war als Beobachter und Bewerter einer Übung eingesetzt. Das sagte ein Bundeswehrsprecher am Mittwoch in Munster am Sitz der Panzertruppenschule. "Die Panzertruppenschule trauert", sagte deren Kommandeur, Brigadegeneral Ullrich Spannuth. Alle Soldatinnen und Soldaten seien tief betroffen und bestürzt.

Beide Fahrzeuge waren in Bewegung

Bei dem Unfall auf dem Truppenübungsplatz Bergen am Dienstag waren der 31 Jahre alte Offizier und sein 62 Jahre alter Fahrer getötet worden. Ihr Militärgeländewagen und ein Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 waren aus noch ungeklärter Ursache zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge seien in Bewegung gewesen, sagte der Sprecher. Der Offizier diente als Ausbilder in der Panzertruppenschule. Der Fahrer war ein Zivilangestellter der Bundeswehr.

In dem Panzer hätten vier Soldaten gesessen, die nach dem Unfall psychologisch betreut würden, hieß es. An der Übung nahmen den Angaben nach 200 Soldaten mit 50 Militärfahrzeugen teil. Sie fand als Teil eines Offizierslehrgangs für Zugführer bei der Panzertruppe statt. Der Lehrgang wurde abgebrochen, die Teilnehmer kehrten an ihre Heimatstandorte zurück.

tis dpa

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