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Sprengung des Georgia Dome US-Reporter hat so viel Pech, dass es schon wieder lustig ist

Der Georgia Dome in Atlanta fällt bei seiner Sprengungen in sich zusammen
Das hätte James Crugnale gerne gefilmt: Der Georgia Dome in Atlanta fällt bei seiner Sprengungen in sich zusammen
© Curtis Compton/DPA
Es sollten spektakuläre Aufnahmen werden: Ein Reporter des "Weather Channel" aus Atlanta wollte die Sprengung des Footballstadions Georgia Dome filmen. Doch im entscheidenden Moment kam ihm etwas dazwischen.

In Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ist der Georgia Dome spektakulär gesprengt worden. Nur 15 Sekunden dauerte es, dann war von dem einstmals 72.000 Zuschauer fassende American-Football-Stadion nur noch ein Haufen Steine übrig. 2300 Kilo Sprengstoff hatten die Arena komplett in Schutt und Asche gelegt.

Der Abriss dieser legendären und geschichtsträchtigen Sportstätte, in der die Olympischen Spiele von 1996 ausgetragen wurden und zwei Superbowls stattfanden, hatte Hunderte Schaulustige angelockt. Viele der Zuschauer wollten die Sprengung auf Video festhalten. So auch James Crugnale. Der Reporter des Wetter-Kanals "The Weather Channel" stand nach eigenen Angaben schon eine ganze Weile mit seiner Kamera in Position, um den entscheidenden Augenblick nicht zu verpassen. Doch dann kam ihm etwas in die Quere. Aber sehen Sie selbst:

 "Das Gefühl, wenn du 40 Minuten lang den #GAdome streamst und exakt in dem Moment, in dem er implodiert, ein Bus vor der Kamera hält", kommentierte Crugnale seine Veröffentlichung der missglückten Aufnahme auf Twitter. Gefolgt von einem weinenden Smiley und dem Ausruf "neiiiiin".

In einem zweiten Tweet der Nachrichtenseite "AJC", die ein Video mit Ton postete, kann man die ganze Verzweiflung des Reporters hören - oder zumindest erahnen, denn die schlimmsten Ausdrücke wurden mit einem Beep überspielt.

Aber auch wenn aus Crugnales spektakulärem Sprengungsvideo nichts geworden ist, hat sein Pech etwas Gutes für ihn. Der Tweet des Wissenschaftsjournalisten wurde mittlerweile tausendfach geteilt oder geliked, was seinen Bekanntheitsgrad deutlich mehr gesteigert haben dürfte, als es eine geglückte Aufnahme getan hätte. Und Trost gab es auch für den Pechvogel. Denn wie einige Twitter-Nutzer anmerkten, ist Crugnale nicht der erste, dem so etwas passierte:

mad, mit DPA

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