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Rigaer Schloss: Großbrand verursacht enorme Schäden

Ein Brand im Rigaer Schloss hat im Zentrum der lettischen Hauptstadt Großalarm ausgelöst. In dem historischen Gebäude ist eine wertvolle Sammlung untergebracht.

Bei einem Großbrand ist das Schloss von Riga in der Nacht zu Freitag schwer beschädigt worden. Die Flammen in der Präsidentenresidenz erfassten den Dachstuhl und die beiden oberen Stockwerke des fast 700 Jahre alten Wahrzeichens der lettischen Hauptstadt. Die Feuerwehr konnte die Flammen erst am Morgen unter Kontrolle bekommen, wie Medien unter Berufung auf die Rettungskräfte berichteten. Die Brandursache und die Schadenshöhe waren zunächst unklar. Das Schloss wurde im Jahr 1330 erbaut und etwa zweihundert Jahre später komplett umgebaut.

Fotos und Amateurvideos im Internet zeigten, wie Flammen und dichter Rauch aus dem Gebäude in den Himmel aufstiegen. Ein Feuerwehrmann musste wegen Rauchvergiftungen behandelt werden, teilte der Rettungsdienst mit.

Das aus dem 14. Jahrhundert stammende Gebäude war ursprünglich als Sitz des Ordensmeisters des Livländischen Ordens gebaut worden. Seit 1995 ist es die Residenz des Staatspräsidenten, derzeit ist das Schloss jedoch wegen der Renovierung unbewohnt. In dem Schloss befindet sich auch das Lettische Nationalmuseum für Geschichte. Feuerwehrleute und Mitarbeiter des Museum versuchten, die kostbare Sammlung in Sicherheit zu bringen.

ono/DPA / DPA
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.