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Thailand: So haben die Jungs in der dunklen Höhle überlebt

Kaum Nahrung und kein Licht – neun Tage hat die eingeschlossene Fußballmannschaft so in der Tham-Luang-Höhle ausgeharrt. Wie überlebt man so etwas? Eine entscheidende Rolle soll Meditation gespielt haben.

Gruppe von Jungs in der thailändischen Höhle

Als sie gefunden wurde, war die Gruppe bereits seit neun Tagen in der Höhle gefangen

Picture Alliance

Neun Tage saßen die zwölf Jungs im Alter zwischen 11 und 16 Jahren mit ihrem 25-jährigen Trainer in der Höhle fest. Neun Tage ohne Licht, auf nassem Stein, mit kaum Nahrung und ohne die Gewissheit, dass sie überhaupt jemand finden könnte. Doch das Höhlendrama von Thailand ging für die Eingeschlossenen gut aus. Alle Mitglieder des Fußballteams haben überlebt. Nach der erfolgreichen Rettung werden nun mehr und mehr Details über die Überlebensstrategie der Gruppe bekannt. Eine wichtige Rolle soll Coach Ekapol Chanthawong gespielt haben, so berichtet es die BBC mit Bezug auf verschiedene Quellen aus dem Umfeld der Fußballmannschaft. Dieses auf Twitter veröffentlichte Foto soll den 25-jährigen Trainer in der Höhle zeigen.

Durchhaltevermögen

Ruhe bewahren und keine Panik ausbrechen lassen. Das klingt einfacher als es ist. Die zwölf Fußballer und ihr Coach wollten den Geburtstag eines ihrer Mitglieder feiern. Dazu waren sie zu einer Fahrradtour aufgebrochen. Das Ziel der Radtour: der Tham-Luang-Höhlenkomplex. Die Grupppe stellt ihre Fahrräder vor der Höhle ab und geht ins Innere der Höhle. Heftige Regenfälle überfluten die Höhle. Die Fußballmannschaft flüchtet vor den Wassermassen immer tiefer in die Höhle. Das Stresspegel muss enorm hoch gewesen sein. Ab dem Moment beginnt ein Kampf um Leben und Tod.

Als sie schließlich einen einigermaßen sicheren Unterschlupf finden, brauchen die Jungs vor allem eins: Durchhaltevermögen und Ruhe. Doch die Umstände sind in einer feuchten und komplett dunklen Höhle nicht besonders gut. Als Coach der Fußballer soll der 25-jährige Ekapol Chanthawong die Führung übernommen haben. Der als buddhistischer Mönch ausgebildete Mann soll seine wichtigen Kenntnisse angewendet und mit den Jungs meditiert haben, so berichtet es die Onlinezeitung "News Asia-Pacific". Das spart nicht nur Energie – und damit auch Essen – sondern schweißt die Gruppe zusammen und sorgt für Ruhe.

Essen und Trinken

Es wird berichtet, dass die Kinder für den Geburtstag ihres Freundes Geld zusammengelegt haben sollen, um Verpflegung für den Geburtstag zu kaufen. Wie umfangreich die eingekauften Lebensmittel wirklich waren, ist nicht bekannt. Ziemlich sicher haben die Jungs aber nicht Nahrung für mehrere Tage eingekauft. Die Lebensmittel mussten also rationiert werden. Und wieder soll Trainer Ekapol Chanthawong mit gutem Vorbild vorangegangen sein. Wie die "The StraitsTimes" aus Singapur berichtet soll er jegliches Essen abgelehnt haben, damit die Jungs mehr für sich haben. Als Taucher die eingeschlossene Fußballmannschaft finden, ist der Coach von allen der Schwächste.

Dieser Fakt stützt die These, dass er sich zurückgenommen hat, damit die anderen mehr haben. Thailändische Offizielle berichten, dass die Eingeschlossenen das von den Wänden tropfende Wasser getrunken haben. Im Vergleich zum schlammigen Regenwasser war das wohl die bessere Alternative.

Wärme

Um sich warm zu halten, sollen die Jungs, die größtenteils nur in T-Shirts und kurzen Hosen in die Höhle gegangen waren, mit herumliegenden Steinen eine Art Tunnel gebaut haben. Das hat ein Vertreter des thailändischen Militärs zumindest der BBC berichtet. Vermutlich hat die Gruppe so die eigene Körperwärme genutzt und versucht, diese zu stauen. 

Sauerstoff

Wie wenige Tage nach der Rettung bekannt wurde, war die Gefahr, dass die Jungs das Bewusstsein verlieren könnten, relativ hoch. Als Taucher zu den Jungs vordrangen, lag der Sauerstoffgehalt nur noch bei 15 Prozent. Normal sind etwa 21 Prozent. Ab zwölf Prozent Sauerstoffgehalt in der Luft wäre die Chance hoch gewesen, dass die Gruppe ins Koma fällt. Retter haben dem Fußballteam deshalb Sauerstofftanks gebracht.

ปฏิบัติการที่โลกต้องจดจำ The operation the world never forgets. 18 วัน ที่ผู้คนทั้งโลกรวมใจมาอยู่ด้วยกัน...

Gepostet von Thai NavySEAL am Mittwoch, 11. Juli 2018

Als die Jungs gefunden wurden, waren sie in relativ guter Verfassung. Einen entscheidenden Anteil dürfte Trainer Ekapol Chanthawong daran gehabt haben.

hh
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
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