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Sicherheit auf Kreuzfahrtschiffen: "Unsinkbare Schiffe gibt es nicht"

Die Standards für Kreuzfahrer sind hoch, aber absolute Sicherheit gibt es nicht, sagt Schiffbauexperte Stefan Krüger. Menschliches Versagen und Leichtsinn können die beste Technik ausmanövrieren.

Von Gernot Kramper

Im Juni 2006 wurde die "Costa Concordia" an die Reederei "Costa Crociere" ausgeliefert. Bei der Schiffstaufe gelang es Top-Model Eva Herzigová nicht, die Champagnerflasche am Bug des Schiffes zerschellen zu lassen – ein böses Vorzeichen.

Das ehemals größte italienische Kreuzfahrtschiff lief am Wochenende unmittelbar vor dem Strand auf einen Felsen vor der Insel Giglio. Der Zusammenprall an der Westküste Italiens riss den Rumpf des Riesen auf, kurz danach bekam der Megaliner Schlagseite und legte sich zur Seite. Ein Teil des Schiffes und der Kabinen ist seitdem überflutet. Zwar konnten fast alle der mehr als 4200 Passagiere geborgen werden, aber immer noch werden 14 Personen vermisst, darunter befinden sich zwölf Deutsche. Sechs Tote sind zu beklagen. Im Mittelpunkt der Kritik steht das mutmaßliche Versagen des Kapitäns Francesco Schettino, aber wie sieht es mit der Sicherheit der Kreuzfahrer aus?

Stefan Krüger, Schiffahrtsexperte vom Institut für Schiffssicherheit an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, beruhigt potentielle Seefahrtstouristen: "Die Sicherheitsvorschriften beim Bau von Kreuzfahrern sind sehr hoch. Ein modernes Schiff überlebt 90 Prozent aller denkbaren Schäden – das ist enorm sicher." Eine hundertprozentige Unsinkbarkeit gebe es jedoch nicht. "Wenn Sie ein beliebig großes Loch in ein Schiff schlagen, wird es irgendwann auch sinken."

Extreme Belastung durch den Aufprall

Zudem entspricht die 2004 gebaute "Costa Concordia" nicht den aktuellen Sicherheitsbestimmungen für Neubauten. Im Jahr 2009 wurden die Vorschriften verschärft, danach gebaute Schiffe sind gegen Schäden im Boden und eindringendes Wasser weit besser geschützt als ältere Modelle.

Zurzeit kann nur spekuliert werden, ob ein moderneres Schiff das Unglück auch besser überstanden hätte. Schiffbau-Experte Krüger ist da skeptisch: "Hier handelt sich um ein Extremereignis. Die "Costa Concordia" ist mit beträchtlicher Geschwindigkeit auf einen Felsen aufgelaufen, da hätten auch andere Schiffe schlecht ausgesehen." Mit aller gebotenen Vorsicht schätzt er die Geschwindigkeit, mit der der Kreuzfahrer auf den Felsen lief, angesichts des Risses auf über 15 Knoten, das entspricht etwa 29 km/h.

Von einem generellen Sicherheitsdefizit bei Kreuzfahrtschiffen könne man – so Krüger – nicht ausgehen: "Derartige Vorfälle sind extrem selten. Und wenn es eine Schifffahrtsbranche gibt, die schon beim Bau Wert auf Sicherheit legt, dann sind es die Kreuzfahrer."

Glimpflicher Verlauf einer Katastrophe

Unbekannt ist derzeit auch, ob – wie vorgeschrieben - an Bord alle Schotts geschlossen waren, die ein weiteres Eindringen des Wassers verhindern sollen. Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, wird man erst sagen können, wenn der Unfall genau rekonstruiert wurde. Nur wenn Black Box und Voice Rekorder ausgewertet wurden, wird man wissen können, ob die Besatzung auf der Brücke in den Minuten vor dem Zusammenstoß auf die Instrumente geschaut hat oder von anderen Geschehnissen abgelenkt wurde.

Der Kurs der "Costa Concordia" näherte sich bis auf 150 Meter der Küste. Dabei sollen Kreuzfahrtschiffe einen Abstand von fünf Seemeilen zum Festland einhalten, wenn es auch keinen festgeschriebenen Minimalabstand gibt. Wenn so ein gefährlicher Kurs einmal eingeschlagen wurde, hilft die Sicherheitselektronik an Bord wenig. "Ein Echolot zeigt an, wie viel Wasser noch unter dem Kiel ist. Wenn das Gerät bei einem Riff Alarm schlägt, ist man auch schon aufgelaufen." Eine Ausrüstung, die den Meeresgrund wie in James-Bond-Filmen Seemeilen im voraus abtasten könnte, gebe es nicht, so der Experte.

Der Kapitän wird wegen seines Manövers und seines Verhaltens während der Katastrophe angegriffen, aber auch der Besatzung wird Unfähigkeit bei der Rettungsaktionen vorgeworfen. Auf den ersten Blick hält Krüger die Kritik an der Rettungsaktion zumindest für übertrieben: "Angesichts des extremen Schadens am Schiff und der Anzahl der Passagiere ist dieses Unglück noch sehr glimpflich abgelaufen."

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(