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Tragödie in Brasilien: 245 Menschen sterben bei Diskobrand

In einer Diskothek in Brasilien feiern hunderte junge Menschen ausgelassen eine Party. Plötzlich bricht ein Feuer aus. Es kommt zu einer Massenpanik. Viele schaffen es nicht mehr zum Ausgang.

Feuertod in einem Nachtclub: Mindestens 245 Menschen sterben bei einem Brand in einer Diskothek im Süden Brasiliens. Das meldeten brasilianische Medien am Sonntag übereinstimmend. Die Lage war am Morgen (Ortszeit) aber noch chaotisch und unübersichtlich. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter steigt. Ein Vertreter der Polizei sagte am Sonntag, 48 weitere Menschen würden im Krankenhaus behandelt.

Augenzeugenberichten zufolge wurde der verheerende Brand durch die Pyrotechnik-Show einer Rockband verursacht. Nach Angaben der Feuerwehr brach wegen des Feuers Panik in dem Nachtclub "Kiss" in der Stadt Santa Maria (Bundesstaat Rio Grande do Sul) aus, so dass viele Gäste tot getrampelt worden seien. Die meisten Opfer seien allerdings erstickt. Viele junge Menschen schafften es nicht mehr bis zu einem Ausgang.

Fernsehreporter am Unglücksort sprachen von einer Tragödie. Die Diskothek hatte eine Kapazität für 2000 Menschen. Wie viele in der Nacht zum Sonntag tatsächlich in dem Gebäude feierten, war zunächst aber unklar. Es soll sich um eine Party von Studenten gehandelt haben. Die Feuerwehr war auch am Sonntag früh noch damit beschäftigt, Leichen aus den Trümmern zu bergen. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Brasiliens Präsidentin bricht Gipfel ab

Vor dem Gebäude versammelten sich hunderte Angehörige und Freunde, die auf Nachricht warteten. Auf Bildern vom Brandort war zu erkennen, dass die Feuerwehr für die Lösch- und Bergungsaktion ein großes Loch in die Wand des Gebäudes schlug. "Ich bin 40 Jahre bei der Feuerwehr, aber eine Tragödie solchen Ausmaßes habe ich noch nicht gesehen", sagte Feuerwehrmann Moisés da Silva Fuchs. In der 270.000-Einwohner-Stadt Santa Maria ist eine der größten öffentlichen Universitäten des Landes. Im Süden Brasiliens ist auch die größte deutsche Auswanderer-Gemeinde beheimatet.

Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff brach wegen der Brandkatastrophe vorzeitig einen Gipfel in Chile ab. Sie versprach alles nur Mögliche zu tun, um den Angehörigen und Opfern der Tragödie zu helfen. "Ich möchte den Brasilianern und der Bevölkerung von Santa Maria sagen, dass wir in diesem traurigem Moment zusammenstehen", erklärte die sichtlich bewegte Staatschefin am Sonntag in Santiago de Chile. An dem Gipfel der EU mit den Länder Lateinamerikas und der Karibik in Chile hatte auch Bundeskanzlerin Angela Merkel teilgenommen.

dho/cjf/AFP/DPA/Reuters / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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