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Taifun "Mirinae": Schwerer Sturm fegt über die Philippinen

Die Philippinen sind vom dritten Taifun innerhalb weniger Wochen getroffen worden. Durch den Sturm "Mirinae" kamen mindestens elf Menschen ums Leben. Viele Flug-, Fähr- und Busverbindungen wurden gestrichen.

Mit stürmischem Regen ist Taifun "Mirinae" über die Philippinen gezogen und hat mindestens elf Menschen das Leben gekostet. Vier Menschen wurden nach ersten Angaben vermisst, darunter ein Vater und sein dreijähriger Sohn, deren Auto in Batangas in einen Fluss stürzte, als eine Brücke einstürzte. Das Unwetter traf die östlichen Provinzen am Samstag mit peitschendem Wind und heftigen Niederschlägen. Zahlreiche Ortschaften meldeten Überschwemmungen, Erdrutsche und weitreichende Stromausfälle.

"Mirinae" fiel am späten Freitag in der Provinz Quezon ein. In Cardona, rund 45 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila, wurden mehr als 500 Häuser an einem See beschädigt oder fortgerissen, weil die Sturmböen heftigen Wellengang verursachten. In Pagsanjan südlich von Manila ertranken ein achtjähriges Mädchen und eine 78-Jährige, weil der Fluss, an dem sie wohnten, plötzlich anschwoll. Das passierte nach Angaben von Bürgermeister Emilio Ramon Ejercito, weil ein Kraftwerk flussaufwärts nach den schweren Regenfällen einen Damm teilweise öffnen musste.

100.000 Menschen mussten fliehen

Drei weitere Tote wurden aus den Provinzen Camarines Norte und Rizal gemeldet. Zahlreiche Straßen wurden durch Erdrutsche verschüttet, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde. Bäume wurden entwurzelt, Dächer fortgerissen und Strommasten knickten um. Nach seinen Angaben mussten gut 100.000 Menschen aus ihren Häusern fliehen. 8000 Passagiere saßen in Häfen fest, weil die Küstenwache den Fährverkehr untersagt hatte. 50 Flüge wurden ebenfalls gestrichen.

Erst vor drei Wochen hatten zwei große Unwetter - Tropensturm "Ketsana" und Taifun "Parma" - verheerende Überschwemmungen in der Umgebung von Manila und Erdrutsche im Norden des Landes ausgelöst. Fast 1000 Menschen kamen ums Leben. "Mirinae" schwächte sich am Samstag leicht ab, brachte es aber noch auf Geschwindigkeiten von bis zu 135 Kilometern in der Stunde. Das Tiefdruckgebiet sollte am Sonntag auf das Südchinesische Meer hinausziehen.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.